Schlafstörungen durch Medikamente

Eine weitere Ursache für Schlafstörungen können auch Medikamente sein. Sie sorgen oftmals für Probleme bei der Nachtruhe, wobei diese Nebenwirkungen oft schon der Packungsbeilage zu entnehmen sind. Wer bereits Probleme mit dem Schlafen hat, sollte den Arzt direkt darauf ansprechen. Mitunter lässt sich eine Alternative zum eigentlich verordneten Medikament finden, das die Schlafstörungen nicht noch begünstigt. Es sollte sich aber beim Lesen dieser Beipackzettel niemand verunsichern lassen, da diese wirklich alle Nebenwirkungen auflisten, selbst wenn diese nur äußerst selten vorkommen.

Typische Medikamente, die Schlafstörungen als Nebenwirkungen aufweisen, sind im Übrigen Arzneimittel, die den Stoff Theophyllin enthalten. Oft werden sie bei Erkrankungen der Atemwege verschrieben. Auch Beta-Blocker, die bei Bluthochdruck angewendet werden, können zu Schlafstörungen führen.

Schlafstörungen durch Drogen und Alkohol

Drogen sind im Allgemeinen nicht dafür geeignet, die Gesundheit zu verbessern und sie wirken sich auch massiv negativ auf den Schlaf aus. Gleiches gilt für Alkohol. Er wird häufig als „natürliche“ Einschlafhilfe angesehen, was sicher auch zum Teil stimmt. Allerdings hindert er den Menschen am Durchschlafen.

Der Grund dafür ist in den Wirkungen auf den Parasympathikus und den Sympathikus zu sehen. Beide werden in ihrem Gleichgewicht gestört. Unmittelbar nach dem Alkoholgenuss setzt ein wohlig-warmes Gefühl ein, das beim Einschlafen hilft. Allerdings wird der Alkohol binnen weniger Stunden im Körper wieder abgebaut, so dass eine Art „Entzug“ entsteht. Dieser äußert sich in der Ausschüttung von Stresshormonen, die wiederum zum Aufwachen, zu einem vermehrten Schwitzen und Herzklopfen führen können.

Ebenfalls verhindert der Alkoholgenuss den REM Schlaf in der ersten Nachthälfte und erhöht dessen Anteil in der zweiten Hälfte der Nacht. Die Atmung setzt zeitweise aus und kann somit zu erheblichen Störungen im Schlaf führen. Dabei zeigen sich einige dieser Symptome selbst bei nur gelegentlichem Alkoholgenuss und selbst wenn es sich nur um kleine Mengen handelt.

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