Luftreiniger für Allergiker – macht das Sinn?

Allergiker leiden in diesen Tagen wieder vermehrt unter dem zunehmenden Pollenflug. Da wird schnell nach Lösungen gesucht, wie man diesem Herr werden kann. Eine Möglichkeit sind dabei Luftreiniger, die immer wieder angepriesen werden. Sie sollen die Raumluft von Belastungen, Feinstaubpartikeln, Pilzsporen, Pollen und vielem mehr befreien. Doch was bringen sie tatsächlich und welche Technik macht Sinn?

Der HEPA-Filter bei Luftreinigern

Viele Luftreiniger arbeiten mit dem so genannten HEPA-Filter. Das Kürzel steht für high efficienty partical air filter. Ursprünglich wurden Geräte mit dem HEPA-Filter in der Reinraumtechnik, bei der Produktion von Computerteilen und in Krankenhäusern verwendet. Mittlerweile werden sie auch in Geräten für den Hausgebrauch eingesetzt. Sie ziehen die Luft an und trifft sie auf den Filter, so werden Verunreinigungen an diesem abgelagert.

Der Ionisator bei Luftreinigern

Ebenfalls wird der Ionisator zunehmend häufiger in Luftreinigern für den Hausgebrauch eingesetzt. Er gibt negativ geladene Ionen ab, die sich wiederum mit den Schadstoffen in der Luft verbinden und dadurch zu größeren Partikeln werden. Diese können nicht mehr schweben und setzen sich dann am Boden oder am Luftreiniger selbst ab.

Welcher Luftreiniger ist der Richtige?

Beide Varianten haben durchaus ihre Vor- und Nachteile. Daher sollte man sich intensiver mit der Materie beschäftigen, um den für sich geeigneten Luftreiniger zu finden. Der Airbutler Steven Luftionisator Luftreiniger ist ein Beispiel für Luftreiniger, die gleich mehrere Filtervarianten vereinen und so noch bessere Leistungen versprechen. Fakt ist aber, dass für die richtige Wahl weitere Aspekte berücksichtigt werden sollten. Zu ihnen zählen unter anderem

  • Wirkungsgrad,
  • Luftleistung,
  • Baugröße,
  • Lautstärke,
  • Steuerungsmöglichkeiten oder
  • Folgekosten durch den Filternachkauf.

Der Wirkungsgrad beim Luftreiniger

Der Wirkungsgrad ist ein entscheidender Faktor, der zu berücksichtigen ist. Er kann jedoch nur dann erreicht werden, wenn die Luft auch den Filter passiert. Luft, die aufgrund der Konstruktion nicht an die Filter geführt wird, kann nicht gereinigt werden, wird im schlimmsten Fall sogar wieder verschmutzt zurück an die Raumluft gegeben. Daher hat hier die Kombination aus HEPA-Filter und Ionisator einen Vorteil, da die ausgesandten Ionen diese verschmutzte Luft ebenfalls reinigen können.

 

Luftreiniger
© sh22 – Fotolia.com

Die Luftleistung und was man darunter versteht

Bei der Auswahl sollte auch die Luftleistung betrachtet werden. Der Airbutler Steven Luftionisator Luftreiniger hat eine Luftleistung von maximal bis zu 180 m³/h. Dieser Wert gibt an, wie viel Luft innerhalb von einer Stunde durch das Gerät gereinigt werden kann. Welche Luftleistung benötigt wird, ist abhängig von der Raumgröße. Um die richtige Luftleistung zu ermitteln, sollte man das Volumen des Raumes berechnen

Anschließend wird die maximale Luftleistung des Geräts durch zwei geteilt. Der Wert, der sich daraus ergibt, muss größer oder gleich des Raumvolumens sein, damit das Gerät die Luft wenigstens zwei Mal in der Stunde komplett filtern kann.

Beispiel:

Raumvolumen = Länge x Breite x Höhe
Raumvolumen = 5 m x 4 m x 2,50 m = 50 m³
Luftleistung = (180 m³/h )/2 = 90 m³/h

Im Beispiel ist der Wert also höher, der Airbutler Steven Luftionisator Luftreiniger würde für die Reinigung des Beispielraums ausreichen.

Die richtige Baugröße

Viele Luftreiniger sind sehr groß. Sie sollten daher nur in ausreichend großen Räumen platziert werden. Eher kleine Räume wirken schnell überladen, wird ein zu großes Gerät gewählt. Außerdem braucht der Luftreiniger den richtigen Standort. Dieser sollte weder zu nahe am Schreibtisch, noch am Bett oder anderen Bereichen aufgestellt werden, an denen man sich häufiger aufhält. Dort könnte es andernfalls zu unangenehmen Zugerscheinungen kommen.

Warum die Lautstärke so wichtig ist

Die Lautstärke im Betrieb des Luftreinigers ist von besonderer Bedeutung, bedenkt man, dass dieser oft über Stunden hinweg in unmittelbarer Nähe des Anwenders betrieben wird. Ob am Arbeitsplatz, wo eine gute Konzentration vorausgesetzt wird, im Schlafzimmer, wo man schlafen möchte oder im Wohnzimmer, wo der Fernseher noch verstanden werden soll, eine zu starke Geräuschbelastung sollte nicht stattfinden. Der Geräuschpegel sollte mit einer db oder db(A) Angabe erfolgen. Bereits Geräuschpegel über 35 db können dabei als störend empfunden werden. Eine Angabe wie „leise“ reicht allerdings nicht aus. Je nach Stufe, die eingestellt wird, entstehen zudem unterschiedlich hohe Geräuschpegel, so dass diese für die einzelnen Leistungsstufen klar angegeben sein sollten.

Welche Steuerungsmöglichkeiten sollte das Gerät mitbringen?

Zudem sollte überprüft werden, welche Steuerungsmöglichkeiten ein Luftreiniger mit sich bringt. Die Timerfunktion ist oft enthalten und kann sinnvoll sein, wenn der Luftreiniger nur stundenweise eingesetzt werden soll, um dadurch Stromkosten einzusparen. Allerdings lässt sich das Gerät dann oft nur nach einer gewissen Stundenanzahl wieder abschalten. Eine zeitversetzte Schaltung wäre hier die bessere Alternative. Auch Geräte, die mit einem Automatikbetrieb daher kommen, sind empfehlenswert. Sie laufen zwar im Dauerbetrieb, allerdings wird der Stromverbrauch durch den Automatikbetrieb niedrig gehalten.

Welche Folgekosten entstehen beim Luftreiniger?

Ebenfalls sollten die Folgekosten beim Luftreiniger nicht außer Acht gelassen werden. Die Filter müssen nach gewisser Zeit ausgetauscht werden, da sie verschmutzt sind. Wie häufig der Austausch erfolgen muss, ist stark von der Raumluftverschmutzung auf der einen Seite, aber auch von der Häufigkeit, Art und Dauer der Nutzung auf der anderen Seite abhängig. Hersteller sollten daher Orientierungswerte angeben, wann der Filter ausgetauscht werden muss.

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