Die Antibabypille: Kosten im Überblick

Die Antibabypille ist eines der am häufigsten in Deutschland eingenommenen Medikamente. Junge Frauen und vielfach schon Mädchen ab der Pubertät lassen sich die Antibabypille verschreiben. Die Gründe dafür sind vielfältig und nicht allein in der Empfängnisverhütung zu suchen. Stattdessen kann die Antibabypille bei Haarausfall helfen, soll Gewichtsprobleme in den Griff bekommen und für eine reinere Haut sorgen – so zumindest die weit verbreitete Meinung. Während einige dieser Aussagen bei bestimmten Pillentypen sicherlich zutreffen, können andere schlicht nicht bewiesen werden.

Fakt ist aber, dass die Antibabypille eines der sichersten Verhütungsmittel ist und für einen sehr regelmäßigen Zyklus sorgt. Alleine der letztere Grund, sich nämlich auf einen bestimmten Zyklusbeginn verlassen zu können, ist für viele Frauen entscheidend. Zudem wird oft berichtet, dass seit der Einnahme der Antibabypille geringere Menstruationsbeschwerden auftreten. Krämpfe und Schmerzen lindern sich bei vielen Patientinnen, die Blutung wird schwächer und auch das prämenstruelle Syndrom (PMS) soll mitunter eingedämmt werden können.

Antibabypille Kosten: Wer zahlt was?

Allerdings ist die Antibabypille nicht nur beliebt bei jungen Frauen und Teenies, sondern sie verursacht auch Kosten. Die Antibabypille Kosten können unter Umständen von der Krankenkasse übernommen werden, dies richtet sich in erster Linie nach dem Alter der Patientinnen.  Daraus ergibt sich folgende Aufstellung:

Alter der Patientin Kosten für die Antibabypille Weitere Kosten
unter 18 Jahren gesetzliche Kasse kommt für die Kosten auf weitere Kosten entstehen nicht
18 – 20 Jahre Gesetzliche Kasse kommt für die Kosten auf 5 – 10 Euro Rezeptgebühr10 Euro Praxisgebühr
ab 20 Jahren Antibabypille Kosten müssen vollständig selbst gezahlt werden 10 Euro Praxisgebühr

Die oben genannten Regelungen gelten für die gesetzliche Krankenkasse. In der privaten Krankenkasse gibt es hingegen Unterschiede. So können sich Patientinnen für Tarife entscheiden, bei denen die Antibabypille Kosten generell übernommen werden, während andere Tarife die Kostenübernahme für die Pille grundsätzlich ausschließen.


Wie hoch sind die Kosten für die Antibabypille?

Eine genaue Abschätzung der Antibabypille Kosten kann nicht gegeben werden, da sehr viele unterschiedliche Präparate auf dem Markt sind. Auch entscheidet die Packungsgröße darüber, wie hoch die Kosten ausfallen. Nicht zuletzt ist es wichtig, ob sich Patientinnen für die Original-Medikamente entscheiden oder auf Generika setzen. Diese sind grundsätzlich preiswerter, da sie nach Ablauf eines Patentschutzes auf den Markt kommen und die Original-Medikamente nachahmen. Es muss also keine hohe Summe in die Forschung und Entwicklung gesteckt werden.

Etwa 10 bis 60 Euro müssen für die Antibabypille gezahlt werden. Dabei sind die extrem niedrigen Preise jedoch häufig nur für die Ein-Monats-Blister-Packung gültig. Eine Drei-Monats-Packung einer durchschnittlichen Antibabypille kostet um die 20 bis 30 Euro. Die Sechs-Monats-Packung dagegen oft nur wenig mehr als 40 Euro. Dies verdeutlicht, dass eine größere Packung letzten Endes sehr viel preiswerter ausfallen kann.

 

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