Therapie bei der Borreliose

Die Borreliose heilt oftmals auch ohne spezifische Behandlung aus. Dennoch sollte als Vorsichtsmaßnahme eine Behandlung mit Antibiotika durchgeführt werden. Denn diese sorgt dafür, dass der Patient nicht an Nerven- oder Organerkrankungen leiden wird. Auch wenn keine 100-prozentige Sicherheit gewährleistet werden kann, so kann zumindest das Risiko deutlich gesenkt werden.

Die Erfolgsaussichten bei dieser Therapie steigen an, je eher diese durchgeführt wird. Trotzdem können Antibiotika in jedem Stadium der Erkrankung an Borreliose verschrieben werden. Während in frühen Stadien, wenn also nur eine Hautinfektion besteht, eine Behandlung über etwa zwei Wochen ausreicht, erstreckt sich diese in späteren Stadien meist auf drei oder gar vier Wochen.

Allerdings sollte die Behandlung mit Antibiotika nicht zwingend nach jedem Zeckenbiss durchgeführt werden. Sie ist nur dann angezeigt, wenn es zu mehreren Bissen in einem Risikogebiet gekommen ist. Denn in diesem Fall besteht eine größere Gefahr, dass die Borreliose entsteht.

Häufig kommt es bei der Hälfte der Patienten zu leichten Komplikationen, selbst wenn die Therapie richtig durchgeführt wurde. Sie ähneln den Symptomen der Borreliose im zweiten Stadium und treten oft in Schüben auf. Allerdings sind diese nur schwach ausgeprägt und wenig schmerzhaft. Bisher sind sich die Ärzte allerdings nicht einig darüber, ob diese Komplikationen aufgrund  übriger Borreliose-Erreger entstehen oder nur eine Abwehrreaktion des Immunsystems darstellen.

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