Wasser ist lebensnotwendig – oder doch nicht?

Wasser gilt als Grundbaustein allen Lebens. Unser Körper besteht aus zwei Dritteln Wasser und das ist einer der Gründe, warum Wasser so wichtig ist. Während sich viele Menschen Gedanken darüber machen, wie sie mit ihrer Ernährung die Gesundheit fördern können, kommt dem Flüssigkeitshaushalt des eigenen Körpers kaum Bedeutung zu. Dabei trinken die allermeisten Menschen zu wenig. Etwa zwei Liter am Tag, bei starken Belastungen deutlich mehr, werden empfohlen. Doch diese Menge Wasser nehmen nur die wenigsten auf.

Experten empfehlen, nicht erst auf das Durstgefühl zu warten, sondern stattdessen regelmäßig zu trinken. Wenn der Körper nämlich Durst anzeigt, dann hat er schon viel Flüssigkeit verloren. Ideale Getränke sind dabei Wasser, eventuell noch Fruchtsaftschorlen. Limonade, Kaffee und Tee dagegen werden meist nicht zur korrekten Flüssigkeitsaufnahme empfohlen, wobei es hier mittlerweile auch schon andere Aussagen gibt.

Wie wichtig ist Wasser beim Sport?

Besonders bei körperlicher Belastung verliert der Körper Flüssigkeit. Durch die Schweißbildung geht viel Wasser verloren, Durst entsteht dabei bereits, wenn nur 0,5 Prozent des Körpergewichts in Form von Wasser verloren gegangen sind. Wissenschaftler haben sogar herausgefunden, dass ein Gewichtsverlust von zwei Prozent dazu führt, dass die Leistungsfähigkeit vermindert wird.

Daraufhin wurde kürzlich eine Studie durchgeführt, die sich eben diesen Aussagen nicht unterwirft, sondern stattdessen angibt, dass die benötigte Wasserzufuhr bei sportlichen Aktivitäten eine weitaus weniger wichtige Rolle spiele. Die genauen Details der Studie kann man hier nachlesen. Darin heißt es, dass die Flüssigkeitszufuhr wenig bis gar keine Auswirkungen auf den Körper hat, wenn Sport getrieben wird.

Gefahren durch Wassermangel

Für die Gesundheit kann ein Flüssigkeitsdefizit im eigenen Körper zu einer großen Gefahr werden. So ist Wasser einer der wichtigsten Bestandteile des Bluts. Ist es nicht mehr in ausreichender Menge vorhanden, verändern sich die Fließeigenschaften des Bluts. Außerdem lassen Konzentrationsfähigkeit und die Leistungsfähigkeit des Gehirns nach.

Selbst Nierensteine oder Erkrankungen der Harnwege können die Folge von Flüssigkeitsmangel sein. Zudem trocknen die Schleimhäute des Körpers aus, so dass Bakterien und Viren ein leichtes Spiel haben. Diese Erkenntnisse sind gesichert und dennoch scheint beim Sport zeitweise auf Wasser verzichtet werden zu können. Darauf ankommen lassen sollte es aber niemand.

 

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