Schleimbeutelentzündung in der Schulter

Die Gelenke werden von Schleimbeuteln geschützt, die gleichzeitig dafür sorgen, dass Sehnen und Muskeln um die Ecken der Knochen gleiten. An verschiedenen Stellen des menschlichen Körpers befinden sich die Schleimbeutel.

Besonders anfällig für Entzündungen der Schleimbeutel sind

  • Knie,
  • Hüfte,
  • Ellenbogen und
  • Schulter.

Heute wollen wir jedoch nur näher auf die Schleimbeutelentzündung in der Schulter eingehen. Im Wesentlichen gibt es an der Schulter bereits vier Schleimbeutel, die sich zwischen dem

  • Oberarmkopf,
  • Schulterdach (Akromion),
  • unter dem Rabenschnabelfortsatz (subkorakoidal) der Schleimbeutel und
  • unter dem Deltamuskel sowie
  • vor dem Subscapularismuskel

befinden.

Was eine Schleimbeutelentzündung in der Schulter ist

In Medizinerkreisen wird die Schleimbeutelentzündung in der Schulter Bursitis subakromialis genannt. Der Begriff Bursa kommt aus dem Lateinischen und kann mit Beutel / Tasche übersetzt werden. Im Inneren ist dieser Beutel mit einer leicht gelblichen, klaren Flüssigkeit gefüllt und von außen umgibt ihn eine Membran. Bei mechanischer Beanspruchung füllt sich der Beutel mit mehr Flüssigkeit, dabei kommt es zu einer Ausdehnung, wobei eine sichtbare Schwellung nach außen verursacht werden kann oder er zwischen zwei Strukturen eingeklemmt wird, die als Folge dessen mit Schmerzen einhergehen.

Die Schleimbeutel der Schulter sind in der Regel untereinander verbunden. Die so genannte Bursitis subakromialis, der Schleimbeutel unter dem Schulterdach, hat dabei vermehrt mit Problemen zu kämpfen. Doch nicht nur der Schleimbeutel kann sich entzünden, sondern kann die Entzündung auch auf die unmittelbar daneben liegenden Schultersehnen greifen.

Wie eine Schleimbeutelentzündung in der Schulter entsteht

Meistens ist die mechanische Überlastung für eine Schleimbeutelentzündung in der Schulter verantwortlich. Übermäßige Belastungen des jeweiligen Armes bzw. Schulter beispielsweise beim

  • Renovieren,
  • Arbeit oder
  • sportlichen Aktivitäten,

die überwiegend in oder über Schulterhöhe ausgeführt werden, sind die Auslöser für eine Schleimbeutelentzündung. Ist die Schulter von rheumatischen Erkrankungen betroffen, so kann sich dadurch der bereits erwähnte Schleimbeutel entzünden oder diese genauso alleine hervorrufen. Aber auch klassische Erkrankungen der Schulter, wie unter anderem

  • Kalkdepots,
  • eine steife Schulter im akuten Stadium,
  • Risse in der Rotatorenmanschette oder das
  • Impingementsyndrom

können im Tunnel unter dem Schulterdach zu mechanischen Irritationen führen und den dort befindlichen Schleimbeutel entzünden. In jedem Alter kann sowohl bei Männern, wie auch bei Frauen eine Schleimbeutelentzündung in der Schulter auftreten.

Im nächsten Teil werden wir die Symptome, die Diagnose, die Behandlung und eine eventuelle Nachbehandlung einer Schleimbeutelentzündung in der Schulter näher erläutern.

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