Antioxidantien – auch als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich

Dass Antioxidantien für die Gesundheit von entscheidender Bedeutung sind, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Sie fangen freie Radikale ein und können so unser Immunsystem und die Abwehrkräfte stärken.

Üblicherweise werden Antioxidantien über die Nahrung aufgenommen, doch gerade wenn es wieder einmal schnell gehen muss und keine Zeit zum frischen Kochen bleibt, können Nahrungsergänzungsmittel, wie die Astaxanthin Kapseln eine echte Hilfe sein. Sie enthalten das hochwirksame Antioxidans Astaxanthin und sollen unter anderem entzündungshemmend wirken, die Hautalterung reduzieren, die Gehirnfunktion und Sehkraft unterstützen.

Klassische Antioxidantien und was sie können

Klassische Antioxidantien haben eine wesentliche Hauptaufgabe im Körper: Sie sollen die freien Radikalen neutralisieren bzw. fangen und so das Risiko für entsprechende Erkrankungen minimieren. Studien haben mittlerweile gezeigt, dass die Antioxidantien Zink und Selen, sowie die Vitamine B2, C und E dazu beitragen können, die Körperzellen „vor oxidativem Stress zu schützen“. Die Blutfette können dagegen die Polyphenole aus Olivenöl vor diesem „oxidativem Stress schützen“.

Grundsätzlich können Antioxidantien in zwei Kategorien eingeteilt werden:

  • Im Körper gebildete Antioxidantien, wie Enzyme, Stoffwechselprodukte und Hormone
  • Von außen zugeführte Antioxidantien, wie Stoffe aus Gemüse und Obst oder Nüssen

Zu den typischen Antioxidantien aus der Nahrung, die von außen zugeführt werden, gehören übrigens die Vitamine C und E, sekundäre Pflanzenstoffe, wie Polyphenole, Flavonoide, Lykopin und Beta-Carotin oder Allicin, sowie Selen.

Wie kann ich mich ausreichend mit Antioxidantien versorgen?

Um sich ausreichend mit Antioxidantien zu versorgen, wird eine ausgewogene Ernährung auf pflanzlicher Basis empfohlen. Frisches Obst und Gemüse sollten dabei den Hauptanteil der Nahrung ausmachen. So empfiehlt etwa die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE), täglich rund 250 Gramm Obst und 400 Gramm Gemüse auf den Speiseplan zu setzen.

Lykopin zum Beispiel enthalten Tomaten in hohem Maße, das Allicin findet man dagegen im Knoblauch. Sehr gut versorgen auch frische Kräuter, wie Salbei und Thymian oder Majoran den Körper mit Antioxidantien. Bei den Früchten und Beeren sind vor allem Holunderbeeren und Blaubeeren empfehlenswert. Hinzu kommen Kirschen, schwarze Johannisbeeren, Pflaumen und Himbeeren. Aber auch Weintrauben und Mangos, der Granatapfel und Orangen haben gute Werte bei den Antioxidantien aufzuweisen.

Bei den Nüssen versorgen uns vor allem Walnüsse und Haselnusskerne mit reichlich Antioxidantien. Danach folgen Pistazien, Mandeln, Erdnüsse und zuletzt Cashewkerne. Häufiger sollten zudem Gewürze, wie Nelken, Zimt und Muskatnuss, aber auch Ingwer auf den Tisch kommen, die sehr hohe ORAC-Werte aufweisen.

ORAC steht dabei für Oxygen Radical Absorbance Capacity und gibt an, wie hoch das antioxidative Potenzial von Lebensmitteln ist. Je höher die ORAC-Zahl, umso besser versorgt uns das Lebensmittel mit den wichtigen Antioxidantien.

Quelle: Verbraucherzentrale

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