Vitaminpräparate in der Schwangerschaft

Für viele Paare ist ein Kind das höchste Glück und wird eine Familie geplant, dann beginnen die Vorbereitungen häufig schon lange bevor die Frau schwanger ist. Spätestens dann wird die Ernährung umgestellt, die vitaminreich ist.

Insgesamt gibt es 13 Vitamine, die allesamt enorm wichtig für die Gesundheit sind. Die Vitamine sind dabei nicht ausschließlich in Obst und Gemüse enthalten, sondern auch in einer ganzen Reihe weiterer Lebensmittel. Allein der Vitamin B-Komplex beinhaltet bereits acht Vitamine, wozu genauso die Folsäure zählt, die besonders für werdende Mütter wichtig ist. Des Weiteren gibt es das

  • Vitamin A,
  • Vitamin C,
  • Vitamin D,
  • Vitamin E und
  • Vitamin K.
Embarazada con osito y flor
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Gesunde Ernährung in der Schwangerschaft

Damit die werdende Mutter und ihr Nachwuchs ausreichend mit Vitaminen und weiteren Nährstoffen versorgt werden, ist auf eine gesunde Ernährung in der Schwangerschaft zu achten. In den Speiseplan sollte möglichst viel Abwechslung gebracht werden, damit eine optimale Versorgung für Mutter und Kind sichergestellt wird. Vitamine sind sehr empfindliche Stoffe und können durch

  • Luft,
  • Wärme und
  • Licht

zerstört werden. Mit einem Teilverlust muss beim Kochen gerechnet werden. Aus diesem Grund sollten sie so oft wie möglich roh gegessen und ebenso nur für kurze Zeit gelagert werden.

Vitaminpräparate in der Schwangerschaft, kleine Powerpakete

Auch wenn auf eine noch so gesunde Ernährung in der Schwangerschaft geachtet wird, können damit nicht alle Vitamine und Spurenelemente abgedeckt werden. Denn während der Schwangerschaft besteht ein erhöhter Bedarf an Spurenelementen und Vitaminen, dabei reicht die Spanne beim Vitamin C von zehn Prozent bis hin zum Eisen mit 100 Prozent. Bei vielen werdenden Müttern ist die Versorgung mit

  • Vitamin D,
  • Jod,
  • Folsäure und
  • Eisen

nur unzureichend. Damit Schwangere auf der sicheren Seite sind, können sie ein Multivitaminpräparat einnehmen, welches ganz speziell auf die Schwangerschaft abgestimmt ist. Hierzu sollten sie ihren Gynäkologen nach einem geeigneten Vitaminpräparat befragen, der ihnen eines empfehlen kann. Ideal sind Vitaminpräparate in der Schwangerschaft, die neben den wichtigen Vitaminen, beispielsweise Vitamin

  • D und E,
  • Vitaminkomplex B1, B2, B3, Niacin, B6 und B12 sowie
  • Folsäure

enthalten, ebenso Spurenelemente und Mineralien aufweisen. Während der Schwangerschaft sind dabei vor allen Dingen

  • Kalzium,
  • Magnesium,
  • Zink,
  • Phosphor,
  • Jod und
  • Eisen

von Bedeutung. Die Vitaminpräparate in der Schwangerschaft weisen nur einen geringen Anteil von Vitamin A auf, damit eine Überdosierung vermieden wird.

Was bringen die Vitaminpräparate in der Schwangerschaft?

In neueren Untersuchungen konnte nachgewiesen werden, dass durch die mit Folsäure speziell abgestimmten Vitaminpräparate für die Schwangerschaft die Häufigkeit von angeborenen Fehlbildungen um etwa 50 Prozent gesenkt werden können. Bei werdenden Müttern, die nicht ausreichend Vitamine, Nährstoffe und Co. während der Schwangerschaft aufgenommen haben, können die Babys mit Fehlbildungen, wie unter anderem mit einem

  • Herzfehler,
  • offenem Rücken (Neuralrohrdefekt),
  • Lippen-Kiefer-Gaumenspalte und
  • Fehlbildungen der Harnwege

geboren werden. Gleichzeitig wird der Schwangerschaftsverlauf günstig beeinflusst, wenn gezielt Mikronährstoffe aufgenommen werden. So sinkt die Gefahr für eine

  • Frühgeburt,
  • Fehlgeburt oder eine
  • mangelnde Versorgung des Babys.

Insbesondere durch den letzten Punkt kann das Kind mit einem niedrigen Gewicht zur Welt kommen. Um dies zu vermeiden, sollte bereits einen Monat vor der Schwangerschaft mit der Einnahme der speziell abgestimmten Vitaminpräparate begonnen und diese die gesamte Schwangerschaft über eingenommen werden.

Welche Frauen durch einen Mangel von Vitaminen und Mineralstoffen besonders gefährdet sind, wollen wir an dieser Stelle kurz anführen. Zu diesen Frauen gehören Schwangere

  • mit Untergewicht,
  • die unter starker Übelkeit und Erbrechen leiden,
  • mit einseitigen Ernährungsgewohnheiten (beispielsweise wenn bestimmte Diäten durchgeführt werden),
  • sehr junge Frauen bzw. Mädchen,
  • Mütter, die gerade eine Geburt hinter sich haben,
  • werdende Mütter, die abhängig von Nikotin, Alkohol und/oder Drogen sind,
  • mit Medikamenteneinnahme aufgrund einer chronischen Erkrankung, wodurch die Verwertung der Nährstoffe beeinflusst wird (beispielsweise bei Epilepsie) und
  • aus sozial schwachen Gesellschaftsschichten.

 

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