Das richtige Schlaflabor finden

Schlaflabore sind bei weitem nicht so weit gesät, wie man es aufgrund der Häufigkeit von Schlafstörungen annehmen könnte. Wollen Sie ein Schlaflabor in Ihrer Nähe finden, sollten Sie bei der „Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin“ nachsehen.

Die Schlaflabore sind in der Regel darauf spezialisiert, organische Ursachen für die Schlafstörung auszuschließen und können vorrangig Atmungsstörungen im Schlaf feststellen. Liegt keine organische Schlafstörung vor, können nur wenige Schlaflabore auch die richtige Behandlung einleiten. Meist wird hier ausschließlich die medikamentöse Therapie eingeleitet. Da diese Therapie aber nicht für alle Patienten interessant ist, sollten Sie schon vor der Anmeldung im Schlaflabor nachfragen, ob eine Therapie bei nicht-organischen Schlafstörungen auch ohne Medikamente möglich ist.

Ebenfalls sollten Sie bedenken, dass Schlafstörungen ein großes Problem sind, die Zahl der Schlaflabore jedoch begrenzt ist. Viele Schlaflabore weisen deshalb Wartezeiten von teils mehreren Monaten auf. Erkundigen Sie sich am besten vor der Anmeldung, wie lange Sie warten müssen.

Alternativ können Sie auch ambulant untersuchen lassen, ob zum Beispiel eine Schlafapnoe, also die Atemstörungen im Schlaf, vorliegt. Hierfür gibt es ein spezielles Gerät, das meist Lungenfachärzten zur Verfügung steht. Sie können damit ein Schlafapnoe-Screening durchführen. Welche Ärzte über ein solches Gerät verfügen, erfahren Sie hier.

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