Wieso ist gesundes Raumklima für Allergiker so wichtig?

Allergiker kennen das Problem: Ein gesundes Raumklima ist gar nicht so einfach herzustellen. Normalerweise muss man lüften, damit die verbrauchte Luft aus dem Rauminneren ausströmen und frische Luft nach innen gelangen kann. Das bekannte Stoßlüften mehrmals täglich für einige Minuten wird immer wieder empfohlen. Sobald aber im Frühjahr die ersten Pflanzen blühen, sind auch die Pollen wieder vermehrt unterwegs und dringen beim Lüften in die Innenräume. Juckende, brennende oder tränende Augen, die laufende Nase und allgemeines Unwohlsein sind die Folge.

Und auch in der kühlen Jahreszeit ist es so eine Sache mit dem Lüften. Kühle, oft feuchte Luft gelangt in den Raum, die erst aufwändig wieder erhitzt werden muss. Das kostet viel Energie und zudem kann sich Kondenswasser sammeln und als Feuchtigkeit an den Wänden festsetzen. Das ist die ideale Grundlage für die Schimmelbildung. Dass Schimmel langfristig krank macht und Allergien fördert, ist mittlerweile Jedermann bekannt. Doch wie kann man für ein gesundes Raumklima sorgen?

Richtig lüften mit elektrischen Anlagen

Elektrische Lüftungsanlagen sind eine Alternative. Sie ersparen das lästige Lüften mit Fenster auf und Fenster zu, sie können, sofern sie mit entsprechenden Filtern ausgestattet sind, Pollen fern halten und vieles mehr. Einer der Anbieter für solche Filter ist Filtercaps. Das Unternehmen bietet eine Lüftung, die die Pollen aussperrt, gleichzeitig aber kontinuierlich frische Luft in den Raum bringt.

© kichigin19 - Fotolia.com
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Zusätzlich gelangt keine feuchte Raumluft in die Wohnung, so dass Schimmelpilze keine Chance haben. Auch kann, sofern eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung genutzt wird, die Luft vor dem Einbringen erwärmt werden, was wiederum Heizkosten einspart. Diese Form der Lüftung lässt sich zusätzlich mit einer Wärmepumpe kombinieren, wodurch noch weitere Energiekosten eingespart werden können.

Raumklima ohne Hausstaubmilben

Eine weitere massive Gefahr für Allergiker sind Hausstaubmilben. Auf diese reagieren fast ebenso viele Allergiker, wie gegen die Pollen. Deshalb sollte darauf geachtet werden, dass regelmäßig und gründlich gelüftet wird und die Räume trocken gehalten werden. Auch hier kann die Lüftungsanlage gute Dienste leisten, um den Lebensraum für die Hausstaubmilben unattraktiv zu machen.

Im Schlafzimmer sollten Matratzen mit allergendichten Bezügen verwendet und die Bettwäsche regelmäßig gewaschen werden, am besten bei 95 Grad Celsius Kochwäsche. Werden neue Matratzen benötigt, kann auch direkt auf Allergiker-Matratzen gesetzt werden. Teppiche, Stofftiere und Kissen gelten als Staubfänger, in denen sich Hausstaubmilben besonders wohlfühlen. Daher lohnt es sich, auf diese zu verzichten. Beim Staubsauger ist ein Modell mit speziellem Hepa-Filter ratsam und Luftreiniger mit speziellen Filtern können zusätzlich angewendet werden.

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