Geht es um Schlafstörungen, sind Schlafmittel das Mittel der Wahl zur Behandlung. Allerdings sollten Schlafmittel nicht unbegrenzt lange eingenommen werden. Zum Einen lassen die Wirkungen bei längerer Einnahmedauer oft nach, so dass die Dosierung erhöht werden muss. Zum Anderen besteht die Möglichkeit, dass sich eine Abhängigkeit von den Schlafmitteln bildet. Zwar sehen die Experten das Risiko hierfür als sehr gering an, dennoch sollte ein zu langer Konsum von Schlafmitteln vermieden werden. Ausnahmen gelten dagegen bei Schlafstörungen, die durch andere Erkrankungen, wie Schizophrenie oder Depressionen, verursacht werden. weiterlesen… »
Die Behandlung von Schlafstörungen erfolgt in sehr vielen Fällen mit Hilfe von Medikamenten. Allerdings sollten sich Patienten bewusst machen, dass die Medikamente nicht die Schlafstörung an sich heilen, sondern lediglich die Symptome unterdrücken. Dabei gilt außerdem, dass die Symptome oft nur kurzfristig unterdrückt werden und nach längerer Einnahme wieder auftreten können. Sinnvoll kann die Therapie mit Medikamenten aber dennoch in einigen Fällen sein. weiterlesen… »
britta,
28.06.2010, 09:07 | Abgelegt unter: Allgemein,Schlaf | RSS 2.0 | TB | Tags: akute Schlafstörungen, chronische Schlafstörungen, Gesundheit, Medikamente, Nebenwirkungen, Schlafmittel, Schlafstörungen, Stressfaktoren | Keine Kommentare
Oft denken Personen, die unter Ein- oder Durchschlafstörungen leiden, sie seien mit ihrem Problem alleine. Unverständnis von Freunden oder dem Partner, sowie vermeintliche Tipps, wie das Glas Wein am Abend, sorgen für noch mehr Unmut. Scheinbar kann die ganze Welt schlafen, nur der Betroffene selbst nicht. Allerdings ist es keineswegs so, dass man alleine mit seinem Problem ist.
Studien haben nämlich herausgefunden, dass jeder dritte Erwachsene zumindest gelegentlich unter Schlafstörungen leidet, bei etwa zehn Prozent sind die Schlafstörungen sogar schon chronisch. Erhöhte Risiken bestehen nach Aussage der Studien vor allem bei älteren Menschen und Schichtarbeitern. Bei Frauen tritt etwa ab dem 40. Lebensjahr eine vermehrte Bildung von Schlafstörungen auf, die vermutlich mit der Menopause zusammenhängen. Ebenfalls beobachteten die Studien, dass bei geringeren Einkommen durch finanzielle Sorgen oftmals Schlafstörungen auftreten. Insbesondere Nachtschichten stellen durch die ständige Verschiebung der Schlafzeit ein hohes Risiko für Schlafstörungen dar. weiterlesen… »
Schlafstörungen können ebenfalls durch psychische Belastungen entstehen. So kann eine starke Veränderung im Alltag, wie die Trennung vom Partner, der Bau eines Hauses oder ähnliches zu Schlafstörungen führen. Auch Prüfungsstress oder finanzielle Probleme führen in diesen Fällen nicht selten zu Schlafstörungen. Es handelt sich dabei jedoch zumeist um akute Schlafstörungen, die schnell von selbst wieder abklingen, wenn der Auslöser Stress verschwunden ist.
Mitunter stehen solche Schlafstörungen auch am Anfang einer chronischen Schlafstörung, so dass hier gezielt gegen die Schlafprobleme vorgegangen werden sollte. Ein großes Problem sind dauerhafte psychische Belastungen. Sie entstehen durch andauernde Probleme in der Partnerschaft oder im Job. Da der Stress sich oft über einen langen Zeitraum hinzieht, sind die Schlafstörungen nicht unbedingt auf diesen zurückzuführen. Auch im Urlaub können sie auftreten, der Zusammenhang wird von Betroffenen nur selten erkannt. weiterlesen… »
britta,
11.05.2010, 09:11 | Abgelegt unter: Allgemein,Schlaf | RSS 2.0 | TB | Tags: akute Schlafstörungen, chronische Schlafstörungen, genetische Vererbung, Gesundheit, psychische Belastung, Schlafprobleme, Schlafstörungen, Stress | Keine Kommentare