Hausmittel bei Blasenentzündung – Teil 1

Blasenentzündungen, auch bekannt als Zystitis, kommen recht häufig vor. Dabei sind die Harnwege entzündet, meist ausgelöst durch Escherichia Coli (E. coli) Bakterien. Diese kommen natürlicherweise im Darm vor, können aber bei Kontakt mit den Harnwegen zu schmerzhaften Infekten führen.

In den meisten Fällen werden Blasenentzündungen medikamentös behandelt. Allerdings gibt es auch Hausmittel, die zumindest bei nur leichten Blasenentzündungen ausprobiert werden können. Häufig werden diese auch unterstützend zur medikamentösen Therapie genutzt. In der Regel verschwindet die Blasenentzündung bei ansonsten gesunden Menschen binnen einer Woche. Der Arzt verschreibt aber gerne Schmerzmittel und bei länger anhaltenden Beschwerden ein Antibiotikum. Um die Heilung zu unterstützen, können Patienten auch selbst einiges tun.

Helfen Tees gegen Blasenentzündung

Grundsätzlich ist es bei einer Blasenentzündung, wie bei fast jeder Krankheit, wichtig, ausreichend Flüssigkeit aufzunehmen. Wenigstens zwei bis drei Liter pro Tag sollten es sein. Auf diese Weise können die ursächlichen Bakterien aus der Blasenschleimhaut herausgespült werden. Als Faustregel gilt: Je mehr man trinkt, umso höher ist der Druck, mit dem die Bakterien ausgespült werden.

Besonders gute Wirkungen beim Ausspülen erzielen Tees. So gibt es spezielle Nieren- und Blasenteemischungen, die mit Goldrutenkraut, Birken- und Brennnesselblättern daher kommen. Die Inhaltsstoffe in diesen Tees gelten als harntreibend, so dass sie die Bakterien noch schneller ausspülen sollen. Gleichzeitig sagt man ihnen krampflösende und entzündungshemmende Eigenschaften nach. Aber auch Bärentraubenblätter können hilfreich bei einer Blasenentzündung sein. Diese können als Tee genutzt werden, aber besser noch als Kapseln aus der Apotheke. Ihnen sagt man eine antibakterielle Wirkung nach. Wacholder und Schachtelhalm, Tausendgüldenkraut, Liebstöckel und Rosmarin sind weitere mögliche Zutaten für Tees bei Blasenentzündungen. Pro Tag sollten aber wenigstens vier bis fünf Tassen dieser Tees getrunken werden.

Wie wirken Cranberrys bei Blasenentzündungen?

Ein bekanntes Hausmittel bei Blasenentzündungen sind Cranberrys. Die auch als Großfrüchtige Moosbeere bekannte Beere wird seit langem bei Blasenentzündungen eingesetzt. Sie soll unter anderem ein saures Milieu an der Schleimhautoberfläche der Harnblase bilden. Dadurch wird es den E. coli Bakterien erschwert, an der Harnblase haften zu bleiben, was die Ausscheidung über den Urin erleichtert.

Gleichzeitig sagt man Cranberrys entzündungshemmende Wirkungen nach, vor allem aufgrund des enthaltenen Wirkstoffs Proanthocyanidin. Darüber hinaus enthalten die Beeren Flavonoide, die bei der Wasserausscheidung helfen und Polyphenole, die die körpereigenen Abwehrkräfte stärken.

Manch einer geht auch davon aus, dass der regelmäßige Konsum von Cranberrys Blasenentzündungen vorbeugen kann. Alternativ zu Cranberrys mit ihrem doch sehr eigenen Geschmack, können auch Preisel- oder Heidelbeeren verzehrt werden, denn auch diese enthalten Proanthocyanidin.

Wärme gegen Blasenentzündungen

Wie bei fast allen schmerzhaften Beschwerden im Bauchraum kann auch bei der Blasenentzündung Wärme helfen. Zum einen regt sie die Durchblutung an, was das Immunsystem stärkt, wodurch die Keime besser abgewehrt werden können. Zum anderen entspannt Wärme die krampfende Muskulatur, was die Schmerzen lindert.

Warme Kleidung und Decken sind daher bei einer Blasenentzündung unverzichtbar. Aber auch Kirschkernkissen oder Wärmflaschen können helfen. Heiße Wärmflaschen sollten allerdings in ein Handtuch eingewickelt werden, bevor man sie auf die nackte Haut auflegt. Sonst drohen Verbrennungsgefahren.

Wie kann Backpulver eine Blasenentzündung bekämpfen?

Zu den althergebrachten Hausmitteln gegen die Blasenentzündung zählt auch Backpulver. Es dient als Notfallmaßnahme, wobei es vor allem auf das darin enthaltene Natron ankommt. Die meisten Bakterien fühlen sich unwohl in einem basischen Milieu, Natron hat aber einen alkalischen pH-Wert. Gleichzeitig neutralisiert Natron die Säure im Urin, was die Schmerzen beim Wasserlassen lindern soll.

Backpulver bzw. Natron können gegen die Blasenentzündung innerlich angewendet werden: Dafür nimmt man es mit Wasser ein. Aber auch die äußerliche Anwendung in Form eines Sitzbades ist möglich. Für die innerliche Anwendung sollte man für höchstens drei Tage zwei Mal täglich eine Messerspitze Backpulver in einem großen Glas Wasser auflösen und trinken. Eine längere Anwendung ist kontraproduktiv, da damit das Wachstum anderer Bakterienstämme gefördert und der eigene Säure-Basen-Haushalt gestört werden.

Manuka Honig – der Allrounder für die Gesundheit?

Schon seit Jahrtausenden werden Honig heilende und wohltuende Eigenschaften auf die Gesundheit nachgesagt. So kommt er nicht nur als Lebensmittel, sondern in vielen Bereichen als Heilmittel bei unterschiedlichen Beschwerden zum Einsatz. Eine besondere Sorte ist der neuseeländische Manuka-Honig, der mit seinen wertvollen Inhaltsstoffen zahlreiche positive Effekte auf den menschlichen Körper haben soll. Was aber ist Manuka-Honig und was macht ihn so besonders?

Was ist Manuka Honig?

Manuka-Honig, wird wie jeder Honig, aus Blütennektar gewonnen. Im Unterschied zu anderen Varianten wird dieser ausschließlich aus dem Nektar des Manuka-Strauchs in Neuseeland von heimischen Bienen gewonnen. Beim Manuka-Strauch handelt es sich um ein Teebaumgewächs, das hauptsächlich in Neuseeland gedeiht, weshalb der echte Manuka-Honig auch nur von hier stammt. Ferner muss er strenge Qualitätsrichtlinien einhalten und wird umfassend in Laboren geprüft.

Was macht Manuka-Honig so besonders?

Wie alle Honigsorten beinhaltet Manuka-Honig Wasserstoffperoxid mit antiseptischer Wirkung. Das Besondere ist jedoch der hohe Gehalt an Methylglyoxal (MGO). Dabei handelt es sich um ein Zuckerabbauprodukt, das nachweislich eine hohe antibakterielle Wirkung besitzt. In Studien stellte man fest, dass Manuka-Honig gegen Bakterien wirkt, die Darmbeschwerden und Durchfall auslösen und seine Stärken im Hals- und Rachenbereich ausspielen kann, weshalb er häufig zur Bekämpfung erster Symptome einer Erkältung eingenommen wird. Bemerkenswert ist darüber hinaus, dass Manuka-Honig die Zahngesundheit verbessern und sogar das Entstehen von Karies verhindern kann.

Der MGO-Gehalt von Manuka-Honig

Der MGO-Wert schwankt naturgemäß und befindet sich daher als Angabe in Milligramm pro Kilogramm Honig auf jedem Manuka-Honig. Je höher der MGO-Gehalt, desto kraftvoller zeigt sich die antibakterielle Wirkung. Manuka Honig 400+ beispielsweise bringt ganze 400 mg MGO pro Kilogramm mit. Eine gute Wahl für die kommende Winterzeit.

Wie wird Manuka-Honig eingenommen?

Experten raten, täglich ein bis drei Teelöffel des Honigs einzunehmen. Je nach Geschmack kann Manuka-Honig in den Tee gegeben oder auf ein Brot geschmiert werden. Ebenso lässt er sich pur vom Löffel essen. Zur äußerlichen Anwendung gibt es spezielle Hautpflegeprodukte. Mit ihnen lassen sich unter anderem Schnitte oder auch oberflächliche Wunden behandeln.

Prophylaxe beim Zahnarzt wichtig für Zahngesundheit

Gesunde Zähne sind das A und O für einen unbeschwerten Alltag. Schließlich weiß jeder, wie unangenehm Zahnschmerzen sein und wie weit sie ausstrahlen können.

Umso wichtiger ist es, einiges für die Erhaltung der Zahngesundheit zu tun. In erster Linie spielt dabei die heimische Mundhygiene eine wichtige Rolle. Mindestens zweimal täglich sollten die Zähne geputzt werden, auf allzu viel Zucker in der Ernährung sollte verzichtet werden und nicht zuletzt sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen beim Zahnarzt von Bedeutung.

Zahnärztliche Prophylaxe richtig nutzen

Bei dieser Zahnarzt Prophylaxe in Schleswig geht es darum, Schäden an den Zähnen frühzeitig zu erkennen. Meist werden diese aber nicht sofort sichtbar, so dass ein wesentlicher Bestandteil der zahnärztlichen Prophylaxe in der Reinigung der Zähne besteht. Denn selbst, wenn man noch so gut putzt, gelangt man mit der Zahnbürste zu Hause nicht an alle Stellen im Mund. Vor allem hinter den Backenzähnen bilden sich gerne Ablagerungen, die gefährlich werden können.

Beim Kontrolltermin kann der Zahnarzt deshalb Zahnstein entfernen, überprüft Zahnhälse und -wurzeln und führt idealerweise auch eine professionelle Zahnreinigung mit anschließender Politur und Fluorid-Versiegelung durch. Doch gerade die professionelle Zahnreinigung ist ein zweischneidiges Schwert.

Professionelle Zahnreinigung wichtiger Bestandteil der Zahnprophylaxe

Zwar würden viele Patienten diese gerne in Anspruch nehmen, doch die meisten gesetzlichen Kassen zahlen dafür nicht bzw. nur einen Teilbetrag. Dennoch lohnt sich die Ausgabe der ca. 60 bis 120 Euro an Kosten.

Durch die professionelle Zahnreinigung (PZR) werden Zahnstein und andere Ablagerungen gründlich von den Zähnen, aber auch aus den schwer erreichbaren Zahnzwischenräumen entfernt. Anschließend werden die Zähne poliert, so dass der Zahnarzt etwaige Schäden noch besser und vor allem frühzeitiger erkennen kann. So lassen sich die Schäden frühzeitig behandeln, was dem Patienten nicht nur langwierige Zahnbehandlungen, sondern auch starke Schmerzen erspart.

Empfohlen wird die professionelle Zahnreinigung mindestens einmal, besser noch zwei Mal jährlich. Wer bereits unter Zahnfleischtaschen leidet, der kann die Behandlung auch alle drei Monate in Anspruch nehmen, um sich vor weiteren Schäden an den Zähnen zu schützen.

Zahnärztliche Prophylaxe schon für die Kleinsten

Neben der Zahnreinigung umfasst die Prophylaxe beim Zahnarzt auch die Untersuchung des kindlichen Gebisses. Bereits ab dem ersten durchgebrochenen Zahn sollte der Zahnarzt mit Kindern regelmäßig aufgesucht werden. Zwar drohen meist in den ersten Lebensjahren noch keine Zahnschäden, der regelmäßige Besuch beim Zahnarzt nimmt den kleinen Patienten allerdings die Angst vor diesem. Gleichzeitig kann der Zahnarzt Kinder und Eltern über die richtige Zahnpflege aufklären und gibt Tipps und Tricks für das tägliche Zähneputzen, die Entwöhnung von Schnuller und Nuckelflaschen mit an die Hand.

Besonders wichtig wird die zahnärztliche Prophylaxe für Kinder, wenn die Milchzähne ausfallen und die ersten bleibenden Zähne durchbrechen. Kurz nach dem Durchbruch sind diese nämlich besonders anfällig für Karies und Co.

Krankheiten – Von den ersten Symptomen bis zur Diagnose

Viele Krankheiten entwickeln sich nur sehr schleichend im menschlichen Körper, wodurch sie teilweise gar nicht erst wahrgenommen werden. Es bestehen zum Beispiel einige Fälle von Diabetes Typ 1, die erst im mittleren Alter entdeckt werden. Trotz der umfassenden und unterschiedlichen Symptome der Krankheit kann es erst sehr spät zur Diagnose kommen, wenn sich die betroffene Person in einem „guten“ Zustand fühlt.

Außerdem gibt es einige Krankheiten, die sehr schwierig oder nur durch Ausschlussdiagnosen festgestellt werden können (ALS).

Obwohl es inzwischen viele Diagnoseverfahren für die meisten Krankheiten gibt, bleiben viele Fragen noch offen. Dies betrifft vor allem sehr seltene Krankheiten, die kaum in der Menschheit vertreten sind. Aktuell wird in diesem Bereich noch sehr stark geforscht und inzwischen besteht zum Beispiel die Methode der Autoimmunserologie, die weit verbreitete und seltene Autoimmunerkrankungen diagnostizieren kann.

Dauer von den ersten Symptomen bis zur Diagnose

Pauschal kann nicht gesagt werden, wie lange es von den ersten Symptomen bis zur Diagnose dauert, da jede Krankheit unterschiedlich ist. In manchen Fällen kommt es sogar gar nicht erst zur Diagnose, da die Symptome noch nicht ausgeprägt genug oder nur zeitweilig sind.

Alle Krankheiten der Welt unterscheiden sich sehr stark voneinander, sodass die Diagnose auf unterschiedliche Art und Weise geschehen muss.

Manchmal reicht dafür der Gang zum Hausarzt und manchmal benötigt es Spezialisten, die verschiedene Tests über mehrere Tage machen müssen. In manchen Fällen müssen sogar spezielle Analysen durchgeführt werden, die mehrere Monate bis zur Auswertung benötigen.

Wer Symptome hat, sollte immer den Hausarzt konsultieren, der diesbezüglich weiterhelfen kann. Er wird ganz genau wissen, welche weiteren Schritte eingeleitet werden müssen.

Wichtig ist es hierbei, dass nie ohne ärztlichen Rat gehandelt wird. Ärzte sind Spezialisten auf ihrem Gebiet und verfügen über ein Wissen, das über mehrere Jahre aufgebaut wurde.

Natürlich können Ärzte auch Fehler machen, aber wer sich unsicher beim eigenen Hausarzt ist, sollte sich eine Zweitmeinung eines anderen Arztes holen. Das betrifft vor allem die Fälle, die ein wenig komplizierter sind.

Was auf jeden Fall nicht geschehen darf, sind Eigendiagnosen. Inzwischen neigen viele Menschen dazu, dass sie aufgrund der vielen Informationen im Internet zu verstehen meinen, welche Krankheit sie wohl haben oder wie diese zu therapieren ist. Das ist Unsinn, da das Internet keine zuverlässige Quelle für Menschen ist, die keinerlei Vorwissen haben oder nicht die Möglichkeiten besitzen, um Tests oder Analysen durchzuführen.

Ein Laie repariert auch nicht selbst sein Auto, wenn die Kontrollleuchte an ist und im Internet steht, dass es wohl „der Motor“ ist. Fachlicher Rat ist immer der beste Weg, um Diagnosen zu erhalten.