Wie die Diagnose bei akuter Bronchitis erfolgt

Für die Diagnose einer akuten Bronchitis werden in der Regel unterschiedliche Untersuchungen durchgeführt, die wir Ihnen hier kurz vorstellen werden. Zuerst einmal wird der Patient nach dem Verlauf der Krankheit befragt und welche Beschwerden dabei aufgetreten sind, hierbei wird von der Anamnese gesprochen.

Im Anschluss wird die Lunge abgehört, um eventuell vorhandene Giemen oder Rasselgeräusche festzustellen. Bei dem Abhorchen und dem Abklopfen der Lunge erhält der Arzt Hinweise über den Entstehungsort und die Ausbreitung der akuten Bronchitis. Ebenso werden Mund und Rachen untersucht, die wichtige Informationen über die Herkunft der Erreger geben können.

Zusätzliche Untersuchungen bei außerordentlichen Beschwerden

Um eine schwere Bronchitis richtig diagnostizieren zu können, müssen noch zusätzliche Untersuchungen vorgenommen werden, wie das Abnehmen von Blut. Dabei werden die Entzündungswerte im Blut auf ein erhöhtes CRP, das C-Reaktive Protein, auf ein beschleunigtes BKS, der Blutkörperchen-Senkungsgeschwindigkeit sowie auf eine erhöhte Anzahl der Leukozythen untersucht.

Damit eine Lungenentzündung ausgeschlossen werden kann, wird oftmals auch der Brustkorb geröntgt. Des Weiteren wird der gelbliche Auswurf untersucht, damit die Art der Bakterien bestimmt werden kann, um dann das wirksamste Antibiotikum zur Behandlung einsetzen zu können.

Wichtige Informationen für den Arzt

Damit der behandelnde Arzt schnell und vor allem präzise eine Diagnose stellen kann, muss der Patient ihm mitteilen ob und seit wann Fieber aufgetreten ist und wie hoch es war. Ebenfalls sollte dem Arzt mitgeteilt werden, seit wann die Beschwerden vorliegen und ob sie bereits zugenommen haben.

Sollte ein Auswurf bestehen, dann sollte dieser, wenn möglich, genau beschrieben werden und wie viel es ist. Zu empfehlen ist es immer, den Impfpass bei sich zu haben, aus dem der Arzt ersehen kann, welche Impfungen vorgenommen wurden.

Aber auch eventuell bestehende Vorerkrankungen sollten dem Arzt mitgeteilt werden, wie zum Beispiel eine Immun- oder Herzschwäche, eine chronische Lungenerkrankung, kurz COPD, oder Asthma bronchiale. Genauso wichtig sind die Reizstoffe im Umfeld, ob an der Arbeit oder im privaten Bereich, wie beispielsweise Staub, Gase und Rauch.

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