Die Kehlkopfentzündung – häufige Ursache von Reizhusten und Heiserkeit

Die Kehlkopfentzündung, auch als Laryngitis bezeichnet, ist eine häufige Ursache für Heiserkeit und Reizhusten. Dabei handelt es sich um eine Entzündung in der Kehlkopfschleimhaut. Ursächlich dafür ist oftmals eine vorangegangene Virusinfektion.

Die Kehlkopfentzündung wird dabei in zwei Varianten unterschieden:

  1. Chronische Kehlkopfentzündung
  2. Akute Kehlkopfentzündung

Heiserkeit und Reizhusten gelten als typische Symptome. Außerdem kann es in seltenen Fällen zu Atemnot kommen, wenn die Schleimhäute im Kehlkopf sehr stark anschwellen.

Warum die Kehlkopfentzündung zu Stimmproblemen führt

Die Kehlkopfentzündung führt zu vielen stimmlichen Problemen. Singen, Schreien oder Sprechen – jede Form der Lautbildung geht mit einer Beteiligung des Kehlkopfes einher. Dieser sitzt oberhalb der Luftröhre und im Allgemeinen wird er in drei grundlegende Abschnitte unterteilt:

  1. Kehldeckel (Epiglottis) im oberen Abschnitt,
  2. Stimmlippen in der Mitte und
  3. Übergang zur Luftröhre.
Stimme - 3D Render
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Der Kehldeckel ist ein Knorpel. Während des Schluckens sorgt er dafür, dass der Kehlkopf selbst verschlossen bleibt. So soll vermieden werden, dass Nahrung in die Luftröhre gelangt. Zusätzlich gibt es den Schild- und den Ringknorpel, die sozusagen als Gerüst des Kehlkopfes dienen. Der Schildknorpel ist bei Männern sogar sichtbar und wird hier als Adamsapfel bezeichnet.

Grundlegende Behandlung der akuten Kehlkopfentzündung

Die akute Kehlkopfentzündung entsteht in Folge einer Virusinfektion. Einfache Mittel, wie die Schonung der Stimme, sollen zur Behandlung in der Regel ausreichen. Auch werden Dampfinhalationen und die Einnahme von Medikamenten mit schleimlösender und entzündungshemmender Wirkung empfohlen. In seltenen Fällen kann eine bakterielle Erkrankung die Kehlkopfentzündung begleiten. Dann sollte zusätzlich ein Antibiotikum eingenommen werden.

In der Regel ist die akute Kehlkopfentzündung dann binnen weniger Tage ausgeheilt. In seltenen Fällen kann es jedoch zu Atemnot kommen und dann muss eine Behandlung im Krankenhaus erfolgen. Hier wird oft Kortison eingesetzt, um die Schleimhaut des Kehlkopfs abschwellen zu lassen.

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