Grüne Smoothies: Warum grüne Blattgemüse so gesund sind

Grüne Smoothies entstehen vorwiegend aus grünem Blattgemüse. Doch warum sind die grünen Blattgemüse so beliebt und warum sagt man ihnen so viele gesunde Wirkungen nach? Entscheidend sind die Inhaltsstoffe. Der hohe Mikronährstoffgehalt, die sekundären Pflanzenstoffe, zahlreiche Ballaststoffe und Chlorophyll – all das steckt in ihnen und soll sich auf die Gesundheit positiv auswirken können.

Mikronährstoffe in grünem Blattgemüse

Besonders wichtig sind die Mikronährstoffe in grünem Blattgemüse. Sie sind deutlich höher als bei den Grundnahrungsmitteln, wie Kartoffeln, Getreide oder Milch und Fleisch. Allerdings kommt es auch auf die richtige Wahl an. Grüner Kopfsalat gilt als mineral- und vitaminarm. Wildgemüse und Kräuter, grüne Kulturgemüse und Sprossen sind dagegen deutlich mineralreicher. Insbesondere die Blätter von Roter Bete, Karotten, Kohlrabi und Radieschen enthalten viele Mineralstoffe, weit mehr sogar als die eigentlichen Früchte. Daher können diese Blätter, die allzu oft als Müll entsorgt werden, ideal für grüne Smoothies verwendet werden. Ein Beispiel zeigt es: Die grünen Blätter der Roten Bete enthalten

  • 3 x so viel Eisen,
  • 3 x so viel Magnesium,
  • 6 x so viel Vitamin C,
  • 8 x so viel Calcium,
  • 200 x so viel Vitamin A und
  • 2.000 x so viel Vitamin K

wie die rote Bete als solches.

 

© siraphol - Fotolia.com
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Sekundäre Pflanzenstoffe im grünen Blattgemüse

Wichtig sind auch die sekundären Pflanzenstoffe, die im grünen Blattgemüse enthalten sind. Ihre Wirkungen werden erst seit einigen Jahren nach und nach entschlüsselt. Vielen von ihnen sagt man jedoch nach, dass sie unter anderem Bakterien, Viren und sogar Tumore bekämpfen können. Außerdem sollen sie das

  • Immunsystem stimulieren, den
  • Darm reinigen, das
  • Blut verdünnen, die
  • Leber schützen und gegen
  • Arthritis wirken.

 

Sie gelten zudem als Antioxidantien, die freie Radikale fangen und so Krankheiten verhindern oder sogar den vorzeitigen Alterungsprozess entschleunigen können.

Die Ballaststoffe im grünen Blattgemüse

Die Ballaststoffe, die im grünen Blattgemüse vorhanden sind, gelten als unlöslich. Das heißt, sie werden nicht verdaut, sondern verlassen den Körper unverändert. Unter dem Mikroskop zeigen sie sich als kleine Schwämmchen und während sie durch den Körper wandern, putzen sie dort. Sie nehmen Ablagerungen und Giftstoffe auf und transportieren sie ab. Dadurch sollen sie die gründliche Darmentleerung fördern und gleichzeitig den Blutzuckerspiegel stabilisieren können. Außerdem soll das Diabetesrisiko gesenkt werden, das Immunsystem sollen sie unterstützen und den Gallensteinen vorbeugen. Zusätzlich gibt es erste Annahmen, dass die unlöslichen Ballaststoffe sogar bestimmten Krebsarten vorbeugen können. Ganz nebenbei sollen sie auch das ungesunde LDL-Cholesterin senken.

Basische Ernährung mit grünem Blattgemüse

Der Säure-Basen-Haushalt im Körper sollte ausgeglichen sein und das könnte mit rohem grünem Blattgemüse realisiert werden. Zuckerhaltige Früchte, Fleisch, Fisch und Wurst, Nüsse und Co. sind sauer. Milch- und Getreideprodukte wirken bestenfalls neutral. Grüne Blattgemüse dagegen sollen den Körper basisch deutlich unterstützen.

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