Berufskrankheit Heiserkeit

Typische Berufskrankheiten gibt es viele. Die meisten gehen davon aus, dass lediglich Rückenbeschwerden dazu zählen. Freilich gehören sie zu den bekanntesten Berufskrankheiten und werden häufig durch die einseitige Belastung (langes Sitzen oder Stehen im Beruf) hervorgerufen. Doch ebenso nimmt die Zahl der psychischen Erkrankungen zu. Und in Berufen, in denen man viel sprechen muss, kann über kurz oder lang auch die Stimme versagen. Besonders betroffen davon sind Call-Center-Mitarbeiter, Verkäufer (im Innen- und Außendienst) und Lehrer.

Was tun gegen Heiserkeit?

Durch das viele berufliche Sprechen kann die Stimme versagen. Die Folge ist eine sehr raue, heisere Stimme. In einigen Fällen kann es sogar vorkommen, dass die Stimme weg bleibt. Doch es gibt Mittel und Wege, um sich vor den Heiserkeitsanfällen zu schützen. Stimmübungen zählen ebenso dazu, wie Hausmittelchen, ausreichend Flüssigkeitszufuhr und bestimmte Medikamente und Hustenbonbons oder Halstabletten mit Hydrogelkomplex.

© fotoliaxrender – Fotolia.com
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Ein Liedchen am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen

Eine der aktuellen Empfehlungen besteht darin, morgens noch vor der Arbeit mit ein paar Stimmübungen gegen die abendliche Heiserkeit vorzugehen. Die Deutsche Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie, kurz DGPP, rät daher, morgens ein paar Minuten zu summen. Dadurch pendelt sich die Stimme in tieferen Tonlagen ein, die auch über den Tag gehalten werden können. Durch diese tieferen Tonlagen wird der Kehlkopfmuskel aber nicht so stark in Mitleidenschaft gezogen, wie bei hohen Stimmlagen.

Trinken gegen das trockene Gefühl im Mund

Zudem stellt sich durch häufiges Reden ein trockenes Gefühl im Mund ein. Hier hilft es nur, für ausreichend Flüssigkeitszufuhr zu sorgen. Allerdings eignet sich Wasser gegen den trockenen Mund besser als Kaffee oder Tee. Diese beiden Getränke trocknen die Mundschleimhäute eher noch weiter aus. Wichtig beim Wasser: Es sollte stilles Mineralwasser bevorzugt werden. Andernfalls droht die Gefahr, im Kundengespräch häufig aufstoßen zu müssen. Der Tipp zur ausreichenden Flüssigkeitszufuhr gilt aber nicht nur für berufliche Vielredner. Auch Aufregung, Ärger und Stress, die wohl in fast allen Berufen auftreten, können zum Austrocknen des Mundes führen. Dem sollte ebenso mit ausreichendem Trinken entgegen gewirkt werden.

Gibt es Hausmittel gegen die Heiserkeit?

Trotz aller Vorbereitungen und präventiver Maßnahmen, nicht immer lässt sich die Heiserkeit vermeiden. Sollte es einmal dazu gekommen sein, kann man ihr mit einfachen Mittelchen begegnen. Ausgezeichnete Halstabletten mit Hydrogelkomplex sind da die erste Wahl für viele. Ebenso helfen einige Hausmittel.

 

Allerdings sollten diese nur kurzzeitig angewendet werden. Tritt keine Besserung ein, ist der Arzt aufzusuchen, um andere Ursachen für die Heiserkeit ausfindig zu machen. Ratsam ist es beispielsweise, die Luftfeuchtigkeit in den Innenräumen zu erhöhen, da so auch der Mundraum verstärkt befeuchtet wird. Möglich ist das mit feuchten Handtüchern, die auf die Heizung gelegt werden. Auch das Gurgeln mit Salzwasser oder Kamillentee kann hilfreich sein.

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