Dem Reizdarm gezielt entgegen wirken

Tritt ein Reizdarm-Syndrom auf, können viele kleine Tipps schon helfen, diesem entgegen zu wirken. Dabei sind die Symptome oft auf bestimmte Auslöser zurückzuführen. Diese sollten zunächst einmal kennen gelernt werden. Dabei kann ein Tagebuch helfen, welches den eigenen Lebensstil näher beleuchtet. Aus diesem kann man dann ablesen, ob die falsche Ernährung, bestimmte Stresssituationen oder Medikamente für den Reizdarm verantwortlich sind. Vor einer Selbsthilfemaßnahme gegen den Reizdarm sollte allerdings Rücksprache mit dem Arzt gehalten werden, damit andere Ursachen für den Reizdarm ausgeschlossen werden können.

Sofortmaßnahmen gegen den Schmerz

Wer nach Sofortmaßnahmen gegen den Schmerz sucht, kann vor allem mit Wärme viel erreichen. Ob es nun eine Wärmflasche ist, die auf den Bauch gelegt wird, oder ein Leibwickel, der entkrampfend wirken soll, spielt oft eine untergeordnete Rolle. Auch ein heißer Tee kann Linderung verschaffen.

Entspannungs- und Atemübungen, die idealerweise am offenen Fenster durchgeführt werden, sind weitere Möglichkeiten, dem Reizdarm zu begegnen. Eine sanfte, kreisende Massage des Bauches kann eine weitere Möglichkeit zur Linderung sein, genauso wie ein beruhigendes Bad mit Lavendel oder Melisse. Zusätzlich wirken Spaziergänge oftmals entspannend.

Die richtige Ernährung beim Reizdarm

Weiterhin sollten Sie bei einem Reizdarm auf die richtige Ernährung achten. Grundsätzlich sind mehrere kleine Portionen besser, als große Portionen. Gegessen wird immer in Ruhe und nicht in stressigen Situationen zwischendurch. Während des Essens sollte auf unangenehme Diskussionen verzichtet werden. Gründliches Kauen erleichtert die weitere Verarbeitung der Speisen. Ebenso sollte auf Genussmittel, wie Kaffee, schwarzen Tee, Zigaretten und Co. verzichtet werden.

Wenn Sie aufgrund des Reizdarms unter Verstopfung leiden, nehmen Sie vermehrt Kleieprodukte zu sich. Essen Sie außerdem viel Obst und Gemüse und achten Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr.

Leiden Sie eher unter Durchfall verzichten Sie weitestgehend auf Kleie und reduzieren Sie den Genuss von Koffein und Alkohol, sowie Milchprodukten. Ebenso sollten Sie den Anteil der Ballaststoffe reduzieren, wenn vermehrt Bauchschmerzen und Blähungen auftreten.

Dem Stress richtig begegnen

Überlegen Sie außerdem genau, wo und wie Sie in Stress geraten und versuchen Sie diesen, soweit möglich, abzubauen. Hierbei ist es entscheidend, dass Sie Entspannungstechniken lernen, auf regelmäßige Arbeitszeiten achten und während der Mahlzeiten für Ruhe sorgen.

Zusätzlich können Sie mit leichten sportlichen Betätigungen, etwas Radfahren oder Spazieren reicht dabei schon aus, den Darm in seiner Tätigkeit unterstützen und aktivieren. Ebenfalls sollten Sie auf eingenommene Medikamente achten. Sie können mitunter die Funktionen des Darms stören und deshalb sollten Sie sie meiden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über Alternativen.

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