So wirkt der HI-Virus im menschlichen Körper

Den so genannten Retroviren wird das HI-Virus zugeordnet. In zwei Formen tritt das Virus auf. Weltweit kommt es als HIV-1 und als HIV-2 am meisten in Afrika vor. Unterschiede dieser beiden Viren finden sich vor allen Dingen in ihrem Ausmaß der krankmachenden Merkmale und der genetischen Struktur.

Ist dieses Virus in den Körper gelangt, so wird eine Abwehrreaktion ausgelöst. Dabei bilden sich Antikörper, die allerdings nicht die Fähigkeit besitzen, dieses zu entfernen, so dass es ein Leben lang im Körper bleibt. In der ersten Zeit nach der Ansteckung vermehrt sich der Erreger rasant und häufig bemerken Betroffene den Verlauf dieser frühen Krankheitsphase gar nicht.

Die akute HIV-Krankheit entwickelt sich bei etwa 25 bis knapp 50 Prozent der Betroffenen innerhalb von einigen Tagen bis Wochen, nachdem sie sich angesteckt haben. Besteht der Verdacht, dass man sich mit einem HI-Virus infiziert hat, kann ein HIV Schnelltest Klarheit verschaffen.

Was das HI-Virus im Körper anrichtet

Ist das HI-Virus in den Körper gelangt, so werden spezielle Zellen des Immunsystems angegriffen. Die so genannten T-Helferzellen, auch als CD4-T-Lymphozyten bekannt, sind von enormer Bedeutung, um Krankheitserreger abzuwehren. Sobald sich das HI-Virus in diesen Zellen vermehrt hat, sterben diese ab. Andere Zellen des Immunsystems versuchen außerdem, die mit der Infektion behafteten T-Lymphozyten zu beseitigen.

Da es immer weniger dieser T-Helferzellen gibt, wird das Immunsystem geschwächt. Krankheitserregern, wie unter anderem

  • Pilzen,
  • Viren und
  • Bakterien,

sind somit Tür und Tor geöffnet, und sie haben ein leichtes Spiel. Menschen, die mit dem HI-Virus infiziert sind, sind deshalb besonders anfällig für Infektionserkrankungen, wie beispielsweise

  • Herpesinfektionen,
  • Pilzerkrankungen,
  • Tuberkulose oder
  • Lungenentzündung.

Der Verlauf der infektiösen Erkrankungen ist dann immer besonders schwer.

Übertragung der HI-Viren

Die Übertragung von HI-Viren kommt am meisten durch ungeschützten Geschlechtsverkehr zustande. Um sich nicht mit dem Virus anzustecken, sollte deshalb stets ein Kondom verwendet werden. Nicht nur durch Sperma kann das Virus übertragen werden, sondern genauso durch Scheidenflüssigkeit und Blut, wenn man damit direkt in Kontakt kommt.

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