Weichspüler Allergie – Was tun?

Kuschelig weich sollen Handtücher und Kleidung nach der Wäsche sein und damit das erreicht wird, wird seit Jahrzehnten Weichspüler dem letzten Spülgang zugegeben. Doch hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass einige Menschen darauf empfindlich reagieren. In extremen Fällen soll es sogar zu einer Weichspüler Allergie kommen und wie man damit umgeht, soll im Folgenden kurz beschrieben werden.

Vielleicht haben schon einige Menschen festgestellt, dass durch einen Weichspüler eine Allergie ausgelöst wurde. Dabei können die unterschiedlichsten Reaktionen auftreten, das kann unter anderem ein plötzlich auftretender Juckreiz sein, der als sehr unangenehm empfunden wird. Aber auch rote Pusteln oder ein Ausschlag können bei einer Unverträglichkeit der weichspülenden Substanzen auftreten. Betroffene haben dann den Weichspüler oftmals nicht mehr verwendet und ohne diesen ihre Wäsche gewaschen. Bei Single-Haushalten ist das sicherlich unproblematisch, doch bei einer Familie sieht das anders aus, wenn nur ein Familienmitglied von einer Weichspüler Allergie betroffen ist. Ebenfalls sollte man nicht vergessen, dass dieses Konzentrat meistens noch über einige Waschgänge in der Waschmaschine bleibt. Selbst wenn die Wäsche getrennt gewaschen wird, ist nicht auszuschließen, dass das allergieauslösende Produkt bei jedem Waschgang noch in der Maschine ist und dann ist guter Rat teuer.

Der Weichspüler Allergie den Kampf ansagen

Wer der Weichspüler Allergie entgegentreten will, verzichtet entweder komplett auf eine solche Zugabe und nimmt damit harte und unbequeme Wäsche in Kauf oder steigt auf ein anderes Produkt um. Hierfür werden in der Drogerie oder im Supermarkt spezielle Weichspüler für Allergiker angeboten, die meistens mit dem Zusatz „Sensitiv“ versehen sind. Häufig duften diese Weichspüler nicht so intensiv, wie die herkömmlichen Mittel. In der Regel ist gerade der starke Duft der Auslöser für allergische Reaktionen. Alternativ können Betroffene ebenso die biologisch abbaubaren Produkte nutzen, die genauso im Super- oder Drogeriemarkt erhältlich sind. Hierfür werden meistens weniger aggressive Substanzen verwendet und dementsprechend reagiert auch der Körper weniger empfindlich darauf. Im Reformhaus oder im Biomarkt werden sogar besonders hochwertige Weichspüler angeboten.



Doch bevor der Umstieg auf ein anderes Produkt unternommen wird, sollte in erster Linie erst einmal abgeklärt werden, was die vorhandene Allergie ausgelöst hat. Sehr häufig reagieren heute viele Menschen gleichfalls auf Staub und Katzenhaare, diese Auslöser sollten zunächst ausgeschlossen werden. Zunächst sollte vom Arzt ein Allergie Test durchgeführt werden, der Aufschluss darüber gibt, ob eine Weichspüler Allergie vorliegt oder ob die allergischen Reaktionen anderweitig hervor gerufen werden.

 

2 thoughts on “Weichspüler Allergie – Was tun?

  • 8. Februar 2013 at 14:16
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    Danke für diesen Artikel, der mir neue Aspekte bezügliche weichem rückstandsfreiem Wasser, aufgezeigt hat.
    Weichspüler werden nur verwendet, um die anorganischen Wasserablagerungen (z.B. Kalk) im Textilgewerbe zu kaschieren. Würde man von vornerein weiches, rückstandsfreies Wasser verwenden, wäre gar keine Weispüler notwendig. Zudem würden die Textilien auch noch geschont.

  • 20. Januar 2014 at 00:31
    Permalink

    Laut meiner Hautärztin ist die Unverträglichkeit auf Weichspüler und Waschmitteln allgemein keine allergische, sondern eine toxische Reaktion der Haut. Bei jedem Menschen tritt sie auf, nur auch bei jedem unterschiedlich stark und schnell.

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