Alternativen bei Allergie gegen Kuhmilch

Der menschliche Körper reagiert bei einer Allergie gegen Kuhmilch auf bestimmte Bestandteile von Eiweiß, die in der Milch enthalten sind. Die wichtigsten Bestandteile in der Milch sind Milchzucker, Calcium und Eiweiß. Diese Stoffe müssen genauer untersucht werden, damit Alternativen gefunden werden können. Das Eiweiß besteht aus mehreren Typen und es muss zunächst erst einmal untersucht werden, worauf der Patient allergisch reagiert.

Das in der Kuhmilch enthaltene Eiweiß unterscheidet sich in das Molkeneiweiß und Casein. Reagiert der Patient auf das Molkeneiweiß, so kann als Alternative auch Ziegen-, Schaf- oder Stutenmilch getrunken werden. Bei dieser allergischen Reaktion, ist die Allergie nur auf die Kuhmilch beschränkt. Ganz anders sieht es dagegen bei einer Allergie auf Casein aus. Tritt aufgrund von Casein eine allergische Reaktion auf, so müssen in Zukunft alle tierischen Milcharten gemieden werden.

Bei einer solchen Allergie können als Ersatz pflanzliche Produkte in den Speiseplan aufgenommen werden. Dabei sind insbesondere Reis- und Sojamilch zu empfehlen, die genauso gut schmecken. Sie sind in keiner Weise mit tierischen Milcharten zu vergleichen, denn sie haben eine ganz andere Zusammensetzung, sie enthalten bedeutend weniger Mineralstoffe und Eiweiß.

Bevor nach neuen Möglichkeiten, gesucht werden kann, muss erst die Eiweißart bestimmt werden, auf die der Körper allergisch reagiert. Wer ganz auf tierische Milchprodukte verzichten will, kann die Nährstoffe mit anderen Lebensmitteln ausgleichen. Für das wertvolle Eiweiß kann öfters einmal Fisch gegessen werden. Ebenso eignen sich Fleisch, Eier und Hülsenfrüchte, damit der Körper ausreichend Eiweiß zugeführt bekommt. Damit der Bedarf an Calcium abgedeckt werden kann, sollte ein calciumhaltiges Mineralwasser getrunken werden. Auch hierbei sind große Unterschiede festzustellen, das Mineralwasser sollte als Minimum 400 mg Calcium pro Liter enthalten.

8 thoughts on “Alternativen bei Allergie gegen Kuhmilch

  • 22. September 2009 at 10:25
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    Als Ersatz zur Milch kann ich auch eine Mischung aus 1/3 Sahne und 2/3 Wasser empfehlen. Dies half bei meiner Tochter, als diese vor Jahren wegen Neurodermitis behandelt wurde. Seither ersetze ich fast überall die Milch durch Sahne und Wasser (auch beim Kochen von Milchreis), obwohl die Allergien meiner Tochter schon längst nicht mehr vorhanden sind.

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  • 22. September 2009 at 10:43
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    Hallo Patricia,

    danke für den Tipp und herzlich willkommen hier in der Runde.

  • 29. September 2009 at 23:31
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    Hallo Britta,

    gern geschehen. So liest man sich zumindest ab und zu. Das war echt ein Zufall, dass ich Deinen Blog gefunden habe.

  • 30. September 2009 at 08:26
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    Naja, wenigstens etwas, nicht wahr? Ich muss mir die Tage auch mal die Zeit nehmen, mich bei dir genauer umzuschauen 😉

  • 25. November 2009 at 12:47
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    Hallo Britta, Hallo Patricia

    Vielen Dank für Eure Tipps. Ich leide seit einiger Zeit auch an Laktoseintoleranz, bzw. wurde es noch nicht vor zu langer Zeit diagnostizeirt. Seitdem bin ich auf der Suche nach Mitteln, um besser damit umzugehen. Fürs Restaurant hab ich die DELICARDO Foodcard für mich entdeckt, und zuhause koch ich mich gerade durch sämtliche Blogs und Tipps, aber auf 1/3 Sahne und 2/3 Wasser bin ich noch nicht gekommen. Werde ich am Wochenende ausprobieren. Kann ich das bei Allem damit ersetzen?

    Danke und liebe Grüße aus Mannheim,

    Anni

  • 1. Dezember 2009 at 09:32
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    Hallo Anni,

    herzlich willkommen hier im Blog. Ich denke schon, dass man das gut ersetzen kann, würde aber vorsichtshalber noch mal mit einem Ernährungsexperten Rücksprache halten, um wirklich keine Gefahr einzugehen. Wir freuen uns auch wenn du uns noch ein paar Tipps zusätzlich geben kannst, die du beim Experimentieren sicher finden wirst 😉

    LG

    Britta

  • 11. Dezember 2009 at 00:45
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    Hallo,
    mich würde mal interessieren, wie man herausbekommt, welche Nahrungsmittel das sind, auf die man in der Kombination allergisch reagiert. Ich habe im Bekanntenkreis nunmehr 2 Leute mit Kuhmilcheiweiß-Allergie. Allerdings können die nicht herausbekommen, wann genau das Problem auftritt. Und seltsamerweise eben nicht nach dem Genuss von Käse oder Milch bzw. in Verbindung mit noch einem anderen Nahrungsmittel. Ob es da Testmöglichkeiten gibt? Die Empfehlungen gebe ich übrigens gern weiter, vielen Dank!

    Freundl. Grüße an alle
    Heike

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