Grüner Tee schützt doch nicht vor Brustkrebs

In Japan wurde eine Studie über die Wirksamkeit von grünem Tee in Bezug auf Brustkrebs durchgeführt. Veröffentlicht wurde die aktuelle Studie bzw. die Ergebnisse in der Online-Ausgabe von „Breast Cancer Research“. Laut dieser Studie soll der grüne Tee Frauen nicht vor dem gefährlichen Brustkrebs schützen.

Von insgesamt 54.000 Frauen, die über 13,6 Jahre alt waren, wurde der Lebensstil von den Wissenschaftlern näher untersucht. Hierfür wurden Fragebögen an die Probandinnen ausgeteilt, in denen sie angeben sollten, wie viel und vor allen Dingen wie oft sie grünen Tee trinken. Ebenfalls wurde nach den konsumierten Teesorten gefragt. Am meisten werden in Japan die Sorten Bancha / Genmaicha und Sencha konsumiert.

Die Fragebögen wurden ausgewertet und als Ergebnis ermittelten die Wissenschaftler, dass Frauen kein niedrigeres Risiko an Brustkrebs hatten, die fünf oder sogar zehn Tassen und mehr am Tag des grünen Tees tranken, als gegenüber denen, die pro Tag nur eine oder gar keine Tasse von dem Tee konsumierten. Ebenfalls beeinflusste die Teesorte nicht das Brustkrebsrisiko.

In zahlreichen Untersuchungen wurden dem grünen Tee positive gesundheitliche Wirkungen zugeschrieben. Dabei sollte sich der Tee von entzündungshemmend bis hin zum Schutz vor Krebs auswirken. Aber nicht nur allein aufgrund der Auswirkungen auf die Gesundheit wird der grüne Tee konsumiert, sondern vor allem wegen seines Geschmacks. Trotzdem der Tee nun nachgewiesenermaßen keinen Schutz vor Krebs darstellt, sollten Sie auch in Zukunft nicht darauf verzichten, wenn er genau Ihren Geschmacksnerv getroffen hat.

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