Depressive Persönlichkeiten – Tiefenpsychologischer Ansatz

Als Auslöser für eine Depression kommen, wie wir gesehen haben, Gene und Vererbung in Frage. Genauso bestimmen einige Ärzte von Depressionen besonders stark betroffene Menschen anhand der Persönlichkeit. Dabei gehen die tiefenpsychologischen Ansätze davon aus, dass die Neigung zur Depression sich dahingehend entwickelt, dass man sich der eigenen Persönlichkeit nicht bewusst ist.

Vorrangig werden bei diesem Ansatz die unbewussten Träume, Sehnsüchte und Wünsche analysiert, die oftmals bereits in der Kindheit entstanden sind. Auch kann es durch zu wenig Aufmerksamkeit seitens der Eltern oder eine Überfürsorglichkeit zu solchen Wahrnehmungsstörungen kommen. Die Beziehung zwischen Eltern und Kind spielt hierbei eine wichtige Rolle.

So betroffene Kinder suchen stets nach Nähe, nach Aufmerksamkeit und stellen an sich selbst den Anspruch, alles 150-prozentig zu erledigen, um die gewünschte Anerkennung zu erhalten. Sobald die Anerkennung von Dritten jedoch fehlt oder persönliche Krisen auftreten, wie Probleme in der Partnerschaft oder ein fehlendes Lob des Chefs, sind diese Persönlichkeiten besonders stark gefährdet, eine Depression zu erleiden.

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