Wenn eine Borreliose auftritt, dann kann sie meist vollständig und ohne Spätfolgen ausheilen. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass die Erkrankung früh genug erkannt wird. Andernfalls kann es schnell zu erheblichen Schädigungen kommen. Chronische Formen der Borreliose sind ebenfalls möglich, sie treten oft erst nach Monaten oder Jahren auf. Allerdings sind sie sehr selten und kommen nur dann vor, wenn Schädigungen an den Gelenken oder am Nervensystem aufgetreten sind.
Der Borreliose vorbeugen
Um der Erkrankung an der Borreliose vorzubeugen, gibt es eigentlich nur eine Möglichkeit: Sie sollten den Zecken keinerlei Angriffsfläche bieten. Tragen Sie möglichst immer lange Hosen und geschlossene Schuhe, sowie langärmelige Oberteile. Je weniger Haut Sie zeigen, desto geringer ist die Gefahr, dass Sie Zecken aufsammeln. weiterlesen… »
Die Borreliose heilt oftmals auch ohne spezifische Behandlung aus. Dennoch sollte als Vorsichtsmaßnahme eine Behandlung mit Antibiotika durchgeführt werden. Denn diese sorgt dafür, dass der Patient nicht an Nerven- oder Organerkrankungen leiden wird. Auch wenn keine 100-prozentige Sicherheit gewährleistet werden kann, so kann zumindest das Risiko deutlich gesenkt werden.
Die Erfolgsaussichten bei dieser Therapie steigen an, je eher diese durchgeführt wird. Trotzdem können Antibiotika in jedem Stadium der Erkrankung an Borreliose verschrieben werden. Während in frühen Stadien, wenn also nur eine Hautinfektion besteht, eine Behandlung über etwa zwei Wochen ausreicht, erstreckt sich diese in späteren Stadien meist auf drei oder gar vier Wochen. weiterlesen… »
Besteht der Verdacht auf Ansteckung mit der Borreliose nach einem Zeckenstich, so muss natürlich die richtige Diagnose gestellt werden. Wie bei fast jeder Erkrankung wird zunächst die Krankengeschichte festgestellt. Danach folgt eine genauere Untersuchung der Einstichstelle. Der Arzt wird hier vor allem auf die typische Wanderröte achten, aber auch andere Veränderungen der Haut sind zu berücksichtigen. Damit alleine kann jedoch noch keine eindeutige Diagnose für die Borreliose gestellt werden.
Hierfür entnimmt der Arzt eine Blutprobe, die zur weiteren Untersuchung ins Labor geschickt wird. Dort wird getestet, ob Antikörper gegen das Bakterium Borrelio burgdorferi, den Auslöser der Borreliose, vorhanden sind. Diese Antikörper können bereits zwei bis vier Wochen nach dem Zeckenstich labortechnisch nachgewiesen werden. Allerdings kann es in einigen Fällen auch zur Verzögerung der Nachweisbarkeit kommen, so dass diese erst nach etwa zwei Monaten gegeben ist. Ebenfalls lassen sich die einmal gebildeten Antikörper über viele Jahre im Blut nachweisen, so dass sie auch von einer lange zurückliegenden Infektion stammen können. weiterlesen… »
britta,
5.08.2010, 09:14 | Abgelegt unter: Allgemein,Gesund im Sommer | RSS 2.0 | TB | Tags: Antikörper, Blutuntersuchung, Borrelien, Borreliose, Diagnose Borreliose, Gesundheit, Neuroborreliose, PCR, Zeckenstich | Keine Kommentare
Die Borreliose als Infektionskrankheit, die durch Zecken übertragen wird, ist eine der am häufigsten durch die Blutsauger übertragenen Erkrankungen. Dennoch gilt, dass nicht jeder Zeckenbiss automatisch auch zur Borreliose führt. Die Symptome selbst sind sehr vielfältig und manche Infektion läuft sogar völlig beschwerdefrei ab. Mediziner unterscheiden bei der Erkrankung in drei Phasen, die teils nach Tagen oder Wochen, teils auch erst nach Monaten oder Jahren auftreten. Trotzdem bleibt eine spontane Ausheilung der Borreliose in allen Stadien möglich.
Die Lokalinfektion
Das erste Stadium der Borreliose wird auch als Lokalinfektion bezeichnet. In diesem Stadium tritt rund um die Zeckenstichstelle eine kreisförmige Rötung auf. Sie ist in der Mitte oft sehr bleich und breitet sich im Laufe der Zeit immer weiter aus. Das Mal ist dabei schmerzlos und wird als Wanderröte bezeichnet. weiterlesen… »
Als Ursache für die Borreliose werden Bakterien, genauer die Borrelien, genannt. Sie werden meist über einen Zeckenstich übertragen. Kleinere Nagetiere und Vögel tragen die Borrelien in sich, sie geben sie an die Zecken ab. Hat sich eine Zecke infiziert, kann sie auch Menschen und Haustiere anstecken. Die Borreliose-Erreger leben dabei im Verdauungstrakt der Zecke, ohne diese weiter zu beeinträchtigen.
Sie lebt also ganz normal weiter im hohen Gras und in Sträuchern. Durch spezielle Organe können Zecken registrieren, ob ein geeigneter Wirt, zum Beispiel Katzen, Hunde oder Menschen, an ihrem Lebensraum vorbeikommen. Dort docken die Zecken an und suchen nach einer geeigneten Stelle, um ihre Blutmahlzeit zu genießen. Bevorzugt werden hierbei meist dunkle, feuchte Stellen. Besonders betroffen sind oft die Achseln oder der Schambereich, aber Zecken lassen sich auch an anderen Stellen nieder. weiterlesen… »
Jedes Jahr aufs Neue werden wir vor der Borreliose gewarnt, die auch als Lyme-Krankheit oder Zeckenborreliose bekannt ist. Sie tritt vermehrt im Sommer auf, wenn auch die Zecken Saison haben. Das zeigt auch deutlich, dass die Infektionskrankheit fast ausschließlich durch Zeckenstiche übertragen wird. Nur selten sind andere Insekten für die Borrelioseübertragung verantwortlich. Dabei läuft die Erkrankung in verschiedenen Stadien ab.
Zunächst einmal ist die Rötung typisch für die Borreliose. Sie entsteht direkt an der Einstichstelle und ist kreisförmig. Sie kann wenige Stunden, aber auch erst bis zu drei Wochen nach dem Zeckenstich auftreten. Zunächst ist nur eine kleine, kreisförmige Rötung erkennbar, die mit keinerlei Schmerz verbunden ist. Sie wächst aber im Laufe der Zeit und in der Mitte verblasst die Rötung. Nur sehr selten kann das als Wanderröte bezeichnete Symptom der Borreliose auch an anderen Stellen des Körpers auftreten. weiterlesen… »