Formen der Depression: Das Borderline-Syndrom

Das Borderline-Syndrom kann zwar nicht im eigentlichen Sinne als Depression bezeichnet werden, allerdings geht es oft mit Depressionen einher. In der Welt eines Borderliners gibt es lediglich zwei Seiten: Schwarz und Weiß, Gut und Böse, Liebe und Hass. Dazwischen finden sich keine weiteren Bereiche, wodurch Borderliner im alltäglichen Leben oft Probleme bekommen.

Das Borderline-Syndrom geht oft mit Selbstverletzungen einher. Da die Borderliner sich selbst nicht lieben können, können sie oft auch keine Beziehungen eingehen. Sie können sich nicht vorstellen, von anderen Menschen geliebt zu werden, was wiederum dazu führt, dass sie depressiv werden oder gar nichts mehr fühlen. Selbstmordgedanken sind keine Seltenheit bei Borderlinern. Von diesen wollen sie sich ablenken, indem sie sich selbst Schmerzen zufügen. Ebenfalls wollen sie so erreichen, dass sie sich selbst wieder wahrnehmen.

Bekannte Rituale sind das Ritzen mit Rasierklingen oder das Verbrennen der Haut mit Bügeleisen, sowie das Balancieren auf Brückengeländern. Gut 1,5 Prozent der gesamten Bevölkerung sind vom Borderline-Syndrom betroffen, wobei Frauen wieder die größere Anzahl ausmachen. Sie werden in speziellen psychiatrischen Kliniken behandelt. Dabei geht es darum, sich selbst wieder besser wahrzunehmen und Mittel zu finden, bestimmte Situationen eben nicht mit dem Ritzen zu meistern oder anderen Dingen. Alternativen, wie der Biss in eine Zitrone oder eine Chilischote werden aufgezeigt und deren Anwendung wird entsprechend erlernt.

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