Risiko für Erkrankung an Diabetes mit grünblättrigem Gemüse senken

Es wurden mehrere Studien durchgeführt, die sich mit dem Risiko, an Diabetes Typ 2 zu erkranken, befassten. Bei den Studien wurde festgestellt, dass das grünblättrige Gemüse, wie zum Beispiel Salat, Spinat, Grünkohl und Co., steht es öfters auf dem Speiseplan, das Risiko an Diabetes Typ 2 zu erkranken, in erheblichen Maße senkt. Nach Ansicht der Forscher aus Großbritannien sind die enthaltenen Antioxidantien für die Schutzwirkung verantwortlich, die in Gemüse und gleichermaßen in Obst enthalten sind. Genauso soll der hohe Gehalt an Magnesium im grünblättrigen Gemüse vor der bekannten Zuckerkrankheit schützen. Allerdings muss der positive Effekt von diesem Gemüse noch näher untersucht werden, so äußerte sich im Fachmagazin „British Medical Center“ der Leiter der Studien Patrice Carter von der University of Leicester.

Die Ärzte wissen schon seit langer Zeit, dass der tägliche Verzehr von Obst und Gemüse das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs senkt. Allerding ist noch immer unklar, welches der genaue Zusammenhang ist. Der tägliche Verzehr von fünf Portionen Gemüse und Obst wird von den Experten schon lange empfohlen, jedoch halten sich nur die wenigsten Menschen daran, was dann gesundheitliche Folgen nach sich zieht. Patrice Carter und seine Kollegen sagen, dass ungefähr 2,6 Millionen Todesfälle auf der ganzen Welt im Jahr 2000 hätten vermieden werden können, wenn die Betroffenen ausreichend Obst und Gemüse gegessen hätten.

Die Studien

Insgesamt wurden sechs Studien mit 220.000 Probanden durchgeführt, die die Wissenschaftler analysierten. Dabei verzehrten die Teilnehmer jeden Tag zusätzlich eineinhalb Portionen des grünblättrigen Gemüses und es zeigte sich, dass das Risiko, an Diabetes zu erkranken, um 14 Prozent verringert wurde. Anderes Gemüse und auch Obst, welches häufig konsumiert wurde, schien keinen Einfluss auf das Erkrankungsrisiko zu haben.

Die Meinung von anderen Wissenschaftlern

Nach Ansicht von anderen Forschern sollten aus der aktuellen Studie von Patrice Carter keine voreiligen Schlussfolgerungen gezogen werden. In einem begleitenden Kommentar äußerten sich vom Imperial College London der Forschungsassistent Dagfinn Aune und aus Neuseeland von der University of Otago Professor Jim Mann, dass trotzdem mehr Obst und Gemüse gegessen werden sollte. Sie empfehlen trotz der neuen Ergebnisse von Carter, dass auch weiterhin die Mahlzeiten mit Obst und Gemüse angereichert und diese Lebensmittel zwischendurch gegessen werden sollen. Das grünblättrige Gemüse kann durchaus mit in den fünf täglichen Portionen eingeschlossen werden.

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