Die Atemtherapie Teil 7: Pranayama

Pranayama, auch bekannt als Wechselatmung, gehört zu den ältesten Formen der Atemtherapie. Angewendet wird diese Atemtherapie selbst im Yoga und bei der Meditation. Es handelt sich dabei um ein bewusstes Atmen, das dem Menschen helfen soll, ruhiger zu werden, sich auf sich selbst zu besinnen.

Das Ziel, das diese Atemtherapie verfolgt, besteht darin, dass die Atmung reguliert und vertieft wird. Dafür sind natürlich viele Übungen notwendig, andernfalls kann das Pranayama nicht erlernt werden. Durch den regulierten und tieferen Atem sollen auch die Prozesse im Bewusstsein des Menschen besser kontrolliert werden können. Ebenfalls soll diese ruhige Form des Atmens nach der Philosophie, die die Atemtherapie verfolgt, zu einem ausgeglichenen Wesen des Menschen führen. Read more

Die Atemtherapie Teil 6: Mutteratem nach Reshad Feild

Eine weitere Form der Atemtherapie, mit der wir uns heute beschäftigen wollen, ist der Mutteratem, der sich auf den britischen Mystiker Reshad Feild zurückführen lässt. Bei dieser Form der Atemtherapie geht es einmal mehr darum, bewusst zu atmen. Meist bemerken wir die Atemfunktion unseres Körpers gar nicht, sondern funktionieren eher wie eine Maschine. Mit dem Mutteratem dagegen soll genau dies verhindert werden.

Die Therapie besteht darin, in einem bestimmten Rhythmus zu atmen, der nach dem Prinzip einer Oktave aus der Musik 7-1-7-1 aufgebaut ist. Entwickelt wurde der Mutteratem von Reshad Feild, der sich seit Jahren mit der Mystik des Islams beschäftigte. Dabei ließ er sich von den verschiedensten Entspannungsübungen aus den Bereichen Yoga, der frühen christlichen Esoterik und auch spiritueller Praktiken des alten Ägyptens beeinflussen. Laut Feild ist der Mensch in der Lage, die Energien aus dem Universum, dem Kosmos aufzunehmen und umzuwandeln. Read more

Die Atemtherapie Teil 5: Holotropes Atmen

Das holotrope Atmen geht zurück auf die Lehren des Yoga. Dabei geht es vor allen Dingen darum, die verschiedenen Bewusstseinszustände im Körper zu erreichen. Bereits in den 1970er Jahren experimentierte der tschechische Psychiater und Psychotherapeut Stanislav Grof mit LSD. Dabei wollte er mit dieser Droge veränderte Bewusstseinszustände des Menschen hervorrufen, mit deren Hilfe tiefer gelegene Blockaden erkannt und bekämpft werden sollten. Dieses Ziel verfolgt auch das holotrope Atmen, was aber von Grof immer als weniger wirksam anerkannt wurde, als die Droge.

Die Anwendungsmöglichkeiten

Das holotrope Atmen bezieht sich auf verschiedene Anwendungsmöglichkeiten, der Begriff holotrop steht dabei für ganzheitlich. Die Idee, die dahinter steckt, bezieht sich auf die Aktivierung des körpereigenen Heilungssystems. Es sollen auch laut Grof verschiedene Erfahrungen bei dieser Form der Atemtherapie möglich sein, dazu zählen insbesondere körperliche Erfahrungen und biografische Erfahrungen. Letztere besagen, dass mit dieser Form der Atemtherapie insbesondere Erinnerungen aus der Vergangenheit wieder zurück ins Gedächtnis gerufen werden können. Read more

Die Atemtherapie Teil 4: Erfahrbarer Atem nach Middendorf

Eine weitere Form der Atemtherapie ist der erfahrbare Atem, der von Ilse Middendorf entwickelt wurde. Sie entwickelte die Entspannungsübung des erfahrbaren Atems aus den Kursen für bildende Kunst, die sie an der Hochschule in Berlin gab. Ihr Ziel war es dabei, einen intensiveren Zugang zu den Menschen zu erhalten. Bis zur Entwicklung der besonderen Entspannungsübung versuchte Middendorf, die Menschen mit Massagen und Gymnastik zu erreichen, was ihr nicht gelang. Deshalb sollte der erfahrbare Atem helfen, dadurch sollten die Menschen bewusster atmen.

Die Grundidee

Als Grundidee sah Middendorf schlechte Atemgewohnheiten. Ein zu flaches Atmen beispielsweise wirkte sich auf die Körperhaltung aus, die dadurch ungünstig wurde. Somit war die Ursache für Rückenschmerzen und Co. klar. Diesen Schmerzen soll mit dem erfahrbaren Atem begegnet werden. Read more

Die Atemtherapie Teil 3: Atemtherapie nach Dürckheim

Im heutigen dritten Teil unserer kleinen Serie zu Atemtherapien wollen wir uns mit der Atemtherapie nach Dürckheim befassen, die häufig auch als initiatisches Atmen bezeichnet wird. Entwickelt wurde diese Form der Atemtherapie bereits in den 1950er Jahren von Prof. Dr. K. Graf Dürckheim und Dr. M. Hippius Gräfin Dürckheim. Die Atemtherapie nach Dürckheim richtet sich vor allem an die Seele des Menschen und ist sehr eng mit der Spiritualität verbunden. Sie sollte vorrangig jenen Menschen helfen, die den Sinn im Leben aus den Augen verloren haben. Außerdem  wendet sich die Atemtherapie an Menschen, die keinen Ausweg für ihre Situation mehr sehen. Dabei steht immer die Frage nach dem Sinn des Lebens im Mittelpunkt der Atemtherapie. Read more

Die Atemtherapie Teil 2: Buteyko-Methode

Die Buteyko-Methode in der Atemtherapie ist bereits seit den 1980er Jahren bekannt. Entwickelt wurde sie von dem russischen Arzt Dr. Konstantin Pavlovich Buteyko. Er untersuchte damals den Zusammenhang zwischen bestimmten Erkrankungen und der Atmung des Menschen. Sogar das russische Gesundheitsministerium hat diese Form der Atemtherapie bereits seit mehr als 20 Jahren anerkannt.

Das Ziel der Atemtherapie nach der Buteyko-Methode ist es, wieder bewusster zu atmen. Es soll weniger geatmet werden, dafür aber effektiver. Dass die Buteyko-Methode wirkt, zeigte bereits eine australische Studie, die das Ganze wissenschaftlich belegte. Bei dieser wurden mehrere Patienten untersucht. Diejenige Gruppe, die die Buteyko-Methode anwendete, wies einen besseren Gesundheitszustand auf, als die Vergleichsgruppe. Und das, obwohl die Medikamentengabe um bis zu 90 Prozent reduziert wurde. Read more

Die Atemtherapie Teil 1: Allgemeines

Die Atemtherapie soll Menschen helfen, ihren Stress abzubauen und sich selbst wieder bewusster wahrzunehmen. Dafür bedarf es eines intensiven Atmens. Welche Formen der Atemtherapie es gibt, welche Wirkungen diese haben und vieles mehr, wollen wir in einer kleinen Serie darstellen. Beginnen wir mit den Grundlagen der Atemtherapie, die einst von Ilse Middendorf entwickelt und als „Atemgespräch“ bezeichnet wurde. Ziel ist es, mehr Energie beim Atmen zu erlangen, mehr Vitalität durch das bewusste Atmen zu erhalten.

Die Atemtherapie

Kaum zu glauben, aber wahr: Es gibt geschulte Atemtherapeuten. Diese führen die Atemtherapie durch. Es wird in der Regel kein Wort gewechselt, dafür beeinflusst der Atemtherapeut den Atem des Patienten, indem er Punkte berührt, die die Atmung beeinflussen können. Durch die einfachen Berührungen spürt der Therapeut den Atemrhythmus und kann diesen mit gezielten Massagen, Dehnungen oder Streichungen beeinflussen. Read more

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