Rucola vom Speiseplan gestrichen

Ein neuer Lebensmittelskandal hat die Menschheit heimgesucht und dieses Mal trifft es den Rucola-Salat. Ein Verbraucher hatte die entsprechenden Stellen informiert, dass er in einer Packung des Salates einzelne Blätter des Kreuzkrautes gefunden habe. Bekannt ist es ebenfalls als Gemeines Greiskraut und es weist eine giftige Wirkung auf.

Die Lebensmittelkontrolleure sind dem Ganzen sofort nachgegangen und haben weitere Proben Rucola gekauft. Allerdings fanden sich hier keine Blätter der giftigen Pflanzen. Zwar könnten dies durchaus Einzelfälle sein, so die Experten, allerdings haben die bekannten und großen Handelsketten bereits reagiert.

Rucola-Salat wurde vollständig aus dem Sortiment entfernt, nicht nur in Niedersachsen, wo der Skandal entstand, sondern genauso in den restlichen Bundesländern. Die Supermarktketten haben kurzen Prozess gemacht. Allerdings sei der Rucola nicht aus dem Handel genommen worden, um sich einzugestehen, dass er zu leicht mit Giftpflanzen versetzt werden kann, sondern vielmehr als Vorsichtsmaßnahme. Hintergrund waren wohl ebenfalls die Befürchtungen von Umsatzeinbrüchen, denn die Verbraucher sind durch den Skandal verunsichert.

Die Bauern sind betroffen

Insbesondere in Rheinland-Pfalz, wo der größte Teil des deutschen Rucolas angebaut wird, werden die Salatbauer schwer getroffen. Sie erhalten keine Chance mehr, dass sie ihren Salat verkaufen können und erwarten dadurch massive Umsatzeinbrüche und Verluste.

Zwar sehen sich die Blätter von Rucola und dem giftigen Kreuzkraut sehr ähnlich, allerdings achten die Bauern in der Regel sehr genau darauf, dass keine giftigen Kräuter in die Salate gelangen. Ein Einzelfall löst somit wieder eine Massenhysterie aus, deren Leidtragende die Bauern sind.

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