Gürtelrose Behandlung: Können Hausmittel helfen?

Die Gürtelrose wird durch das Herpes-Zoster-Virus ausgelöst. Die Erkrankung geht einher mit einem oft juckenden und brennenden Hautausschlag. Dieser kann sich im Gesicht, am Nacken oder am Rumpf zeigen. Sofern die ersten Anzeichen einer Gürtelrose sichtbar werden, sollte unverzüglich der Arzt aufgesucht werden. Er kann mit speziellen Medikamenten die Virusinfektion bekämpfen. Aber es gibt auch einige Hausmittel, die ergänzend zur medikamentösen Gürtelrose Behandlung eingesetzt werden können.

Diese Hausmittel könnten Linderung versprechen

Es ist davon auszugehen, dass jeder Fünfte, der schon einmal die Windpocken hatte, auch an einer Gürtelrose erkrankt. Die eigentliche Infektion dauert etwa zwei bis vier Wochen. Grundlegendes Symptom ist der juckende Hautausschlag. Dieser Juckreiz kann mit verschiedenen Hausmitteln in der ergänzenden Gürtelrose Behandlung bekämpft werden.

Wer gerne scharf isst, sollte dies auch bei der Erkrankung tun. Durch die Schärfe im Essen sollen die Schmerzen der Gürtelrose gelindert werden. Die Schmerzweiterleitung in den Nervenzellen soll insbesondere durch das Capsaicin blockiert werden. Dieser Wirkstoff ist einer der Hauptbestandteile der Chilischoten.

Aloe Vera
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Auch einfache Milch aus dem Kühlschrank kann eingesetzt werden, um den Schmerz zu lindern. Die entzündete Haut soll damit beruhigt werden. Dafür wird die kalte Milch auf einen Waschlappen gegeben und dieser auf die betroffenen Hautstellen gelegt.

Eis kann nach dem Abheilen der Bläschen hilfreich sein. Damit werden die noch immer schmerzenden Stellen gekühlt. Wichtig ist jedoch, dass das Eis eingeschlagen wird, etwa in ein Handtuch, damit es nicht direkt mit der Haut in Kontakt kommt.

Weitere Hausmittel, die bei Gürtelrose lindernd wirken sollen, sind:

  • Paste aus Backpulver und Wasser herstellen und auf die betroffenen Hautstellen auftragen. Die Blasen werden so ausgetrocknet, der Juckreiz soll gelindert werden.
  • Essig und Honig können ebenso zur Paste angerührt werden und versprechen eine Linderung des Juckreizes.
  • Die antiviralen Eigenschaften der Melisse können mit einem Melissentee genutzt werden. Nachdem der Tee zehn Minuten ziehen und abkühlen durfte, wird er einfach auf ein Handtuch gegeben. Damit werden nun die betroffenen Hautstellen betupft.
  • Bittersalz und Wasser können ebenfalls zu einer Paste verarbeitet werden. Sie soll die Entzündungen hemmen und die Bläschen austrocknen. Die betroffenen Hautstellen können mit dieser Paste mehrmals täglich bestrichen werden.
  • Der Bockshornkleetee kann innerlich angewendet gegen die Schmerzen helfen. Drei Mal täglich kann eine Tasse frisch zubereiteten Tees getrunken werden.
  • Die betroffenen Hautstellen können aber genauso mit Leinöl und/oder Johanniskrautöl eingerieben werden.
  • Apfelessig, mit dem kalte Waschungen durchgeführt oder aus dem Auflagen hergestellt werden, sollen den Schmerz und Juckreiz lindern und die Heilung vorantreiben.
  • Eine Tinktur aus Kamille oder Ringelblume soll lindernd auf den Juckreiz wirken.
  • Kompressen mit Franzbranntwein sind eine weitere Möglichkeit, den Schmerz zu lindern.

Außerdem sagt man der Katzenkralle eine lindernde Wirkung bei Gürtelrose nach. Dieses Heilkraut ist bei den Indianern schon seit langem bekannt und auch in Peru wird es seit vielen Jahrhunderten eingesetzt. Aus aktuellen Studien geht hervor, dass die Katzenkralle gute Wirkungen bei Viruserkrankungen im Allgemeinen erreichen soll. Hierzulande gibt es meist Nahrungsergänzungsmittel, denen die Katzenkralle beigemischt ist.

Weitere sanfte Mittel für die Gürtelrose Behandlung

Ein weiteres Mittel gegen die Gürtelrose ist der Saft der Aloe Vera Pflanze. Dieses Gel soll den Juckreiz lindern und so für spürbare Erleichterung bei den Patienten sorgen. Wer eine Aloe Vera Pflanze zu Hause hat, kann einfach ein Blatt davon abschneiden und die betreffenden Stellen mit der austretenden Flüssigkeit behandeln. Wer diese Pflanze nicht zu Hause pflegt, kann sich aber im Fachhandel auch ein kühlendes und linderndes Aloe Vera Gel kaufen.

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Auch das Nahrungsergänzungsmittel Lysin kann bis zu drei Mal täglich eingenommen werden. Es sollten aber nicht mehr als 3.000 Milligramm über den gesamten Tag verteilt eingenommen werden. Man sagt dem Lysin nach, dass es die Vermehrung der Viren behindert und somit die Heilung beschleunigen kann.

Ebenfalls wird oft Echinacea empfohlen. Bis zu zwei Mal pro Tag können 200 Milligramm Echinacea eingenommen werden, das das Immunsystem stärken kann.

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