Der alljährlich wiederkehrende Weihnachtsstress

Wer kennt ihn nicht, den vorweihnachtlichen Stress, mit dem man jedes Jahr aufs Neue konfrontiert wird? Eigentlich sollte die Adventszeit mit Besinnlichkeit daher gehen, doch das ganze Gegenteil ist der Fall, Stress und Hektik sind angesagt. Im Job stehen Inventuren und Jahresabschlüsse auf dem Plan, ein Auftrag muss unbedingt noch in diesem Jahr abgearbeitet werden und so könnte die Liste noch weiter fortgeführt werden. Zeitgleich finden Weihnachtsfeiern statt, ob mit Arbeitskollegen, Nachbarn, vom Kegelverein oder Chor, die zu einem besinnlichen Beisammensein einladen. Werden alle Einladungen wahrgenommen, so gerät man schnell unter Zeitdruck, Zeit zum Regenerieren bleibt nicht mehr, wodurch der Stresspegel immer höher steigt. Hinzu kommen noch die Weihnachtsgeschenke für die Lieben, die auch noch besorgt werden müssen.

Vermehrter Weihnachtsstress bei der jüngeren Generation

Laut einer aktuellen Umfrage der Knappschaft leidet vor allen Dingen die jüngere Generation in der Adventszeit wesentlich mehr unter Stresssymptomen, als es der Fall bei älteren Menschen ist. Anfang Dezember 2011 führte die Knappschaft anlässlich der bevorstehenden Festtage eine Umfrage durch, bei der sie wissen wollte, wie sehr die Gesundheit zur Weihnachtszeit belastet wird.

Besonders bei jungen Menschen wird die Gesundheit belastet, so gaben 60 Prozent der 14- 29-jährigen Befragten an, dass sie unter Stress leiden. 46 Prozent klagten zudem noch über Kopfschmerzen, 29 Prozent über vermehrte Erschöpfungserscheinungen und 26 Prozent leiden unter Schlafstörungen oder extremer Müdigkeit. Wesentlich besser verkraften ältere Personen den Weihnachtsstress. Lediglich 21 Prozent der Generation 60+ gaben an, dass sie einige Probleme an den Feiertagen mit einem gesunden Lebensstil haben. An Stresssymptomen zu Weihnachten leiden nur 20 Prozent dieser Altersgruppe.

Die häufigsten Beschwerden

Rückenschmerzen, Grippe und Stress sind die häufigsten Beschwerden, die durch den Weihnachtstrubel entstehen und das nicht nur bei der jüngeren Generation. Auch der Durchschnitt der Bevölkerung gibt an, dass mit 42 Prozent der Stress den Platz Nummer eins bei den gesundheitlichen Belastungen einnimmt. Wobei die Männer mit 37 Prozent dem Stress doch besser begegnen können, als die Frauen, die mit 46 Prozent nicht so stressresistent sind. Den zweiten Platz in der Weihnachtszeit nehmen Atemwegserkrankungen, Grippe und Erkältungssymptome ein, an denen schon 41 Prozent der Befragten litten. Rückenschmerzen sind auf Platz drei zu finden, wovon 26 Prozent schon mal betroffen waren. Außerdem kommt noch in der Weihnachtszeit die Gewichtszunahme dazu, wovon fast die Hälfte der Bevölkerung betroffen ist. 47 Prozent der Frauen und 49 Prozent der Männer nehmen in dieser Zeit einiges an Gewicht zu.

Dem Weihnachtsstress entgehen

Mit einigen einfachen Tricks kann jeder dem Weihnachtsstress entgehen. Es sollten bewusste Auszeiten genommen werden, auch Entspannungsübungen können gegen den Weihnachtstrubel hilfreich sein. Ebenso kann der Stress mit kleinen Planungshilfen reduziert werden, so können unter anderem Aufgabenlisten angefertigt werden, die nacheinander abgearbeitet werden.

 

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