Formen der Depression: Das Sissi-Syndrom

Eine weitere Form der Depression wird als das Sissi-Syndrom bezeichnet. Es handelt sich hier um eine Depression, die auf die einstige Kaiserin Österreichs zurückgeht. Die Kaiserin Elisabeth war stets fleißig und gut gekleidet, schlank und schön. Sie verkörperte all das, was viele andere Menschen erreichen wollen. Doch innerlich sah es anders aus, Sissi litt unter schweren Depressionen, von denen niemand etwas bemerkte.

Das Sissi-Syndrom ist deshalb der Name für eine oftmals unbemerkte Form der Depression. Die Betroffenen versuchen, ihre schwermütigen Gedanken zu überspielen. Sie sind sich sicher, dass sie nur dann von anderen anerkannt und wertgeschätzt werden, wenn sie sehr viel arbeiten. Oft setzen sie sich dabei selbst so unter Druck, dass sie bis zur vollständigen Erschöpfung arbeiten. Dabei merken weder nahestehende Menschen, noch die Betroffenen selbst, wie es um sie steht.

Erst wenn alle Aufgaben erledigt sind, wenn es nichts mehr zu tun gibt, wird klar, dass eine Depression vorliegt. Denn die Betroffenen fühlen sich dann wertlos, nicht in der Lage, etwas zu leisten. Wird das Sissi-Syndrom, das also nicht die typischen Symptome einer anderen Depression aufzeigt, aber frühzeitig erkannt, sind die Chancen auf eine erfolgreiche Behandlung genauso groß, wie bei anderen Formen der Depression.

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