Hyaluronsäure bei Kniebeschwerden?

Im menschlichen Körper kommt die Hyaluronsäure eigentlich in jedem Gewebe vor. Aufgrund ihrer schleimigen Beschaffenheit wird sie den so genannten Schleimzuckern zugeordnet. Das bedeutendste Merkmal dieser Konsistenz ist, dass sie große Mengen an Wasser zu binden vermag. Durch diese Bindung des Wassers wird übrigens auch der Faltenbildung der Haut vorgebeugt.

Beim Knie und anderen Gelenken ist die Hyaluronsäure normalerweise in der Gelenkflüssigkeit vorhanden. Der Gelenkknorpel wird von ihr ernährt und gleichzeitig geschmiert. Des Weiteren hat sie im Knie die Aufgabe der Stabilisation. Schließlich besitzt sie die Fähigkeit, lange Ketten zu bilden, die bei immer höheren Belastungen stets länger werden. Die Belastungen sind im Knie und Kniegelenk extrem hoch und somit werden dementsprechend auch die Ketten sehr lang. Verstärkt wird die Kniestabilität durch das Wasser, welches in großen Mengen von der Hyaluronsäure gebunden wird und nicht zusammen gedrückt werden kann.  Sie übernimmt sozusagen die Aufgabe eines Stoßdämpfers für das Kniegelenk. Für stabile Gelenke und den Wasserhaushalt ist sie unerlässlich. In den meisten Fällen ist die zu wenig vorhandene Hyaluronsäure für Kniebeschwerden verantwortlich.

Behandlungsmöglichkeiten mit Hyaluronsäure bei Kniebeschwerden

Es gibt verschiedene Behandlungsmöglichkeiten mit Hyaluronsäure bei Kniebeschwerden, wenn diese der Körper nicht mehr selbst produziert. Das können die

•    Hyaluronsäurespritzen oder die
•    Hyaluronsäurekapseln sein.

Bei den  Spritzen wird die Hyaluronsäure bei Kniebeschwerden direkt in das Gelenk eingeführt und diese somit behandelt. Zwar sind die Spritzen sehr hilfreich, doch kann dadurch die Gelenkkapsel verletzt werden, wodurch wiederum die Gefahr einer Infektion besteht. Als Nebenwirkungen kann es hierbei zu Schwellungen, Rötungen, einem Gefühl der Hitze und Schmerzen an der lokalen Stelle kommen. Nur selten wurden bisher Reaktionen der Überempfindlichkeit beobachtet.

Als Alternative, die noch dazu schmerzfrei und einfach ist, können als Nahrungsergänzungsmittel hochdosierte Kapseln mit Hyaluronsäure eingenommen werden.

Ursachen für zu wenig körpereigene Hyaluronsäure

Verschiedene Ursachen können für eine verringerte Produktion der Hyaluronsäure verantwortlich sein. Das können beispielsweise das

•    fortschreitende Alter,
•    Mangel an Insulin oder
•    bestimmte Medikamente, wie unter anderem Kortison sein.

Dadurch kann es zu einer unzureichenden Schmierung und Ernährung der Gelenke kommen, so dass die Kniegelenke nicht mehr ausreichend gedämpft werden und jede Bewegung nur noch mit Schmerzen verbunden ist.

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