Arbeitsmedizinische Versorgung – mehr als eine Pflichtübung

Unternehmen haben gegenüber ihren Mitarbeitern eine Fürsorgepflicht. Diese geht weit darüber hinaus, nur auf regelmäßige Pausenzeiten zu achten. Auch die arbeitsmedizinische Versorgung der Angestellten spielt eine zunehmend wichtige Rolle.

Arbeitsmedizinische Vorsorge – Pflicht oder Kür?

Es gibt einige arbeitsmedizinische Vorsorgen, die Pflicht sind, andere können freiwillig absolviert werden. Fakt ist, dass Arbeitgeber gut daran tun, sich mit Arbeitsmedizin, Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz und Co. zu befassen. Zum einen müssen die bei entsprechender Gefährdung vorgeschriebenen Untersuchungen durch einen Betriebsarzt bereit gestellt werden, zum anderen zeichnet es gerade in Zeiten des Fachkräftemangels auch einen guten Arbeitgeber aus, wenn dieser dem Gesundheitsschutz seiner Mitarbeiter eine entsprechende Bedeutung beimisst.

Unterschieden wird dabei in drei Untervarianten: Die Pflicht-, die Angebots- und die Wunschvorsorge. Die Pflichtvorsorge ist, wie der Name bereits vermuten lässt, verpflichtend. Sie kommt vor allem für Berufe in Betracht, bei denen die Mitarbeiter gesundheitlichen Gefahren ausgesetzt sind. Die arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung sieht vor, dass der Arzt vor Eintritt in den Job überprüft, inwieweit dieser durch die Arbeit gesundheitliche Nachteile haben könnte. Als potentiell gesundheitsschädlich gelten unter anderem der Umgang mit Gefahrstoffen, großer Lärm am Arbeitsplatz, extreme Temperaturen oder der Umgang mit Krankheitserregern.

Angebots- und Wunschvorsorge in der Arbeitsmedizin

Darüber hinaus gibt es die Angebotsvorsorge. Die Mitarbeiter können diese Untersuchungen freiwillig absolvieren, während der Arbeitgeber verpflichtet ist, sie anzubieten. Besonders bekannt ist hier die Vorsorgeuntersuchung G37, die bei überwiegender Tätigkeit an Bildschirmen angeboten wird.

Die Wunschvorsorge gehört zu den arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen, die nicht verpflichtend sind. So muss der Arbeitnehmer beim Arbeitgeber aktiv nach diesen Untersuchungen fragen. Es gibt aber sehr unterschiedliche Konstellationen bei der Gesundheit der Mitarbeiter, so dass man hier keine Tätigkeit benennen kann, für die die Wunschvorsorge besonders in Betracht kommt.

Eignungsuntersuchung als Teilfeld der Arbeitsmedizin

Ein weiteres Teilfeld der Arbeitsmedizin ist die Eignungsuntersuchung. Bei dieser wird überprüft, ob der Mitarbeiter für die angedachten Aufgaben und Tätigkeiten geeignet ist. Die Rahmenbedingungen zu Eignungsuntersuchungen werden durch Gesetze und Verordnungen geregelt. So müssen insbesondere Berufskraftfahrer oder Piloten eine Eignungsuntersuchung vor Antritt des Jobs absolvieren.

Was kann unsere Gesundheit maßgeblich beeinflussen?

Es gibt viele Faktoren, die sich negativ auf unsere Gesundheit auswirken. Selbst die kleinsten Anzeichen können bereits dazu führen, dass man sich nicht gut fühlt. Die Laune sinkt und damit schleichen sich immer mehr Faktoren ein.

Damit man sich nicht unbewusst in eine Abwärtsspirale begibt, aus der man sich nur schwer wieder befreien kann, ist es wichtig, bereits auf die kleinsten Anzeichen zu hören und diese ernst zu nehmen.

Dabei gibt es einige Grundsätze, die man beachten sollte. Denn je früher die störenden Faktoren erkannt werden, desto schneller kann man etwas dagegen unternehmen und befindet sich wieder auf dem Wege der Besserung.

Krankheitsfaktoren erkennen und beheben

Andere Menschen können uns seelisch belasten. Damit stellt dieser Faktor einen Aspekt dar, der sich negativ auf unsere Gesundheit auswirkt. Dabei geht es zum Beispiel um Narzissten oder auch Egoisten.

Am besten ist es in diesem Fall, ausreichend Abstand zu diesen Menschen zu halten. Ist das nicht möglich, dann kann es helfen, die 5 Schwächen von Narzissten oder Egoisten zu kennen und diese zu seinem Vorteil zu nutzen.

Die Persönlichkeiten sorgen dafür, dass man sich selber nicht mehr mag oder an sich zweifelt. Genau das ist nicht gut für das eigene Wohlbefinden. Man vergisst die positiven Aspekte an einem selber.

Aber nicht nur das soziale Umfeld spielt eine wichtige Rolle für unsere Gesundheit. Auch die eigene Psyche ist wichtig. Menschen, die unter Depressionen oder anderen psychischen Beeinträchtigungen leiden, die haben häufig weitere Begleiterscheinungen.

Solche Belastungen kann man in der Regel nicht selbst therapieren, sondern sollte sich hier schnellstmöglich Hilfe suchen. Je früher das eigentliche Problem behandelt wird, desto schneller stellt sich eine Besserung der Gesundheit ein.

Eine gesunde Lebensweise und eine abwechslungsreiche Ernährung sind ebenfalls sehr wichtig, wenn es um die eigene Gesundheit geht. Wer sich dauerhaft schädlichen Einflüssen der Umwelt aussetzt, der wird bald die Konsequenzen spüren.

Grundsätzlich spielen viele Faktoren eine Rolle und viele Aspekte können unsere Gesundheit und damit unser Wohlbefinden negativ beeinflussen. Nicht immer müssen es typische Krankheiten sein, häufig sind es kleine Gewohnheiten und Menschen, die sich langsam in unser Leben schleichen und uns einen Schaden zufügen.

Zahngesundheit beginnt mit dem ersten Zahn

Die Zahngesundheit für das ganze Leben beginnt bereits mit dem ersten Zahn. Schon wenn dieser beim Baby durchgebrochen ist, ist es an der Zeit, den Zahnarzt zu besuchen. Zwar steht die Kontrolle hier noch im Hintergrund, doch schon früh lernen die Babys, dass der Zahnarztbesuch nicht schlimm ist und lassen sich später besser untersuchen.

Doch alleine der Gewöhnung des Babys an den Zahnarzt dient dieser frühe, erste Zahnarztbesuch nicht. Vielmehr geht es auch um die Aufklärung der Eltern, denn viele wissen nicht, dass auch schon der allererste Zahn regelmäßig und gründlich geputzt werden sollte. Wie das am besten geht, welche Zahnpasta und welche Zahnbürste empfehlenswert sind, das alles erfahren die Eltern beim allerersten Zahnarztbesuch, etwa in der Zahnarztpraxis Schleswig. Außerdem stehen Zahnärzte für allerlei weitere Probleme und Fragen rund ums Gebiss Rede und Antwort. So geben sie Tipps, wie das oft schmerzhafte und für alle Beteiligten anstrengende Zahnen am besten überwunden werden kann, sie informieren über Fluch und Segen von Schnullern und Trinkflaschen mit Saugern und vieles mehr.

Halbjährliche Kontrolle von Kindesbeinen an

Wichtig ist schon das gründliche Putzen der Milchzähne, denn gesunde Milchzähne stellen eine gute Basis für lebenslang gesunde Zähne dar. Zudem haben auch Milchzähne eine normale Wurzel. Sind sie von Karies und Co. betroffen, sorgt das für Schmerzen beim Kind. Außerdem sind Kinder mit Karies oft infektanfälliger, da das Immunsystem mit der Karies beschäftigt ist und sich weniger auf andere Keime und Bakterien konzentrieren kann.

Spätestens, wenn das Milchgebiss vollständig ist, sollten zudem halbjährliche Kontrollen beim Zahnarzt stattfinden. So können etwaige Probleme frühzeitig erkannt werden. Außerdem kann der Zahnarzt noch einmal auf das Kind einwirken, sich die Zähne gründlich und regelmäßig zu putzen. Meist hat nämlich das, was „Fremde“ den Kindern erklären, für diese eine größere Wirkung als das von den eigenen Eltern Gesagte.

Welche Zahnpasta für das Kleinkind?

In Deutschland ist es üblich, dass Kinder im ersten Lebensjahr Vitamin D und Fluorid erhalten – in Tabletten- oder Tropfenform. Daher sollte man sich bei Fluoretten, die gegeben werden für eine fluoridfreie Kinderzahnpasta entscheiden. Werden die Fluoretten nicht mehr gegeben, sollte eine Kinderzahnpasta mit Fluorid verwendet werden. Hier sind die Angaben auf der Verpackung zu beachten, da diese den nötigen Fluoridgehalt nach Alter angeben.

Bei der Zahnbürste haben Eltern und Kind freie Wahl. Es gibt günstige Modelle der klassischen Art, mit denen Kinder das Putzen richtig erlernen können, aber es gibt auch schon elektrische Kinderzahnbürsten. Ab einem Alter von drei oder vier Jahren haben Kinder daran großes Interesse. Generell sollten sie bei der Auswahl ihrer Zahnbürste mit entscheiden dürfen, dann ist die Motivation, sich regelmäßig die Zähne zu putzen, nämlich höher. Trotzdem sollten Eltern auch darauf achten, dass die Zahnbürste ihnen gut in der Hand liegt, schließlich sind sie in den ersten Lebensjahren dafür verantwortlich, nochmal „nachzuputzen“.

Welchen Einfluss hat Sonneneinstrahlung auf unsere Gesundheit?

Dass die Sonne gut für unsere mentale Befindlichkeit ist und dass dieser Umstand sogar auf hormonellen Grundlagen fußt, ist vielen Menschen bekannt. Doch wenn es um die Hautgesundheit geht, ist die Sonne ein zweischneidiges Schwert. Denn hier kann es schnell zu viel des Guten werden. Besonders in Zeiten, in denen die Sonnentage zunehmen UND intensiver werden.

Positive Aspekte für die Hautgesundheit

Psoriasis ist eine Autoimmunerkrankung, die durch das Überwachsen von Hautzellen verursacht wird. Epidermale Zellen vermehren sich plötzlich zehnmal schneller als normale Hautzellen. Dies führt dazu, dass sich Hautflecken aufbauen, die schuppig, trocken und rot aussehen. Psoriasis (alias Schuppenflechte) kann sich überall am Körper entwickeln, tritt jedoch vor allem an Ellbogen, Knien, Kopfhaut und im unteren Rückenbereich auf. Eine dauerhafte Heilung gibt es nach wie vor nicht. Jedoch lindert ausreichend Sonnenlicht die Symptome. Ferner ist Sonnenlicht zwingend notwendig, damit der Körper Vitamin D bilden kann.

Gefahren für die Hautgesundheit

Hautkrebs ist die größte Gefahr, die der Hautgesundheit durch zu viel Sonnenlicht blühen kann. Es gibt drei Arten von UV-Strahlen: UVA-, UVB- und UVC-Strahlen. UVC-Strahlen wären für den Menschen theoretisch am gefährlichsten, aber sie werden glücklicherweise von der Ozonschicht der Erde blockiert. UVA und UVB hingegen sind nicht so schädlich, aber sie können die Hautoberfläche durchdringen und die normale epidermale Zellsynthese stören, was zu Hautkrebs führt. Hautkrebs wird durch das abnormale, schnelle Wachstum von Hautzellen in der Epidermis (mittlere Hautschicht) verursacht. Er wächst typischerweise langsam und wird leicht mittels chirurgischer Exzision von einem Dermatologen behandelt, weshalb regelmäßige Vorsorge dringend empfohlen wird.

Wie viel Sonne ist nun vertretbar?

Es ist natürlich schwer zu sagen, was die ideale Menge ist, weil es so viele Faktoren gibt, welche die Gefahrenstufen des Sonnenlichts bestimmen (Sonnenintensität, Kleidung, Höhe über dem Meeresspiegel, Exposition durch Schatten oder Mangel desselben etc.). Generell lässt sich sagen: Sonneneinstrahlung macht am ehesten in kleinen Dosen glücklich und gesund – speziell an heißen Tagen. Sonnencreme ist für einen längeren Aufenthalt im Freien zu verwenden. Und damit der Rückzug ins schattige Innere gelingen kann, sollte man zu den wirklich heißen Tageszeiten die Holzjalousien herunterziehen. Dann bleibt es auch angenehm kühl!

Grippe, Erkältung oder Covid? Was sind die Unterschiede?

Die Symptome einer Grippe oder Erkältung sind oft nicht leicht von einer Covid-19 Erkrankung zu unterscheiden, da meist eine Infektion der Atemwege auftritt. Dennoch gibt es einige signifikante Merkmale, die bei einer Krankheit häufiger auftreten als bei der jeweils anderen. Hier wird erklärt, worauf man achten sollte.

Schwierigkeiten bei der Unterscheidung durch ähnliche Krankheitsbilder

Grippe, Erkältung und das neuartige Virus Covid-19 können in ihrem Ablauf sehr ähnlich sein. Meistens treten Husten, Schnupfen und Halsweh, wie auch Schwächegefühl auf. Eine Unterscheidung ist oft nur durch einen Besuch beim Arzt möglich.

Für das Coronavirus gibt es mittlerweile Testmöglichkeiten in Testzentren und sogar für zuhause. Auch mit einem online Schnelltest hat man innerhalb kürzester Zeit das Ergebnis bequem auf dem Handy, um sich sicher sein zu können. Regelmäßiges Testen empfiehlt sich besonders dann, wenn ein Verdacht auf das Virus bestehen könnte.

Erkältungssymptome: Milderer Verlauf

Erkältungen sind ohne Frage meist sehr unangenehm. Die Nase läuft und oft treten Halsschmerzen und Husten als Symptome auf. Eine erhöhte Temperatur ist nur selten Teil einer Erkältung. Fieber weist meist eher auf eine Grippe oder auch eine Covid-19 Infektion hin.

 

Daran erkennt man eine Grippe

Die meisten Menschen litten mindestens einmal in ihrem Leben zuvor an der Grippe. Für gewöhnlich geht das Grippevirus mit Kopf- und Gliederschmerzen, Fieber, Husten und Schnupfen einher. In manchen Fällen gesellen sich auch Übelkeit und Magenprobleme zu den Symptomen hinzu.

Doch nicht bei jeder Grippeerkrankung kommt es auch zu Symptomen. Nur ein Drittel der infizierten Menschen weisen starke Grippesymptome auf, bei einem Drittel sind es schwächere Beschwerden und ein Drittel durchlebt die Ansteckung symptomfrei.

In besonders schweren Fällen kann es zu Komplikationen kommen, die die Lunge betreffen. Grippeviren verändern sich im Laufe der Zeit, womit eine Neuansteckung alle paar Jahre möglich ist.

 

So äußert sich Covid-19

Viele Menschen, die sich mit Covid-19 angesteckt haben, leiden unter Halsschmerzen, Schnupfen, Kopf- und Gliederschmerzen und klagen über Fieber. Dies sind zunächst alles auch Symptome einer Grippe.

Weiter kann es zu anderen Beschwerden wie Übelkeit, Bauchschmerzen, Durchfall, Hautausschlag und erhöhter Müdigkeit kommen. Ein distinktives Merkmal, das auf die Infektion mit Covid-19 hinweist, ist der Verlust von Geschmacks- und Geruchssinn, der aber nicht bei allen infizierten Fällen auftreten muss.

Gibt es eine artgerechte Ernährung für den Menschen?

Wer ein Haustier hat, der setzt sich auch mit einer artgerechten Ernährung auseinander, da er möchte, dass sein Tier immer gesund und fit bleibt. Was das Barf für Hunde ist, sind Gemüse und Körner für Meerschweinchen. Aber wie sieht es eigentlich beim Menschen aus? Gibt es auch hier eine artgerechte Ernährung und warum sollte sich damit beschäftigt werden?

Der Einfluss von Essen auf den menschlichen Körper

Es ist kein Geheimnis, dass es gerade in der westlichen Welt in den letzten Jahren eine deutliche Zunahme verschiedener Krankheiten gegeben hat, wie Diabetes und auch Erkrankungen von Herz und Kreislauf. Die Vermutungen von Experten, dass dies auch auf die Ernährung zurückzuführen ist, lässt sich nicht ganz von der Hand weisen. Immerhin sind häufig Menschen betroffen, die nachweislich viel Fett und auch Zucker zu sich nehmen. Die Thematik der artgerechten Ernährung für den Menschen sollte daher nicht unterschätzt werden. Aber was ist eigentlich eine artgerechte Ernährung? Der Ernährungsmediziner Dr. med. Matthias Riedl hat sich verstärkt mit diesem Thema beschäftigt und gibt Hinweise dazu, wie die Ernährung angepasst werden kann.

Der grundsätzliche Tenor lautet: jeder Mensch macht in seiner Ernährung etwas richtig. Das heißt, es ist nicht immer notwendig, die komplette Ernährung umzustellen. Eine Anpassung in den einzelnen Bereichen ist jedoch sowohl möglich als auch sinnvoll.

Die Zusammensetzung der optimalen Ernährung

Der Mensch profitiert besonders davon, wenn seine Mahlzeiten aus Eiweiß, pflanzlichem Fett und Gemüse bestehen. Auch Fleisch und Fisch sind durchaus ein gern gesehener Anteil, sollten aber nur in Maßen eingenommen werden. Die Kombination sorgt dafür, dass der Körper lange ein Sättigungsgefühl hat und der Blutzuckerspiegel nicht ständig steigt und sinkt. In der heutigen Zeit ist die Ernährung vor allem durch Zucker geprägt. Dazu kommt, dass wir zu viele Kohlenhydrate essen und uns zu wenig bewegen. Der Körper wird auf diese Weise gereizt und es kann zu Entzündungen und der Ausbildung von Krankheiten kommen.

Snacks sind keine artgerechte Ernährung

Auch wenn viele Menschen das nicht hören möchten, so muss es dennoch gesagt werden: Snacks sind keine artgerechte Ernährung. Sie sorgen dafür, dass der Zuckerspiegel immer oben ist und wir deutlich mehr zu uns nehmen, als wir brauchen. Wer auf Snacks verzichtet, der hat bereits den ersten wichtigen Schritt getan.

Intelligenter Einsatz von Nahrungsergänzungsmitteln im Gesundheitsbereich

Über viele Jahre hinweg haben Nahrungsergänzungsmittel im historischen Kontext ein Schattendasein geführt. Man unterschied defacto nur zwischen Produkten auf Rezeptbasis und echten Medikamenten. Die wenigen Nahrungsergänzungsmittel aus dem Supermarkt waren mit einem schlechten Ruf behaftet bzw. nur Sportlern zugestanden worden. Vitamin- und Mineralstoffprodukte gab es, wenn überhaupt, nur von ausgewählten Herstellern. Als Massen- und Milliardenmarkt waren diese Produkte nicht bekannt. Nun muss man zugeben, dass sich der Supplements-Markt zu einem Milliardengeschäft entwickelt hat. Kaum ein Jahr vergeht, in dem kein neues Produkt auf den Markt geworfen wird.

Innovative Produktentwicklung abseits traditioneller Rezepturen

Alte Rezepturen werden neu entworfen und vermischt. Neue Inhaltsstoffe beleben den Markt aufs Neue und lassen die Konkurrenz nicht einschlafen. Wenn Sie heute einen Blick auf die größten Webseiten für Nahrungsergänzungsmittel werfen, dann können Sie die größte Vielfalt an Produkten aller Zeiten sehen. Vor allem haben neben den traditionellen Protein-, Vitamin-, Kreatin- und Carnithin-Produkten heute auch CBD-Produkte in den virtuellen Regalen im Internet Platz gefunden. CBD-Produkte zählen zu den aufstrebenden Produkten im Supplements-Markt. Seit der Liberalisierung der Märkte innerhalb der EU ist auch die Akzeptanz in Deutschland stark angestiegen. Der Großhandel vertreibt alle Produkte, die es auch weltweit gibt. Der breite Einsatz und versprochene Erfolg der Produkte sind auch durch wissenschaftliche Studien nachgewiesen worden. Das wiederum befeuert die Verkaufszahlen in Deutschland. Was die Wirkung von CBD-Produkten betrifft, so könnte man kaum mehr Vielfalt erwarten.

Vorteile von CBD-Produkten

CBD-Produkte wirken allgemein gesundheitsfördernd. Sie lassen sich aber auch sehr gezielt bei der Bekämpfung von Krankheiten benutzen. Zum Beispiel hat die Wissenschaft bereits ihre positive Wirkung bei der Bekämpfung von Depressionen bestätigt. Ebenso ist ein erfolgreicher Einsatz in der Schmerztherapie möglich. Mit der allgemeinen Hebung der Stimmungslage werden CBD-Produkte ebenso in Verbindung gebracht. Wer den reinsten Extrakt wünscht, der sollte nach dem CBD Kristall Ausschau halten. Im Handel finden Konsumenten heute eine breite Auswahl verschiedener Sortimente. Die Wahl reicht von Aromakult-Kristallen und geht bis zu sortenreinen Cannabis-Derivaten. Wer also der CBD-Industrie innovationslose und wenig kreative Produkte vorhält, der wird enttäuscht. Die Industrie zählt zu den Innovationsführern weltweit und überrascht jährlich die Konkurrenz mit neuen, innovativen Produktideen.

Fahrtüchtigkeit im Alter – rechtliches Grundwissen

Autofahren ist grundsätzlich der Wunsch vieler Menschen in Deutschland. Vermutlich lässt sich dieser Wunsch auf sehr viele Bürger Europas ausdehnen. Besonders im Alter möchte man unabhängig sein und seinen Führerschein behalten. Wie aber stehen sich Wunsch und Realität gegenüber? Einerseits ist die Frage aus Sicht der körperlichen Gesundheit zu beantworten. Der Gesetzgeber hat aber auch noch ein Wort mitzureden. Wir wollen in diesem Artikel beide Aspekte miteinander verbinden und dem Leser bzw. der Leserin einen guten Überblick über die Voraussetzungen zur Fahrtüchtigkeit im Alter vermitteln. Grundsätzlich haben Führerscheine in Deutschland eine Gültigkeitsdauer von 15 Jahren.

Fahrtüchtigkeit muss gegeben sein

Diese Regelung stützt sich auf EU-Recht, wonach die neuen EU-Führerscheine eine solche Gültigkeitsdauer besitzen. Ältere Führerscheine verlieren vorerst auch nicht ihre Gültigkeit und eine Verlängerung macht auch noch keine ärztliche Untersuchung notwendig. Grundsätzlich ist es aber möglich, älteren Personen den Führerschein wegzunehmen. Das ist dann der Fall, wenn alte Menschen nicht mehr in der Lage sind, ein Fahrzeug sicher zu führen. Wenn an der Fahreignung gezweifelt wird, dann kann aber die betroffene Person auch das Gegenteil beweisen. Die körperliche Eignung bzw. Nicht-Eignung muss nämlich nachgewiesen werden. Es ist nicht so, dass einfach auf Verdacht der Führerschein entzogen werden kann.

Ältere Teilnehmer am Straßenverkehr weisen ein erhöhtes Unfallrisiko auf

Ein Sehtest für den Führerschein ist ein wirksames Mittel im Kampf gegen Unfälle und Fahrten durch gesundheitlich beeinträchtigte Menschen ohne entsprechende Hilfsmittel. Es ist logisch und nachvollziehbar, dass eine Person ein ausreichendes Sehvermögen aufweisen muss, damit diese Person ein Auto lenken darf. Alles andere wäre eine Gefährdung der anderen Teilnehmer am Straßenverkehr. Außerdem würde sich die Person auch selbst gefährden, was aber grundsätzlich nicht im Widerspruch mit den Gesetzen steht.

Wenn man sich die Statistiken zu den Verkehrstoten ansieht, dann lässt sich eine klare Tendenz erkennen. Es ist in vielen Mitgliedsstaaten der EU der Fall, dass bis zu jeder 5. Bürger älter als 65 Jahre ist. Daran erkennt man bereits ein erhöhtes Unfallrisiko dieser Zielgruppe. Allerdings muss man auch anerkennen, dass aufgrund des demographischen Wandels die Gesellschaftsstruktur einer Veränderung unterworfen ist. Viele Menschen sind heute in dieser Zielgruppe und daher ist die Statistik auch erklärbar.

Welche Pflegeform ist im Alter die richtige?

Wer älter wird, macht sich zunehmend Gedanken darum, wie sich später das Wohnen gestaltet. Schließlich kann es immer zu einer Pflegebedürftigkeit kommen und wer nicht gerade von Beginn an Maßnahmen für ein barrierefreies Wohnen geschaffen hat, muss sich nach Alternativen umsehen. Was aber gibt es für Wohnformen im Alter und wie lässt sich Pflege auch in den eigenen vier Wänden realisieren?


Unterschiedliche Wohnformen im Alter


Wie sich das Wohnen im Alter gestaltet, richtet sich nach individuellen Faktoren. Hierbei kommt es zum Beispiel darauf an, ob eine Pflegebedürftigkeit besteht und wenn ja, in welchem Pflegegrad, ob die Pflege Angehörige übernehmen können oder ob man noch in der Lage ist eigenständig zu leben. Grundsätzlich kann man im Alter zu Hause wohnen, zu Hause leben und teilstationäre Pflege erhalten, in ein betreutes Wohnen oder eine Pflegeeinrichtung ziehen.


Viele ältere Menschen wünschen sich, weiterhin im vertrauten Wohnumfeld zu leben. Hier können die häusliche Pflege Angehörige selbst übernehmen, sich aber auch durch einen Pflegedienst unterstützen lassen. Eine andere Option der Pflege in den eigenen vier Wänden bietet die 24-Stunden-Pflege, die durch polnische Pflegekräfte sichergestellt wird. Hierbei ist diese vielmehr eine Hilfe bei den alltäglichen Dingen des Lebens wie Einkauf, Kochen und der Haushaltsführung. Zudem lebt sie oftmals im Haushalt des zu Betreuenden und steht auf Rufbereitschaft zur Verfügung.


Beim betreuten Wohnen leben die Bewohner eigenständig in einer eigenen, barrierefreien Wohnung und greifen bei Bedarf auf einen 24-Stunden-Hausnotruf zurück. Darüber hinaus lassen sich Zusatzleistungen wie die ambulante Pflege, die Mahlzeitenversorgung, gesamte Aktivitäten und Hilfe im Haushalt dazu buchen.


Eine weitere Option ist die teilstationäre Einrichtung mit einer Tagespflege oder Nachtpflege. Hierbei wohnen ältere Menschen in der eigenen Wohnung, werden jedoch tagsüber oder nachts in der Pflegeeinrichtung untergebracht. Im Gegensatz dazu gibt es die vollstationäre Einrichtung, bei der die pflegebedürftige Person ihren Wohnsitz dauerhaft in einem Pflegeheim hat.


Sicher ist es wohl für jeden älteren Menschen am schönsten, so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden zu leben. Wer jedoch auf Hilfe angewiesen ist, hat heute gute Möglichkeiten sich dennoch ein hohes Maß an Wohn- und Lebensqualität zu erhalten.

Habe ich eine Fruchtzuckerunverträglichkeit?

Unter dem Begriff Fruchtzuckerunverträglichkeit, auch Fructose genannt, versteht sich eine Störung, die während der Verdauung im Dünndarm auftritt und somit den Fruchtzucker nicht verarbeitet.


Somit gelangt dieser unverdaut auf dem direkten Weg in den Dickdarm, dort wird die Fructose von Bakterien zersetzt. Die daraus entstehenden Blähungen lassen sich auf den bakteriellen Stoffwechselprozess zurückführen, welcher Gase wie Methan und Kohlendioxid verursacht.


Des Weiteren entstehen kurzkettige Fettsäuren, was zur Folge hat, dass der Wassereinstrom ins Innere des Darms gefördert wird. Letztlich führt dies zu einem dünnflüssigen Stuhl bis hin zu Durchfall.


Eine Fruchtzuckerunverträglichkeit oder Fructoseintoleranz lässt sich mit einer Ernährungsumstellung in den Griff bekommen. Mit dieser können betroffene Personen ein Leben ohne Beschwerden führen.


Sollte sich bei Ihnen nach dem Verzehr von fructosehaltigen Lebensmitteln eines der drei folgenden Symptome bemerkbar machen,


• Durchfall
• Völlegefühl
• Blähungen

kann es sein, dass Sie von einer Fructoseintoleranz betroffen sind.


Eine genaue Diagnose stellt letztlich ein Arzt mithilfe eines simplen Atemtests. Der Test überprüft auf Wasserstoffe, welche bei bakteriellem Abbau von Fruchtzucker produziert werden. Die bei dem Prozess entstandenen Wasserstoffmoleküle sind sehr klein. Was zur Folge hat, dass diese die Darmwand durchdringen und schließlich im Blutkreislauf landen. Über das Blut gelangt der Wasserstoff hoch zur Lunge und wird dort über den Atemweg ausgeschieden.


Welcher Arzt ist bei Verdacht der richtige Ansprechpartner?


Treten bei Ihnen nach dem Verzehr von Fruchtzucker ein oder mehrere der oben genannten Symptome auf, konsultieren Sie als erstes ihren Hausarzt. Um die Diagnose Fructoseintoleranz zu stellen, führt der behandelnde Arzt einige Untersuchungen durch.


Im ersten Schritt führt der Arzt mit Ihnen ein Anamnesegespräch. In diesem befragt er Sie nach Art der Symptome und wie lange Sie mit den Beschwerden schon kämpfen. Der zweite Schritt ist in der Regel die körperliche Untersuchung, hier tastet der Arzt ihren Bauch ab.


Anschließend hört er ihren Bauch mithilfe eines Stethoskops auf auffällige Geräusche ab. Außerdem gehört zu der Untersuchung auch eine Blutprobe. Im letzten Schritt folgt der oben genannte Atemtest. Unter Umständen leitet er Sie dann an einem Gastroenterologen weiter.

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