Nussallergie im Advent vermeiden

Gerade in der vorweihnachtlichen Zeit bietet uns der Handel allerlei Leckereien, allerdings müssen hier Allergiker besonders vorsichtig sein. Viele Plätzchen, Kekse, Kuchen und Co. besitzen als Zutaten Nüsse, auf die einige Menschen allergisch reagieren können. Nicht jede Art von Nüssen erzeugen allergische Reaktionen, hier muss erst einmal festgestellt werden, auf welche Nussarten der jeweilige Patient allergisch reagiert. Zu den häufigsten Allergieauslösern zählen die Haselnüsse, die Paranüsse und die Baumnüsse sowie die Erdnüsse. Bereits bei der Aufnahme von kleinsten Mengen können die allergischen Reaktionen auftreten. In der Regel sind Pekannüsse und Kokosnüsse gut verträglich, ebenso wie das Marzipan, das aus Mandeln hergestellt wird.

Sobald man weiß, welche Nüsse eine Allergie auslösen, sollten diese vermieden oder durch andere ersetzt werden. Beim Einkauf der Weihnachtsplätzchen und Kuchen sollte aufmerksam die Zutatenliste der Produkte gelesen werden. Selbst bei bekannten Lebensmitteln sollten die Zutaten immer wieder einmal überprüft werden, da sich auch hier die Rezepturen verändern können.

Die beste Möglichkeit eine allergische Reaktion auszuschließen ist, dass die Plätzchen und Kuchen für die Adventszeit selbst gebacken werden. Dafür lassen sich viele nussfreie Rezepte im Internet finden.

Ebenfalls können die Gewürze Allergien auslösen, wie zum Beispiel Nelken, Zimt, Muskat, Kardamom, Koriander und Anis. Sie stehen mit an erster Stelle der Allergene. Gerade diese Gewürze werden in der  Weihnachtsbäckerei oft verwendet. Ob in Glühwein oder Punsch, bei Keksen und Lebkuchen sind immer wieder diese Zutaten anzutreffen.

Ersetzen der Zutaten

Wer auf einige Zutaten allergisch reagiert, muss trotzdem nicht auf die süßen Leckereien in der Weihnachtszeit verzichten, diese können durch andere ersetzt werden. So können zum Beispiel die Erd- und Haselnüsse mit Sesam, Amaranth, Haferflocken oder Kokosraspeln ausgetauscht werden. Statt Weizen zu verwenden, können die Kekse und Plätzchen genauso mit Buchweizen- oder Maismehl backen.

Das Ei kann genauso gegen eine Mischung aus einem Esslöffel Pflanzenöl, zwei Esslöffeln Wasser sowie einem halben Teelöffel Backpulver ausgetauscht werden und mit Safran kann die gelbe Farbe vom Ei wieder erzeugt werden. Die Milch lässt sich gut mit Wasser, Reis- oder Sojamilch ersetzen.

2 thoughts on “Nussallergie im Advent vermeiden

  • 17. Dezember 2009 at 11:16
    Permalink

    Meine Freundin hat mir eine Foodcard für meine Nuss-Allergie geschenkt. Die kann man sich bei http://www.delicardo.de im Internet bestellen. Auf der steht dann genau drauf, dass ich keine Nüsse essen darf, und vor allem worin Nüsse vorkommen können. Diese Karten gibt es auch für alle anderen Allergien. Total praktisch besonders, wenn ich essen gehe. Dann gebe ich die Karte einfach dem Koch.

  • 17. Dezember 2009 at 11:45
    Permalink

    Hallo Lennard,

    ja, von der Karte habe ich auch schon gehört, die ist recht sinnvoll, weil gerade in Restaurants ja viele kleine Zutaten mit ins Essen kommen, um den Geschmack zu verbessern. Mit der Karte aber kann der Koch das weglassen und entsprechend anders kochen.

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