Depressives Gen entdeckt

Eine aktuelle Untersuchung, die im American Journal of Human Genetics veröffentlicht wurde, hat herausgefunden, dass psychisch erkrankte Menschen unter einem Gendefekt leiden. Untersucht wurden 2.000 Patienten, die jeweils unter Depressionen oder anderen psychischen Erkrankungen litten. Gegenübergestellt wurden ihnen gut 2.000 gesunde Menschen.

Dabei fanden die Wissenschaftler heraus, dass bei den kranken Patienten ein Gendefekt vorlag. Das ABCA13-Gen war bei ihnen fehlerhaft strukturiert. Die Forscher gehen nun davon aus, dass die Depressionen, Schizophrenie und andere psychische Erkrankungen durch eben diesen Defekt des Gens verursacht werden.

Sie bezeichneten die Entdeckung als Meilenstein in der Forschung. Denn sei erst einmal die Ursache für Depressionen und ähnliche Erkrankungen entdeckt, so sei künftig auch eine gezielte Behandlung besser möglich. Allerdings muss die entsprechende Behandlung erst noch entwickelt werden. Bis dahin können Depressionen und andere geistige Erkrankungen, die heute zu den häufigsten Krankheiten in weit entwickelten Ländern zählen, nach wie vor nur bedingt behandelt werden.

Zu hoher Salzgenuss verantwortlich für Krankheiten

Die Weltgesundheitsorganisation, kurz WHO, empfiehlt einen täglichen Salzkonsum von fünf Gramm. Aktuelle internationale Studien haben jedoch ergeben, dass die Menschen deutlich mehr Salz zu sich nehmen, nämlich zehn Gramm. Insbesondere die versteckten Salze, die in Fertiggerichten oft zuhauf zu finden sind, zählen mit in diesen hohen Wert.

Doch wer zu viel Salz isst, verstärkt automatisch das Risiko für Schlaganfälle und Herz-Kreislauferkrankungen der unterschiedlichsten Art, wie die Wissenschaftler herausfanden. Wird der Salzkonsum um täglich fünf Gramm auf die empfohlene Dosis gesenkt, sinkt nach Angaben der Wissenschaftler auch das Risiko für die benannten Krankheiten. Das Risiko für Schlaganfälle kann so um 23 Prozent, bei Herz-Kreislauferkrankungen um 17 Prozent gesenkt werden. Das entspricht umgerechnet 1,25 Millionen weniger Schlaganfällen und nahezu drei Millionen weniger Erkrankungen an Herz und Kreislauf.

Für die aktuellen Forschungen wurden vorhergehende Untersuchungen aus fast allen Ländern der Erde miteinander verglichen und genau analysiert. Vielleicht sollte doch hin und wieder auf das beliebte Gewürz Salz verzichtet werden. Denn dieses sorgt für teils erhebliche Schädigungen der menschlichen Gesundheit, die einfach nicht eingegangen werden sollten.

Verbrennungen dürfen nicht auskühlen

Wer eine Verbrennung erleidet, sucht instinktiv nach einer Linderung und hält die betroffene Stelle unter fließendes kaltes Wasser. Grundsätzlich ist dies auch durchaus richtig, allerdings darf nicht zulange gekühlt werden. Denn je stärker die betroffene Partie auskühlt, desto weniger wird sie durchblutet. Das wiederum kann dazu führen, dass die Verbrennung tiefer erfolgt, als es sonst der Fall wäre.

Auch besteht bei zu langer Kühlung die Gefahr der Unterkühlung, durch die weitere Krankheiten entstehen können. Deshalb sollte kein eiskaltes Wasser genutzt werden, sondern es ist besser, lauwarmes Wasser für die Kühlung einer Verbrennung zu nutzen, wissen Experten.

Außerdem soll eine Brandblase, die durch die Verbrennung schon einmal entstehen kann, laut Expertenmeinung keinesfalls aufgestochen werden. Besser ist es, sie beispielsweise mit einem Verband zu schützen. Denn die Brandblase hält die Wunde sauber und somit bietet sie einen idealen Verband und schützt vor Bakterien und Keimen, die andernfalls in die Wunde eindringen könnten. Es gibt also wieder einmal einen Mythos im Bereich der Gesundheit, der nun aufgeklärt wurde.

Tag der Leber

Am 20.11.2009 war es wieder soweit, der Tag der Leber wurde mit vielen Informationsveranstaltungen begangen. Dabei warnten die Ärzte vor den typischen Lebererkrankungen. Das Problem bei dem wichtigen Organ ist, dass Erkrankungen häufig nicht rechtzeitig erkannt werden. Die typischen Symptome für Lebererkrankungen sind Bauchschmerzen, Müdigkeit und die Minderung der eigenen Leistungsfähigkeit. Diese Symptome werden jedoch auch in vielen anderen Fällen hervorgerufen, so dass sie nicht sofort der Leber zugeordnet werden können. Read more

Ursachen für Röteln

Röteln sind eine der Kinderkrankheiten schlechthin. Die Röteln werden dabei durch das so genannte Rubellavirus verursacht, im Volksmund auch als Rötelnvirus bekannt. Übertragen werden die Röteln durch Husten und Niesen aber auch durch das Sprechen. Die Rede ist hier von der bekannten Tröpfcheninfektion, da diese Tröpfchen beim Husten, Niesen oder Sprechen in die Luft gelangen, die andere wieder einatmen.

Diese in der Atemluft enthaltenen Viren gelangen dann in den Mund- und Rachenraum, sowie in die Nase. Alle Bereiche sind mit Schleimhäuten ausgestattet, die das Rötelnvirus sehr gut aufnehmen können. Aus den Schleimhäuten heraus breitet sich das Virus dann über die Blutbahnen im ganzen Körper aus.

Die Inkubationszeit, also der Zeitraum zwischen der Infektion und dem Ausbruch der Röteln, beträgt etwa 14 bis 21 Tage. Kinder, die die Röteln haben, sollten deshalb in jedem Fall zu Hause bleiben, da sonst die Gefahr einer Ansteckung zu groß ist. Die Impfunlust sorgt zudem für ein wieder verstärktes Aufkommen der Erkrankung.

Was ist eigentlich das Karpaltunnelsyndrom?

Das Karpaltunnelsyndrom ist eine der Krankheiten, die heute immer häufiger auftreten. Dabei geht es vor allen Dingen um ein Gefühl des Kribbelns in den Händen. Verursacht wird das Karpaltunnelsyndrom dadurch, dass ein Nerv in der Hand eingeengt wird. Die typischen Symptome beim Karpaltunnelsyndrom sind Schmerzen und Defizite bei der Feinmotorik. Auch kann es zu Lähmungen kommen, ist das Karpaltunnelsyndrom sehr stark ausgeprägt. Ebenfalls entstehen in einem solchen Fall Rückbildungen der Muskeln bis hin zum Muskelschwund.

Das Karpaltunnelsyndrom äußert sich also mit vielen verschiedenen Beschwerden, so dass es selbst versierten Ärzten nicht immer leicht fällt, die richtige Diagnose zu stellen. Je nach Schweregrad der Erkrankung können die Symptome auch unterschiedlich stark ausfallen. Durch eine falsche Diagnose jedoch kann es zu einer Fehlbehandlung kommen, die Hand kann dauerhaft geschädigt werden. Read more

Neue Ernährungsempfehlungen für die erste Beikost

Aktuelle Studien räumen mit den Mythen um die erste Babybeikost auf. Statt die Kinder mit einseitigen Lebensmitteln zu ernähren, sollten wir uns laut Expertenmeinung von den bisherigen Empfehlungen verabschieden. Bis dato galt, ab dem fünften Monat sollte Beikost zugefüttert werden. Begonnen wurde dabei mit einem Karottenbrei, später wurden weitere Lebensmittel auf den Speiseplan gestellt. Damit sollten nach bisherigen Meinungen die Allergien bei Babys verhindert werden. Doch jetzt zeigen die aktuellen Erkenntnisse, dass eine zu einseitige erste Beikost nur dazu führt, dass die Kinder nicht mehr aufgeschlossen genug den anderen Lebensmitteln, insbesondere dem gesunden Obst und Gemüse sind. Read more

Mit dunkler Schokolade Stress abbauen

Für alle Leckermäulchen, die dunkle Schokolade lieben, gibt es jetzt noch einen Grund mehr, diese zu genießen: Sie baut nämlich laut einer aktuellen Studie Stress ab. Seelischer Druck und Stress, unter dem wir alle hin und wieder, mitunter auch langfristig stehen, sorgen für schnellere Müdigkeit und einen Angriff des Immunsystems. Mit dunkler Schokolade kann genau dies unterbunden werden. Die Stresshormone werden durch die dunkle Schokolade deutlich reduziert. Nur 40 Gramm am Tag reichen aus, um die Stresshormone zu verringern. Erste Verringerungen sind bereits nach zwei Wochen der täglichen Einnahme zu verzeichnen.

Doch damit nicht genug, denn dunkle Schokolade soll noch weitere positive Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Das ist sogar schon seit längerem bekannt. Hierbei sollen vor allem Risikofaktoren für auftretende Herzkrankheiten minimiert werden. Verantwortlich dafür sind die in der dunklen Schokolade enthaltenen Antioxidantien. Read more

Röteln: Was ist das genau?

Röteln sind eine der Krankheiten, die vor allem bei Kindern immer wieder auftreten. Sie werden ähnlich, wie die anderen Kinderkrankheiten, Masern oder Windpocken, durch Viren hervorgerufen. Die Folge einer Erkrankung an Röteln ist ein fleckiger Ausschlag, der rot eingefärbt ist. Er verbreitet sich im Laufe der Erkrankung über den gesamten Körper und kann insbesondere im Anfangsstadium mit Masern oder Scharlach verwechselt werden. Read more

ADHS: Die richtige Therapie

Bei der Therapie der ADHS-Erkrankung kommen zwar Medikamente zum Einsatz, es geht aber auch um verhaltenstechnische Regeln, die nicht nur von den Kindern eingehalten werden müssen, sondern auch von Eltern, Lehrern und Erziehern. Es werden dabei unterschiedliche Therapieformen angewendet, welche in Frage kommen, entscheidet der Arzt. Das Ziel aller Therapien bei ADHS ist es, den Kindern trotz der Erkrankung ein möglichst normales Leben zu verschaffen und die Entwicklung der Kinder nicht zu beeinträchtigen.

Obwohl unterschiedlichste Therapien angewendet werden, um ADHS zu behandeln, sollte klar sein, dass die Krankheit nicht heilbar ist. Vielmehr ist lediglich eine Linderung der Symptome möglich. Um die ADHS Therapie erfolgreich durchführen zu können, kommt es dabei auf verschiedene Punkte an. So müssen Eltern, Bezugspersonen, Erzieher und Kinder über die Folgen der Krankheit aufgeklärt werden. Auch kann eine psychologische Therapie der gesamten Familie sinnvoll sein. Mit den Erziehern und Lehrern aus Kindergarten und Schule müssen Kooperationen geschlossen werden. Das Kind sollte so therapiert werden, dass unerwünschte Verhaltensweisen in eine andere Richtung gelenkt werden. Auch eine medikamentöse Therapie kommt in Frage. Wie und ob die unterschiedlichen Bausteine der Therapie kombiniert werden können, bleibt letztlich von der Schwere der Erkrankung, sowie vom Alter abhängig. Read more

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