Dioptrie – Was ist das genau?

Beim Augenarzt und beim Optiker ist dieser Begriff immer wieder zu hören, doch was steckt eigentlich hinter diesem Wort? Die Dioptrie ist im eigentlichen Sinne eine Maßeinheit. Doch welche Einheit soll sie bestimmen? Dioptrie bestimmt die Stärke, mit der das Licht durch ein Brillenglas gebrochen wird. Die Dioptrie ist die Kennziffer für die Fehlsichtigkeit des Auges. Hierbei werden Minus- und Plus-Werte festgelegt. Je höher die Plus-Werte sind, desto weitsichtiger ist das Auge. Bei den Minus-Werten wird die Kurzsichtigkeit ermittelt. Je höher die Werte sind, desto stärker ist das Auge von der Fehlsichtigkeit betroffen. Fast immer wird in Viertel-Dioptrien-Stufen die Brechkraft der Brillengläser angegeben. Nur sehr selten unterscheidet der Optiker in feineren Abstufungen.
Die Kurz- und WeitsichtigkeitNur bis zu einer bestimmten Entfernung kann mit Kurzsichtigkeit gesehen werden, ohne eine Brille ist die Umgebung nur in der Nähe gut zu erkennen. Wer kurzsichtig ist, kann selbst bei einem Brillenglas fast die Dioptrien-Zahl genau einschätzen. Zum Beispiel kann etwa ein Meter weit gesehen werden, ohne das korrigierende Brillenglas zu nutzen, so wird für die Ferne das Glas minus eine Dioptrie sein. Verringert sich die Entfernung, wo noch etwas zu sehen ist etwa auf 50 Zentimeter, so wird hierfür schon die doppelte Dioptrie benötigt. Je mehr sich der Abstand verringert, desto höher ist der Dioptrie-Wert. Jedoch sind diese Berechnungen nur ein ungefährer Anhaltspunkt, der Augenarzt und der Optiker können die Werte exakt ermitteln.

Exakte Messungen mit Messgeräten

Augenoptiker und Augenarzt verfügen über exakte Messgeräte für die Bestimmung der Dioptrie. Für weitsichtige Menschen werden Brillengläser mit Plus-Werten benötigt, ganz ähnlich wie bei einer Lupe, werden in einem Brennpunkt die einfallenden Lichtstrahlen gebündelt. Aus ihrem persönlichen Bereich der Schärfe können Weitsichtige nicht selbst ableiten, was wiederum Kurzsichtige können. Die Brennweite ist der Abstand von der Linse bis hin zum Brennpunkt. Der Dioptrien-Wert des Plusglases ist die Kehrzahl von der Brennweite. Bei einer sehr kurzen Brennweite ist das Plusglas stärker. Beträgt die Stärke des Glases plus eine Dioptrie, dann wird das Plusglas von den Lichtstrahlen bei einem Meter getroffen.

 

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