Habe ich eine Fruchtzuckerunverträglichkeit?

Unter dem Begriff Fruchtzuckerunverträglichkeit, auch Fructose genannt, versteht sich eine Störung, die während der Verdauung im Dünndarm auftritt und somit den Fruchtzucker nicht verarbeitet.


Somit gelangt dieser unverdaut auf dem direkten Weg in den Dickdarm, dort wird die Fructose von Bakterien zersetzt. Die daraus entstehenden Blähungen lassen sich auf den bakteriellen Stoffwechselprozess zurückführen, welcher Gase wie Methan und Kohlendioxid verursacht.


Des Weiteren entstehen kurzkettige Fettsäuren, was zur Folge hat, dass der Wassereinstrom ins Innere des Darms gefördert wird. Letztlich führt dies zu einem dünnflüssigen Stuhl bis hin zu Durchfall.


Eine Fruchtzuckerunverträglichkeit oder Fructoseintoleranz lässt sich mit einer Ernährungsumstellung in den Griff bekommen. Mit dieser können betroffene Personen ein Leben ohne Beschwerden führen.


Sollte sich bei Ihnen nach dem Verzehr von fructosehaltigen Lebensmitteln eines der drei folgenden Symptome bemerkbar machen,


• Durchfall
• Völlegefühl
• Blähungen

kann es sein, dass Sie von einer Fructoseintoleranz betroffen sind.


Eine genaue Diagnose stellt letztlich ein Arzt mithilfe eines simplen Atemtests. Der Test überprüft auf Wasserstoffe, welche bei bakteriellem Abbau von Fruchtzucker produziert werden. Die bei dem Prozess entstandenen Wasserstoffmoleküle sind sehr klein. Was zur Folge hat, dass diese die Darmwand durchdringen und schließlich im Blutkreislauf landen. Über das Blut gelangt der Wasserstoff hoch zur Lunge und wird dort über den Atemweg ausgeschieden.


Welcher Arzt ist bei Verdacht der richtige Ansprechpartner?


Treten bei Ihnen nach dem Verzehr von Fruchtzucker ein oder mehrere der oben genannten Symptome auf, konsultieren Sie als erstes ihren Hausarzt. Um die Diagnose Fructoseintoleranz zu stellen, führt der behandelnde Arzt einige Untersuchungen durch.


Im ersten Schritt führt der Arzt mit Ihnen ein Anamnesegespräch. In diesem befragt er Sie nach Art der Symptome und wie lange Sie mit den Beschwerden schon kämpfen. Der zweite Schritt ist in der Regel die körperliche Untersuchung, hier tastet der Arzt ihren Bauch ab.


Anschließend hört er ihren Bauch mithilfe eines Stethoskops auf auffällige Geräusche ab. Außerdem gehört zu der Untersuchung auch eine Blutprobe. Im letzten Schritt folgt der oben genannte Atemtest. Unter Umständen leitet er Sie dann an einem Gastroenterologen weiter.

Wie oft zum Zahnarzt?

Es gehört wohl zu den am häufigsten gestellten Fragen im Zusammenhang mit gesunden Zähnen. Man geht von einem zumindest zweimal jährlich geplanten Besuch beim Zahnarzt aus, um schwere Erkrankungen der Zähne früh erkennen zu können. Interessant ist aber die Beobachtung, dass man in den letzten Jahren einen Trend hin zu erhöhter Frequenz beim Besuch des Zahnarztes beobachten konnte.
Besonders stark ist dieser Trend im städtischen Raum. In Städten wie zum Beispiel Hamburg, Frankfurt oder Berlin gehen vor allem die jungen Menschen häufiger zum Zahnarzt als auf dem Lande. Diese Zahnärzte bieten zudem auch einen erweiterten Service für ihre Patienten an, der weit über die Vorsorgeuntersuchung hinausgeht.

Unterschiede zwischen Stadt- und Landbevölkerung

In der Stadtbevölkerung geht es beim Zahnarztbesuch zudem nicht nur um die Schmerzvermeidung, sondern auch um die Optik, die als wichtiges Ziel und Motivation gilt. Man geht zum Beispiel zum Zahnarzt in Frankfurt, um ein Bleaching durchführen zu lassen. Die wichtigste Motivation dahinter liegt aber nicht darin, Löcher früh zu erkennen, sondern in einem verbesserten Aussehen. Man weiß auch aus zahlreichen Untersuchungen, dass besonders in der städtischen Bevölkerung der Wunsch sehr groß ist, ein schönes Äußeres zu erzielen. Die Zähne spielen in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle. Natürlich muss auch auf ein gepflegtes Äußeres geachtet werden und etwa die Haut gepflegt werden.

Motivation für den Zahnarztbesuch

Worin liegt die Motivation, zum Zahnarzt zu gehen? Es geht aber auch darum, zu erkennen, dass Menschen den gesunden Zähnen einen viel höheren Stellenwert einräumen als noch vor wenigen Jahren. Auch hier lässt sich ein deutlicher Trend erkennen und es ist ein Unterschied zwischen der städtischen und der nicht-städtischen Bevölkerung zu ziehen. Es scheint häufig so zu sein, dass sich am Lande sehr oft noch der zweimalige Zahnarzttermin im Jahr in den Köpfen hält. Viele junge Menschen gehen aber zum Zahnarzt, um alternative Zahnbehandlungen durchführen zu lassen. Das führt zwangsläufig zu einer erhöhten Kontrollhäufigkeit des Mundraumes, wo eben auch die Zähne angesehen werden. Zahnärzte sind außerdem auf der Suche nach neuen Einnahmequellen. Dazu zählen etwa Zahnregulierungen oder Bleaching-Maßnahmen. Bei Kindern wächst das Angebot ebenfalls stetig.

Macht das Nachrüsten einer Lüftungsanlage Sinn?

Vermehrt stellen sich Hausbesitzer genau diese Frage. Denn heutzutage ist es doch so, dass die meisten Menschen den Großteil ihrer Zeit in Innenräumen verbringen. In diesem Zusammenhang sollte man bedenken, dass die Konzentration von Schadstoffen in Räumen oftmals bis zu 10-mal höher ist als im Freien. Doch warum ist das eigentlich so?
Ein Grund hierfür sind gesundheitsschädliche Materialien, die sich in vielen Möbelstücken verbergen. Dazu zählen beispielsweise Lacke, Farben und Klebstoffe. Auch die Ausdünstungen aus Teppichen und Textilien sowie chemische Stoffe, wie beispielsweise Xylole oder Benzole, wirken sich negativ auf die Gesundheit aus. Hinzu kommt, dass sich durch den erhöhten CO² Anteil Keime wesentlich schneller ausbreiten können.

Vorteile von Lüftungsanlagen

Ein weiterer Punkt, der für das Nachrüsten einer Lüftungsanlage spricht, ist, dass sich die Bauweise von Neubauten und Sanierungsobjekten immer dichter gestaltet. Das hat zur Folge, dass immer weniger Frischluft von außen in das Innere von Gebäuden gelangen kann. In energieeffizienten Häusern „steht“ somit die Luft wortwörtlich. Durch diesen Effekt kommt es nicht nur zu einer hohen Konzentration von Schadstoffen, sondern auch zu einem schnellen Anstieg an Feuchtigkeit.

Gefahren schlechter Raumluft

Selbst wenn es nicht immer gleich offensichtlich ist, so kann eine schlechte Luftqualität Auslöser für allerlei gesundheitliche Probleme sein. Dazu gehören unter anderem: • Asthma • Schwindel • Übelkeit • Müdigkeit • Konzentrationsschwäche • Allergien Doch nicht nur aufgrund der eben aufgezählten Probleme macht es Sinn, sich für das Nachrüsten einer Lüftungsanlage zu entscheiden. Fakt ist, dass eine kontinuierliche Zufuhr von Frischluft, die frei von irgendwelchen Schadstoffen ist, das Wohlbefinden in den eigenen vier Wänden deutlich steigern kann. Ein weiterer Vorteil moderner Lüftungsanlagen ist, dass sie über eine Wärmerückgewinnung von teilweise über 94 % verfügen. Dadurch können Heizkosten nachträglich eingespart werden. Eine dezentrale Lüftungsanlagedient also nicht nur dem Schutz der eigenen Immobilie, sondern auch der Gesundheit. Was den Montageaufwand und die Anschaffungskosten anbelangt, so fallen diese Punkte meist weitaus geringer aus, als viele Menschen zunächst vermuten.

Die besten Hausmittel gegen Schilddrüsenüberfunktion

Die Schilddrüsenüberfunktion ist mittlerweile eine weit verbreitete Erkrankung in klassischen Wohlstandsgesellschaften. Wer nicht gleich mit Medikamenten agieren will, sucht nach Hausmitteln gegen Schilddrüsenüberfunktion – doch was hilft wirklich?
Fakt ist, dass man bereits mit der passenden Ernährung viel für eine positive Entwicklung der Erkrankung tun kann. Bestimmte Lebensmittel helfen dabei, den zu hohen Anteil der Schilddrüsenhormone im Blut zu reduzieren. Vor allem auf Jod sollte man bei einer bestehenden Schilddrüsenüberfunktion verzichten.

Obst und Gemüse gegen eine Schilddrüsenüberfunktion

Kein Wunder also, dass diverse Früchte als klassische Hausmittel gegen eine Schilddrüsenüberfunktion gelten. Marillen enthalten nur sehr wenig Jod, dafür aber viel Wasser, was an heißen Tagen nebenbei hilft, den erhöhten Wasserbedarf des Körpers abzudecken. Ganz nebenbei enthalten die Früchte nur wenige Kalorien. Der Apfel ist des Deutschen liebstes Obst und wird auch gerne bei einer bestehenden Schilddrüsenüberfunktion empfohlen. Er hat ebenfalls einen sehr geringen Jodgehalt. Darüber hinaus sind Karotten und Tomaten sinnvolle Nahrungsbestandteile bei einer Überfunktion der Schilddrüse. Karotten helfen bei der Produktion von Vitamin A, dessen Herstellung im Körper bei einer bestehenden Schilddrüsenüberfunktion eingeschränkt ist. Tomaten enthalten nicht nur wenig Jod, sondern decken ebenfalls den erhöhten Vitamin-A-Bedarf. Mandarinen liefern nicht nur wertvolle Ballaststoffe, sondern auch einen geringen Jodgehalt. Zudem sollen sie die Konzentrationsfähigkeit steigern. Ebenso können Birnen gerne öfter auf dem Speiseplan stehen. Sie stecken voller Vitamin C und Kupfer, regen das Immunsystem an und enthalten viele Ballaststoffe, die wiederum die Verdauung fördern. Natürlich steckt auch in Birnen nur wenig Jod.

Weitere Lebensmittel gegen die Schilddrüsenüberfunktion

Weißbrot hat aktuell eher einen schlechten Ruf. Es sorgt eher für zusätzliche Pfunde auf den Hüften. Doch bei einer Überfunktion der Schilddrüse kann Weißbrot eine sinnvolle Alternative sein, denn sein Jodgehalt ist deutlich geringer als der von dunklem Brot. Auch Rindfleisch, das gerne als rotes Fleisch bezeichnet wird, eignet sich als Hausmittel gegen die Schilddrüsenüberfunktion. Pute und Huhn enthalten reichlich Jod, sie sollten eher vom Speiseplan gestrichen werden. Gleiches gilt für viele Fischsorten. Besser sind dagegen Rind- oder Kalbfleisch geeignet.

Heilkräuter als Hausmittel gegen die Schilddrüsenüberfunktion?

Gibt es eigentlich auch Heilkräuter, die gegen eine Überfunktion der Schilddrüse ankommen können? Aufgrund der gesteigerten Nervosität, der oft mit der Schilddrüsenüberfunktion verbundenen Unruhe und dem Herzrasen, werden gerne beruhigende Heilpflanzen empfohlen. Lavendel, Salbei, Zitronenmelisse, Herzgespann, Schachtelhalm und sogar Klette sind hier zu nennen. Eine besondere Bedeutung kommt zudem dem Wolfstrappkraut zu. Es ist eine der sehr wenigen Heilpflanzen, die Einfluss auf den Hormonhaushalt im menschlichen Körper haben. In verschiedenen Studien wurde bereits nachgewiesen, dass das Wolfstrappkraut die Ausscheidung des Schilddrüsenhormons T4 erhöht, beeinträchtigende Symptome wie Herzrasen und Co. lindert und selbst einen erhöhten Blutdruck reguliert. Bei leichten Schilddrüsenüberfunktionen können Präparate mit Wolfstrappkraut daher durchaus angewendet werden. Dennoch sollte von einer Selbstbehandlung abgesehen, sondern stets Rücksprache mit dem Arzt getroffen werden. Schließlich kann die Überfunktion der Schilddrüse schnell einmal entgleisen und sollte deshalb immer unter ärztlicher Aufsicht behandelt werden.

Forscher arbeiten an Nano-Therapie gegen Krebs

Krebs ist bis heute eine der tückischsten Krankheiten, die Mediziner immer wieder vor neue Rätsel stellt. Dementsprechend ist die Komplexität im Kampf gegen Krebs. Kein Wunder, dass weltweit Forscher daran arbeiten, den Tumor bis ins kleinste Detail zu verstehen. Dies hat sich jetzt auch ein interdisziplinäres Team am Universitätsklinikum Essen zur Aufgabe gemacht.

Ansatz der Forschungsarbeit ist der, dass ein Tumor nicht nur aus Krebszellen, sondern auch aus etlichen Zellen des körpereigenen Immunsystems besteht. Das wiederum machen sich viele Krebstumore zunutze. Sie sind in der Lage, körpereigene Zellen umzuprogrammieren, so dass diese das Wachstum der Krebszellen fördern, statt es einzudämmen. Damit schafft es der Krebs, die Immunantwort des Körpers zu überlisten.

Wenn Chemo- und Immuntherapien nicht mehr wirken

Das Immunsystem und die Immunabwehr werden auf diese Weise geschwächt. Chemo- und Immuntherapien, die das Mittel der Wahl im Kampf gegen Krebs sind, wirken nicht mehr. Auch Medikamente bleiben wirkungslos.

Diese Problematik haben Forscher längst erkannt. Nun arbeitet man daran, veränderte Immunzellen und andere Zellen im Tumor zu unterscheiden. Bisher ist das kaum möglich, so dass die veränderten Zellen nicht gezielt bekämpft werden können. Das Team um Projektleiter Prof. Dr. Brandau vom Uniklinikum Essen und Prof. Schlücker von der Uni Duisburg-Essen setzen jetzt genau an diesem Punkt an.

Nano-Therapie gegen Krebs?

Die Experten, die aus den Bereichen Biologie, Medizin und Chemie kommen, verfolgen bei ihrer Untersuchung einen visionären Ansatz: Sie wollen winzige Werkzeuge entwickeln, die gezielt in die Tumore eingeschleust werden sollen.

Diese Nanoteilchen sind weniger als ein Millionstel Millimeter groß. Antikörper, die mit speziellen Goldstäbchen versetzt sind, sollen bösartige Zellen im Tumor finden. Die Antikörper bewegen sich frei im Körper und sollen ihr Ziel automatisch finden. Wenn sie eine immununterdrückende Zelle entdecken, verbinden sie sich mit ihr. Die Goldstäbchen werden mit Laserlicht erhitzt und zerstören die bösartigen Zellen. In der Folge wird die Immunantwort des Körpers nicht mehr unterdrückt und verbessert sich.

Nano-Therapie bei vielen Krebsarten denkbar

Die Nano-Therapie kann grundsätzlich bei allen Krebsarten eingesetzt werden. Die zu eliminierenden Zellen spielen schließlich in fast allen soliden Tumoren eine große Rolle. Wir wirksam die Therapie ist, ist vorwiegend abhängig davon, wie der Tumor im Inneren aufgebaut ist und welche Zellen eingeströmt sind. Dies lässt sich durch Gewebeschnitte vor dem Therapiestart analysieren. Auf dieser Basis kann dann die endgültige Form der Behandlung gewählt werden.

Quelle: Deutsche Krebshilfe

Maskenpflicht ist längst Alltag geworden

In Zeiten von Corona ist die Maskenpflicht längst zum Alltag geworden. Reichten zu Beginn der Pandemie noch selbst genähte Stoffmasken, so genannte Alltagsmasken, aus, müssen es heute OP-Masken oder FFP-Masken sein. Doch wo genau liegen die Unterschiede?
Während zu Beginn der Pandemie Masken knapp waren, sind sie heute in großen Stückzahlen vorrätig, auch dank Unternehmen wie www.virshields.com. Die Alltagsmaske, die uns zuerst begleitet hat, muss keine Anforderungen an gesetzliche Normen erfüllen. Auch gibt es entsprechend keine Kennzeichnungspflicht. Die Schutzwirkung ist dementsprechend eher gering. Die Alltagsmaske dient vorwiegend dem Fremdschutz, da sie die selbst ausgestoßenen Tröpfchen reduziert. Auch Gesichtsvisiere erfreuten sich anfangs einer großen Beliebtheit. Sie bieten allerdings keinen Atem-, sondern lediglich einen Gesichts- und Augenschutz gegenüber Tröpfchen von anderen Personen. Über den Mund können die gefährlichen Aerosole also weiter eingeatmet werden.

OP- und FFP-Masken als Standard

Mittlerweile sind OP-Masken und FFP2- oder FFP3-Masken der Standard. Sie werden auch unter dem Hauptbegriff medizinische Masken geführt. OP-Masken dienen vornehmlich dem Fremdschutz, da auch sie den Tröpfchen, die man selbst ausstößt, Einhalt gebieten. OP-Masken sind selbstverständlich mit dem CE-Kennzeichen auf der Verpackung gekennzeichnet, so dass sie klar als Medizinprodukt erkennbar sind. Die FFP2- oder FFP3-Maske, die auch als partikelfiltrierende Halbmaske bezeichnet wird, ist dagegen der „Goldstandard“ unter den Masken. Sie bietet neben dem Fremd- auch einen hohen Eigenschutz. Natürlich ist sie ebenfalls mit dem CE-Kennzeichen versehen. Dieses findet man nicht nur auf der Verpackung, sondern auch auf der Maske selbst. Die FFP-Masken zählen zur persönlichen Schutzausrüstung (PSA). Gute OP- und FFP-Masken sind zudem nach DIN EN 14683 oder EN 149 zertifiziert. Darauf sollte man beim Kauf auf jeden Fall achten. Einige Produkte sind zusätzlich nach dem Eco Wellness Standard zertifiziert. Das heißt, dass sie ökologische, gesundheitliche, soziale und ethische Faktoren schon bei der Herstellung erfüllen. Für die Erfüllung dieser Faktoren erhalten die Produkte bzw. Unternehmen ein entsprechendes Zertifikat.

Die Masken richtig tragen

Entscheidend für die Schutzwirkung aller Masken ist es, diese richtig zu verwenden. Vor dem Auf- oder Absetzen der Maske sollte man die Hände gründlich waschen oder desinfizieren. Die Maske muss Mund und Nase bedecken. An den Rändern sollte sie möglichst eng anliegen, um den optimalen Schutz zu bieten. Nach dem Tragen sollte die Maske stets an den Bändern abgenommen werden, die Außenseite der Maske sollte man dagegen nicht berühren. So schützt man sich nicht nur vor Corona, sondern auch vor einer normalen Erkältung. Während man Stoffmasken regelmäßig waschen sollte, eignen sich die medizinischen Masken nur zum Einmalgebrauch. Sie sollten daher regelmäßig ausgewechselt werden, um die hohe Schutzwirkung beizubehalten. Quelle: BfArM

So reduzieren Diabetiker ihren Bluthochdruck

Zahlreiche Diabetiker haben das Problem, dass sie an zu hohem Bluthochdruck leiden. Ein hoher Blutdruck verursacht im Körper viele Probleme. Die Folge sind oft Beschädigungen der großen und kleinen Blutgefäße. Wenn die Blutgefäße beschädigt werden, kann der menschliche Körper nicht mehr ausreichend mit sauerstoffreichen Blut versorgt werden.
Das Hauptproblem an zu hohem Blutdruck ist die Tatsache, dass die betroffenen Personen sich fit fühlen, solange sich keine schweren Folgen bemerkbar machen. Allerdings bedeutet hoher Blutdruck, dass die Menschen stark gestresst sind und gleichzeitig wichtige Organe wie Herz, Augen und Nieren beschädigt werden. Diabetiker gehen zum Arzt und beschaffen sich die erforderlichen Medikamente, um ihren Blutdruck zu senken. Allerdings können

Diabetiker

eigenständig etwas tun, um ihren Blutdruck langfristig zu senken.

Blutdruck messen

Bevor man zu Medikamenten greift, sollte man zunächst seinen Blutdruck messen. Dies kann zum Beispiel mit speziellen Geräten geschehen. Diese Geräte, wie

die Medisana Blutdruckmessgeräte

mit einer sehr hohen Präzision. Den Blutdruck misst man mit zwei Messwerten. Der Blutdruck ist normal, wenn der Wert nicht über 140/85 mmHg liegt. Ein Bluthochdruck ist nur dann vorhanden, wenn die Werte bei mehreren Messungen an verschiedenen Tagen höher als normal sind. Es genügt bereits, wenn einer der beiden Werte zu hoch ist. Folgende Messwerte deuten auf einen hohen Bluthochdruck hin:

  • 148/85
  • 135/105
  • 175/90
  • 210/115 mmHg.

Diabetiker sollten Werte haben, die niedriger sind, als bei gesunden Menschen. Ein idealer Wert liegt bei 140/80 mmHg bei Messungen in der Arztpraxis. Bei der Messung zuhause sollte sich ein Wert von 130/75 mmHg ergeben.

Was kann man tun, um den Blutdruck zu reduzieren?

In der Regel besteht die Behandlung des Bluthochdrucks aus zwei Maßnahmen:

  • Die Basistherapie
  • Die Behandlung mit Medikamenten. .

Es gibt heute eine Vielzahl von Therapien. Die wichtigste ist die Basistherapie. Sie bedeutet eine gesunde Lebensführung. Man sollte dabei so konsequent wie möglich bleiben und versuchen, seinen Alltag ein bisschen umzustellen. Wichtig ist nebenbei, dass man seinen Blutdruck auf natürliche Weise reduziert. Dabei sollte man versuchen sein Körpergewicht zu reduzieren und gleichzeitig mehr Sport zu treiben.

langfristige Ernährungsumstellung

ist erforderlich, um die gewünschten Effekte zu erzielen. Auch eine gesunde Ernährung ist wichtig. Pflanzliche Kost und möglichst wenig tierische Fette mit viel frischem Gemüse helfen der betroffenen Person, langfristig an Gewicht zu verlieren. Zusätzlich wird empfohlen, einmal die Woche Fisch zu essen. Mit Alkohol muss man vorsichtig sein, denn es ist als Genussmittel zu betrachten. Am besten ist es, wenn man unter 30 Gramm am Tag bleibt.

Welche Bewegungsarten eignen sich?

Die betroffenen Personen sollten sich nach Möglichkeit viel bewegen. Dadurch kann der Blutdruck langfristig reduziert werden. Sehr zu empfehlen sind Ausdauersportarten wie Wandern, Rad fahren, Joggen, Walking und Schwimmen. Wichtig ist zudem, dass die Personen regelmäßig Sport betreiben. Ein guter Trainingseffekt kann erreicht werden, wenn man drei Mal pro Woche Sport macht. Dabei sollte eine Trainingseinheit um die 45 Minuten dauern.

Auf Rauchen verzichten

Schließlich sollte man auf das Rauchen verzichten. Die Inhaltsstoffe führen leider dazu, dass der Blutdruck langfristig ansteigt. Sofern man das nicht eigenständig schaffen sollte, muss man sich nach Kursen umschauen. Dort lernen die betroffenen Personen, sich das Rauchen abzugewöhnen. Sofern man trotzdem hier nicht weiterkommt, fragt man am besten seinen Arzt.

Neue FSME-Risikogebiete ausgewiesen

Das RKI hat insgesamt fünf neue FSME-Risikogebiete in Deutschland ausgewiesen. Vier von ihnen grenzen an bereits bekannte Risikogebiete, eines ist völlig neu dazugekommen. Die größte FSME-Gefahr besteht in Deutschland demnach in Bayern, Baden-Württemberg, Sachsen, Südhessen, Südostthüringen und in einzelnen Regionen in Rheinland-Pfalz, im Saarland, Niedersachsen und Mittelhessen.

Insgesamt 169 Landkreise werden derzeit vom Robert-Koch-Institut (RKI) als FSME-Risikogebiete ausgewiesen. Die mit Abstand meisten Risikogebiete finden sich mit 92 Landkreisen in Bayern. Neu hinzugekommen ist hier der Landkreis Dillingen an der Donau. Danach folgt Baden-Württemberg mit 43 Landkreisen, die als Risikogebiet für FSME ausgewiesen sind. Den dritten Platz belegt Thüringen mit zwölf Landkreisen, die als Risikogebiet gelten. Das Weimarer Land kam hier neu dazu.

Zehn Landkreise in Hessen sind ebenfalls als FSME-Risikogebiet ausgewiesen, wobei der Landkreis Fulda neu dazu gekommen ist. In Sachsen sind immerhin noch acht Landkreise betroffen. Hier ist der Landkreis Mittelsachsen neu ausgewiesen wurden.

Nur ein Risikogebiet in anderen Ländern

Deutlich geringer ist das Risiko für eine FSME-Erkrankung in Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, im Saarland und Sachsen-Anhalt. In letzterem Bundesland kam mit den jüngsten Daten der Stadtkreis Dessau-Roßlau neu als Risikogebiet hinzu.

In Bayern und Baden-Württemberg gibt es dagegen nur sehr wenige Kreise, die kein Risikogebiet für die FSME-Übertragung sind. Das sind Heilbronn, Augsburg, München, Schweinfurt und der Kreis Fürstenfeldbruck.

704 FSME-Fälle 2020

2020 wurden dem RKI 704 Fälle von Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) gemeldet. Das sind doppelt so viele wie im Schnitt der letzten Jahre. Gleichzeitig wurde damit die höchste Zahl an Erkrankungen seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2001 erreicht. 98 Prozent der im letzten Jahr an FSME erkrankten Patienten waren nicht oder nicht vollständig geimpft.

Die FSME wird durch Viren ausgelöst, die in den allermeisten Fällen durch einen Zeckenstich übertragen werden. Meist gibt es keine oder nur allgemeine Krankheitsanzeichen, zu denen Fieber und Kopfschmerzen zählen. Sie treten in der Regel ein bis zwei Wochen nach dem Biss auf. Trotzdem kann es zu schwerwiegenden neurologischen Symptomen kommen. Betroffen sind fünf bis 30 Prozent der Fälle.

Daher wird seit Jahren zu einer

FSME-Impfung geraten. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt diese allen, die in Risikogebieten mit Zecken in Kontakt kommen könnten. Allerdings sind die Impfquoten aktuell sehr gering, insbesondere bei Menschen über 60 Jahren. Dabei ist bei ihnen die Gefahr einer schweren Erkrankung deutlich größer.

Quelle: RKI

Zu wenige HPV-Impfungen bei Jugendlichen

Laut einem aktuellen Bericht des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und der Deutschen Krebshilfe sind in Deutschland noch zu wenige Jungen und Mädchen gegen die humanen Papillom-Viren (HPV) geschützt.

Bei den 15-jährigen Mädchen sind lediglich rund 43 Prozent mit dem vollständigen Impfschutz versehen. Insgesamt sei Deutschland damit noch weit von einem flächendeckenden Schutz vor HPV entfernt. Man müsste hier mindestens eine Durchimpfungsrate von 70 Prozent erreichen. Daher haben die Krebshilfe und das DKFZ anlässlich des gestrigen Welt-HPV-Tags an alle Eltern appelliert, diese Chance zu nutzen, um ihre Kinder vor Krebs zu schützen.

Was sind humane Papillomviren?

Humane Papillom-Viren, kurz HPV, sind weit verbreitet. Sowohl Frauen als auch Männer können sich damit infizieren. In der Regel können sie schon beim ersten Sexualkontakt übertragen werden. Zwölf der bislang 200 bekannten HPV-Typen werden aktuell als krebserregend eingestuft.

Wichtig ist der Schutz vor allem deshalb, weil die Infektionen mit HPV und die daraus resultierenden Folgen sehr häufig auftreten. So zählen wir in Deutschland jährlich rund 60.000 Fälle von HPV-bedingten Gebärmutterhalskrebsvorstufen sowie 7.800 Krebserkrankungen bei Männern und Frauen, die durch Humane Papillom-Viren ausgelöst wurden.

Erste HPV-Impfung ab neun Jahren empfohlen

In Deutschland empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) die Erstimpfung bereits bei Jungen und Mädchen ab neun Jahren. Wichtig ist, dass die Impfung vor dem ersten Sexualkontakt durchgeführt wird, also dem ersten Mal, bei dem eine Übertragung der Viren erfolgen kann. Außerdem hat sich gezeigt, dass das Immunsystem umso besser auf die Impfung reagiert, je jünger die geimpfte Person ist. Bis zum Tag vor dem 15. Geburtstag benötigt man für den vollständigen Impfschutz zwei Dosen. Danach sind drei Dosen nötig.

Bereits seit 2006 sind die HPV-Impfstoffe auf dem Markt. 270 Millionen Impfungen wurden bereits verabreicht und etwaige Nebenwirkungen seither genau beobachtet. Aufgrund dieser Datenlage wird die Impfung als sehr sicher eingestuft. Es können sich Rötungen, Schwellungen oder Schmerzen rund um die Einstichstelle, wie bei jeder Impfung, bilden. Kurzfristig kann es zu leichtem Fieber, Kopfschmerzen, Übelkeit oder Abgeschlagenheit kommen. Etwas häufiger wurden Kreislaufprobleme, wie Schwindelgefühle oder „Schwarz-Werden-Vor-Den-Augen“ beschrieben. Allerdings sind diese Wirkungen auch bei fast allen anderen Impfungen üblich.

Es gibt nur wenige Kontraindikationen gegen die Impfung – etwa bei einer bestehenden Allergie gegen den Impfstoff oder einen seiner Bestandteile. Auch eine Impfung während der Schwangerschaft ist nicht zu empfehlen, in der Stillzeit ist eine Impfung unter Umständen mit dem passenden Impfstoff möglich. Außerdem sollte die Impfung bei einem vorliegenden Infekt mit Fieber verschoben werden, eine leichte Erkältung ist dagegen kein Grund, der gegen die Impfung spricht.

Quelle: Ärzteblatt

Gesundheitsfallen im Badezimmer ausmerzen

In einer Zeit, in der beinahe jeder gezwungenermaßen mehr Zeit zu Hause verbringt als draußen, ist es umso wichtiger, sich der typischen und alltäglichen Gesundheitsfallen im eigenen Haushalt bewusst zu werden. Einer der gefährlichsten Orte ist das Bad. Ganz unabhängig von dessen Größe bleiben die Gefahrenstellen die gleichen. Wir haben uns damit beschäftigt, welches die gängigsten Problembereiche sind und wie diese vermieden werden können. /main>

Stolperfalle Duscheingang

Es kann schnell passieren, einmal nicht richtig aufgepasst und schon stolpert man beim Betreten der Dusche, weil die erhöhte Duschwanne oder die Kante des Fliesenspiegels übersehen wurde. Dann wird es richtig gefährlich, weil unter Umständen der Kopf oder das Genick auf Fliesen knallt. Abhilfe schaffen kann dabei vor allem ein Umstieg zur Walk In Dusche. Diese zeichnet sich in der Regel durch eine bodengleiche Montage aus, welche sogar einen gefahrlosen Einstieg mit Gehhilfe, Rollstuhl oder auch Krücken ermöglicht. Montieren lässt sie sich im Übrigen sowohl auf Fliesen als auch mit einer Duschwanne, die dann bodengleich versenkt wird. Mit einer ebenerdigen Dusche wird nicht nur das Unfallrisiko geschmälert, das Bad wird auch ein ganzes Stück ansehnlicher, dank des schönen Designs.

Spritzschutz verhindert Rutschpartie

Die Filmreihe „Final Destination“ hat es vorgemacht. Wer im Bad ausrutscht, kann sich schwerwiegend verletzen. Der Untergrund wird in den meisten Fällen seifig, sobald Wasser auf den Fliesenboden gelangt, wo es nicht vernünftig und schnell trocknet. Dann können einem oft nicht einmal mehr Badelatschen helfen. Vermeiden lässt sich dies am ehesten, wenn man eine Badewannenfaltwand installiert. Diese fungiert als Spritzschutz und hält das Wasser zuverlässig davon ab, quer durchs Badezimmer verteilt zu werden. Alternativ bietet es sich an, eine Duschmatte vor den Duschkabinen- oder Duschwanneneinstieg zu platzieren, die austretendes Wasser absorbiert und zusätzlich einen gefahrloseren Ausstieg ermöglicht.

Schimmel vorbeugen

Die beiden vorherigen Gesundheitsfallen können theoretisch wegdiskutiert werden, indem man für sich festlegt, dass man ja aufpasse. Schimmel jedoch ist in der Entstehung zunächst schwerer zu erkennen und auch nicht alleinig durch ein Gadget zu verhindern. Zu Beginn muss festgehalten werden, wodurch Schimmel meist entsteht. Nicht etwa durch das bloße Vorhandensein von Erregern, sondern durch ein Umfeld, welches dem Pilz das Gedeihen ermöglicht. Es ist vollkommen ausreichend für herkömmlichen Haushaltsschimmel, wenn ein Bereich für längere Zeit zugleich feucht und warm ist. Dazu reicht eine normale, warme Dusche bereits aus. Feuchtigkeit setzt sich beispielsweise in den Fugen oder an möglichen Kalkablagerungen ab und trocknet nicht vernünftig. Nach dem Duschen oder Baden gilt also: Durchlüften! Entweder per Fenster im Bad, falls vorhanden, oder das Einschalten der Lüftung. Bloßes offen lassen der Türe hilft zwar im Bad, verteilt die feucht-warme Luft dann aber im Rest der Wohnung. Um das Schimmelpotential der Fugen zu verringern, kann auch die Montage von fugenlosen Rückwänden in Badewanne oder Duschkabine helfen.

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