Einfache grüne Smoothies und wie sie entstanden sind

In den letzten Monaten war immer häufiger die Rede von Smoothies, seit neuestem auch von grünen Smoothies. Sie sollen die perfekte Mahlzeit für zwischendurch sein. Gesund, vitaminreich und mit wenig Kalorien. So verspricht es zumindest die Werbung. Doch was bringen die grünen Smoothies wirklich?

Vielfach heißt es, dass grüne Smoothies auch für diejenigen geeignet sind, die grüne Blattgemüse und Co. nicht mögen. Durch die Kombination verschiedener Gemüse und das Mixen zu einem Smoothie soll sich der Geschmack so verändern, dass es auch den Menschen schmeckt, die sonst nicht viel von grünem Gemüse halten.

Grüne Smoothies: Von Victoria Boutenko entdeckt

Die Geschichte der einfachen grünen Smoothies geht auf die gebürtige Russin Victoria Boutenko zurück. Sie und ihre Familie leben mittlerweile in den USA. Während ihr Mann unter einer schweren rheumatischen Arthritis litt, zudem an einer fortschreitenden Schilddrüsenüberfunktion erkrankt war, stellte man bei ihr selbst eine Herzkrankheit fest. Auch die beiden Kinder litten an chronischen Erkrankungen. Die Tochter erkrankte an Asthma, der Sohn war Diabetiker Typ 1.

Eine Odyssee bei den Ärzten zeigte: Es gibt zwar Medikamente, die die Beschwerden lindern können, allerdings gibt es keine Chance auf Heilung. Damit wollte sich Victoria Boutenko allerdings nicht abfinden und bei ihrer Suche nach Lösungen entdeckte sie die Rohkosternährung. Sie war davon so begeistert, dass sie die Ernährung der gesamten Familie über Nacht umstellte. Anfangs waren die Kinder wenig begeistert von der sehr gemüselastigen Kost, konnten diese jedoch schon bald viel besser leiden. Denn sie merkten, dass ihre Beschwerden gelindert wurden.

© siraphol - Fotolia.com
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Die Ernährung von Victoria Boutenko und ihrer Familie war also umgestellt, viel Obst, Wurzelgemüse und Nüsse standen auf dem Speiseplan. Grüne Blattgemüse, wie Salat, kamen jedoch kaum vor. Damit der Salat besser rutschte, wurde er in Dressing regelrecht ertränkt, lag dann aber schwer im Magen. Dadurch kam er immer seltener auf den Tisch.

Victoria Boutenko beobachtete die Schimpansen, stellte fest, dass diese unzählige verschiedene grüne Blattgemüse aßen, sie sehr gut kauten und auch viele Wildkräuter zu sich nahmen. Erneut stellte sie die Ernährung um und achtete darauf, dass die Blattgemüse ordentlich gekaut wurden. Wirklich geschmeckt hat es der Familie aber nicht.

So entstand der grüne Smoothie

Ebenfalls hatte die Erfinderin der einfachen grünen Smoothies entdeckt, dass Schimpansen die grünen Blattgemüse gerne mit Obst zusammen verzehrten. Sie kam daher auf die Idee, grüne Gemüsesorten, Obst und Wasser in den Mixer zu geben. Im Ergebnis entstand ein grüner Drink, der Victoria Boutenko und ihrer Familie überraschend gut schmeckte. Dadurch konnte die Ernährung erneut umgestellt werden und es entstanden sogar zwei Bücher über die grünen Smoothies.

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