Warum der Sonnenschutz so wichtig ist

Möglichst lange soll die Haut ihre jugendliche Frische behalten, das ist der Wunsch von vielen Menschen. Doch ab dem 30. Lebensjahr machen sich die ersten kleinen Fältchen sichtbar und spätestens dann werden die Asiatinnen beneidet. In Untersuchungen konnte nachgewiesen werden, dass sie bis in ihr 50. Lebensjahr ein zehn Jahre jüngeres Aussehen haben. Auch die Menschen in Südamerika klagen weniger über kleinere oder größere Falten. Positiv in Europa ist, dass die Menschen hier länger nicht von Pigmentflecken heimgesucht werden.

Wie sich der Hautalterungsprozess verzögern lässt

Wissenschaftler aus Australien haben in einer aktuellen Untersuchung nachgewiesen, dass sich der Hautalterungsprozess verzögern lässt. Allerdings muss dafür die Haut regelmäßig mit Sonnencreme behandelt werden und das sowohl im Sommer, wie auch im Winter an 365 Tagen im Jahr bei Regen und Sonnenschein. An der Untersuchung nahmen insgesamt 903 gesundheitsbewusste Probanden im Alter von 25 bis 55 Jahren teil, die in zwei Gruppen aufgeteilt wurden. Die eine Gruppe cremte sich täglich mit einer Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 15 ein, die andere Gruppe verwendete ihre Pflegeprodukte wie bisher. Nach viereinhalb Jahren stand das Ergebnis fest: Bei der Gruppe, die täglich die Sonnencreme nutzte, wurde eine deutlich geringere Hautalterung festgestellt, als bei der anderen Gruppe. Nachgewiesen wurde das Ergebnis durch Abdrücke.

In insgesamt sieben Grade der Hautalterung unterschieden die Forscher und aus dem ursprünglichen Stadium vier ins Stadium fünf gelangten nur die Teilnehmer der Gruppe, die sich wie bisher weiter pflegten. Bei den anderen Probanden, so die Wissenschaftler, sei die Wahrscheinlichkeit um ein Viertel gesenkt, dass sie sichtbar altern. Gleichzeitig wurde das Antioxidans Beta-Carotin getestet, auf das in Verbindung mit dem Faltenschutz große Hoffnungen gesetzt werden, das jedoch ohne Wirkung blieb.

Was der Haut am meisten schadet

Wissenschaftler sind sich einig, dass die Sonne, wird einmal der schädliche Zigarettenrauch außen vorgelassen, mit Abstand der Haut am meisten schadet. Laut den australischen Forschern sind es vor allem die UV-Strahlen der Sonne, die die Bildung von Falten und Altersflecken bis zum Alter von 55 Jahren fördern.

Verzweifelt sucht die Haut nach Wegen sich gegen die ständige Sonnenbestrahlung zu schützen. In den Sommermonaten verbirgt sich die Haut hinter einer dicken Hornschicht (Lichtschwiele). In dunkle Melanin-Pigmente werden dabei die Zellkerne eingepackt und so entsteht die angeblich gesunde Hautbräune. Die Haut sollte mit Lichtschutzfaktoren geschützt werden, vor allen Dingen am

  • Dekolleté,
  • Gesicht und
  • Handrücken,

welches die so genannten Sonnenterrassen sind.

Wenn die Haut schrumpft

Am Anfang werden die ersten kleinen Fältchen um die Augenpartie herum noch als sympathische Lachfältchen bezeichnet. Doch nach jahrzehntelangem UV-Einfluss gelten sie als unansehnliche Krähenfüße. Besonders in den tieferen Hautschichten, der Dermis, richten die UV-A-Strahlen Schäden an. Hier verleihen die kollagenen und elastischen Fasern, die ein dreidimensionales Netz bilden, der Haut ihre

  • Elastizität,
  • Volumen und
  • Straffheit.

Der Zwischenraum wird mit Hyaluronsäure und Wasser aufgefüllt.

Aktiviert werden in der Dermis durch das Sonnen- und genauso das Solarienlicht Enzyme, die an diesem Netz nagen und sogar Teile heraus schneiden. Das gleiche Ergebnis entsteht übrigens auch durch Zigarettenrauch. Da die Haut geschädigt ist, kann sie ebenfalls weniger Nachschub an neuen Fasern bilden. Das wiederum hat zur Folge, dass das gesunde Gleichgewicht gestört wird und der Ab- und Aufbau im Netz nicht mehr erfolgen kann. Elastizität, Volumen und Straffheit der Haut gehen verloren, da sich das Netz lockert, schrumpft und schlussendlich in sich zusammen fällt.

Auch in Wintermonaten ist Sonnenschutz hilfreich

Das Sonnenanbeten über viele Jahre hinweg hinterlässt genauso in anderen Regionen seine Spuren. Dick und verhornt wird dadurch die oberste Schicht der Haut, die Adern werden sichtbarer und reichlicher. Farbspuren werden von den pigmentbildenden Melanozyten, die überbeansprucht sind, gebildet, die als so genannte Altersflecken bezeichnet werden.

Jeden Tag sollte der Sonnenschutz aufgetragen werden, selbst in den Wintermonaten. In verschiedenen Tagescremes ist bereits ein Lichtschutzfaktor von 15 bis 20 enthalten, der von den Wissenschaftlern als ausreichend eingestuft wird. Mit dem richtigen Schutz kann auch weiterhin die Sonne genossen werden, schließlich bietet sie der Haut genauso viele positive Wirkungen. So wird durch die Sonne die

  • Durchblutung gefördert,
  • Vitamine und Glückshormone werden gebildet, wie körpereigene Opiate und
  • ein überreagierendes Immunsystem wird gebremst.

 

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