Aloe Vera – Schutz auch vor Verbrennungen

Verbrennungen treten in der kalten und dunklen Jahreszeit vermehrt auf. Jetzt werden wieder häufiger Kerzen angezündet, man inhaliert, um die lästige Erkältung in den Griff zu bekommen oder brüht sich einen heißen Tee auf. Wird die Kerze für einen Moment aus den Augen gelassen oder steht sie nicht sicher, kann es schnell zum Brand kommen. Das Wasser zum Inhalieren wird oft zu heiß und hat die Schüssel einen unsicheren Stand, so läuft das heiße Wasser schnell auf Unterarme und Hände und führt zu Verbrennungen. Selbst beim bloßen Brühen eines Tees kann es durch ungeschicktes Vorgehen zu Verbrennungen kommen. Jährlich müssen alleine in Deutschland gut 15.000 Menschen stationär wegen Verbrennungen behandelt werden.

Handelt es sich jedoch nur um geringfügige Verbrennungen, so muss nicht sofort der Arzt aufgesucht werden. In diesem Fall können auch Heilpflanzen helfen. Eine davon ist die Wüstenpflanze Aloe Vera. Schon im alten Ägypten wurde die Aloe Vera genutzt, um die Schönheit von Kleopatra oder Nofretete zu unterstützen. Selbst zur Konservierung der Mumien kam die Pflanze zum Einsatz. Sie kann aber viel mehr. So lässt sich die Aloe Vera oft in After-Sun-Produkten entdecken. Dort soll sie die gereizte und gerötete Haut beruhigen, wenn das Sonnenbad doch etwas zu lang gedauert hat.

© guy - Fotolia.com
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Diese beruhigende Wirkung kann man sich auch bei Verbrennungen zunutze machen. Für diese Wirkung ist übrigens die Salicylsäure verantwortlich. Diese sorgt dafür, dass Schmerzen, wie sie bei Verbrennungen naturgemäß entstehen, gelindert werden. Doch die Aloe Vera hat noch weitaus mehr Inhaltsstoffe zu bieten.

Aloe Vera im Alltag vielfältig einsetzbar

Besonders bekannt sind außerdem die ätherischen Öle, die in der Aloe Vera enthalten sind. Sie sorgen für einen angenehmen Duft, so dass Aloe Vera auch deshalb in vielen Kosmetika und Pflegemitteln eingesetzt wird. Um die Heilpflanzen im Alltag einsetzen zu können, kann man sie sich zu Hause selbst ziehen. Aus den Blättern kann das Gel direkt gewonnen und bei Verbrennungen auf betroffene Stellen aufgebracht werden.

Das frische Gel kann aber auch innerlich angewendet werden. So wird es aus den Blättern gelöst, bis der Saft vollständig abgeflossen ist. In Müsli oder Joghurt integriert oder pur gegessen – der eigenen Phantasie sind hier kaum Grenzen gesetzt. Lediglich auf das Kochen der Aloe Vera sollte man verzichten, dabei würden sich nämlich deren wertvolle Inhaltsstoffe verändern. Gut geeignet ist die innere Anwendung von Aloe Vera, wenn etwas gereizt ist und beruhigt werden soll. Beispiele dafür sind Sodbrennen, ein Reizdarm oder ein Reizmagen. Zudem soll das Gel der Aloe Vera, sofern es regelmäßig eingenommen wird, den Blutzuckerspiegel senken können. Dies gilt ebenfalls für die Blutfettwerte, die durch Aloe Vera gesenkt werden sollen.

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