Herzinfarkt: Die Größe ist entscheidend

In einer aktuellen Studie haben Forscher herausgefunden, dass das Risiko kleinerer Menschen, einen Herzinfarkt zu erleiden, höher ist als bei größeren Menschen. Die Forscher rund um Professor Sir Nilesh Samari von der Leicester Uni  haben im „New England Journal of Medicine“ über ihre Studienergebnisse berichtet. Insgesamt hatten sie für die Studie die DNA von 200.000 Europäern untersucht. Dabei stellte sich heraus, dass es einen genetischen Zusammenhang zwischen dem Risiko für Koronare Herzerkrankungen und einer geringen Körpergröße gibt. Read more

Neue Herztherapie mit der Eigenzell-Behandlung

US-amerikanische Forscher berichteten bei der American Heart Association’s Scientific Sessions am 17. November diesen Jahres über eine neue Herztherapie. Mit dieser neuen Therapie schöpfen Patienten mit einer Herzschwäche wieder neue Hoffnungen. Es sollen aus dem eigenen Herzen Herzstammzellen gewonnen werden, die sich für eine Eigenzell-Behandlung eignen. Selbst wenn diese von älteren Patienten oder solchen stammen, die noch andere Krankheiten aufweisen. Read more

Ursachen der Depression

Spätestens dann, wenn man einmal mit erlebt hat, wie ein nahe stehender Mensch an einer Depression erkrankt ist, regt sich natürlich auch die Frage, wodurch Depressionen verursacht werden. Klar ist dabei bisher nicht allzu viel, nur eines ist sicher: Der Botenstoff Serotonin, der im Gehirn für die Übertragung von Signalen zwischen den Nervenzellen verantwortlich ist, ist nur in geringer Ausprägung bei Depressiven zu finden. Auch eine Überaktivität von Stresshormonen kann für den Ausbruch einer Depression verantwortlich sein. Read more

Depressives Gen entdeckt

Eine aktuelle Untersuchung, die im American Journal of Human Genetics veröffentlicht wurde, hat herausgefunden, dass psychisch erkrankte Menschen unter einem Gendefekt leiden. Untersucht wurden 2.000 Patienten, die jeweils unter Depressionen oder anderen psychischen Erkrankungen litten. Gegenübergestellt wurden ihnen gut 2.000 gesunde Menschen.

Dabei fanden die Wissenschaftler heraus, dass bei den kranken Patienten ein Gendefekt vorlag. Das ABCA13-Gen war bei ihnen fehlerhaft strukturiert. Die Forscher gehen nun davon aus, dass die Depressionen, Schizophrenie und andere psychische Erkrankungen durch eben diesen Defekt des Gens verursacht werden.

Sie bezeichneten die Entdeckung als Meilenstein in der Forschung. Denn sei erst einmal die Ursache für Depressionen und ähnliche Erkrankungen entdeckt, so sei künftig auch eine gezielte Behandlung besser möglich. Allerdings muss die entsprechende Behandlung erst noch entwickelt werden. Bis dahin können Depressionen und andere geistige Erkrankungen, die heute zu den häufigsten Krankheiten in weit entwickelten Ländern zählen, nach wie vor nur bedingt behandelt werden.

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