Was versteht man unter der Ozontherapie?

Die Ozontherapie ist ein alternatives Heilverfahren, das leider noch sehr umstritten ist. Dabei kann mit Hilfe der Ozontherapie eine schnellere Heilung und Regeneration vonstattengehen, wie jetzt die Ozontherapie Studien von Pohl & Partner gezeigt haben. In den Studien wurden Patienten mit Problemen im Mundraum untersucht. Eine OP war gesundheitlich notwendig, nach dieser wurde die Ozontherapie bei einer Gruppe der Probanden angewandt. Sie zeigte im Gegensatz zur Kontrollgruppe eine schnellere Regeneration des Gewebes und eine Abtötung der vorhandenen Keime.

Wie arbeitet die Ozontherapie?

Bei der Ozontherapie kommt ein spezielles Ozongerät zum Einsatz. Es beinhaltet eine Sonde, deren Kopf in die Nähe der zu behandelnden Stelle gebracht wird. Nun wird die partielle Umwandlung des Sauerstoffs aktiviert und genau auf das zu behandelnde Areal konzentriert. Ozon oxidiert und die Zellhülle der Mikroben wird zersetzt. Die DNA der Keime und Bakterien kann so angegriffen und zerstört werden.

Dabei wird Ozon aufgebaut bzw. zerfällt und schädigt die Keime sowohl an der Oberfläche als auch im tieferen Gewebe. So kann die Ozontherapie selbst in bereits ausgebildeten Taschen oder Fisteln wirken. Dort werden bisher nur Antibiotika eingesetzt, die allerdings den Nachteil haben, dass Keime und Bakterien schnell Resistenzen dagegen ausbilden. Diese Gefahr besteht beim Einsatz des Ozontherapiegerätes nicht, so dass Nebenwirkungen oder Folgeprobleme nahezu ausgeschlossen werden können.

Einsatzgebiete der Ozontherapie

Die Ozontherapie kann in den verschiedensten Bereichen eingesetzt werden. Häufig kommt die Behandlung bei rheumatischen Erkrankungen, Osteoporose oder Arthrose zum Einsatz. Bei Gelenkbeschwerden aufgrund von rheumatischen Erkrankungen oder Arthrose sowie entzündeten Gelenken kann Ozon mit einer dünnen Kanüle direkt in das Gelenk injiziert werden. Dies ist auch bei Muskelverspannungen denkbar. Besonders häufig wird das Ozontherapiegerät allerdings bei Erkrankungen und Entzündungen im Mundraum eingesetzt. Ob Zahnfleischprobleme oder generelle Zahnschmerzen, die Ausbildung von Taschenabszessen, Fisteln und ähnlichem – die Ozontherapie konnte hier bereits Wirkungen erzielen.

Doch anerkannt ist die Behandlung bis heute nicht. Die Krankenkassen etwa übernehmen die Ozontherapie nicht, weshalb Patienten diese aus eigener Tasche zahlen müssen. Das ist aber zunehmend häufiger der Fall, so dass Studien, wie die eingangs erwähnte, langfristig dazu führen könnten, die Wirksamkeit dieser Behandlungsmethode zu untermauern. Bis es soweit ist, sind Patienten mit der Investition in die Ozontherapie allerdings gut beraten, verspricht sie ihnen doch schnellere Heilungsergebnisse und eine deutliche Verringerung der Schmerzen.

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