Leberentgiftung auf natürliche Weise

Es gibt einige Heilkräuter und Hausmittel, die zur Leberentgiftung genutzt werden. Damit die Leber in ihrer Funktion auch nachhaltig unterstützt werden kann, ist natürlich die Vorbeugung das allerbeste Heilmittel. Je weniger Gifte der Leber zugeführt werden, umso weniger wird sie belastet.

Vorbeugende Maßnahmen können dabei unter anderem

  • ein schimmelfreies Wohnumfeld,
  • Nahrungsmittel mit wenigen Zusatzstoffen,
  • keine unnötige Medikamenteneinnahme und
  • ein geringer Alkoholkonsum

sein, um nur einige zu nennen. Damit kann einer Leberschwäche bereits sehr gut vorgebeugt werden. Eine gesunde Ernährung, die aus mehrfach ungesättigten Fetten besteht, ist eine weitere Möglichkeit, um die Leber gesund zu erhalten. Auf dem Speiseplan sollten

  • viele natürliche Vitamine aus unbelastetem Gemüse und Obst,
  • Ballaststoffe und
  • eine gute Kombination von Eiweiß, Kohlehydraten und Fetten

stehen.

Natürliche Leberentgiftung, so geht’s

Wer eine natürliche Leberentgiftung durchführen will, sollte eine Frühjahrskur und über das Jahr verteilt mehrere kürzere Heilfastenperioden machen. Damit kann die Leber zusätzlich entlastet und unterstützt werden.

Wichtigster Aspekt der Frühjahrskur ist, dass der gesamte Körper entgiftet wird. Hier kann beispielsweise eine Kur mit Zinnkraut und Brennnesseltee gemacht werden. Während der Kur wird auf Alkohol und Fertiggerichte verzichtet und es wird dem Körper viel Gemüse und Obst zugeführt, das möglichst roh verzehrt wird. Eine richtige Heilfastenkur muss natürlich richtig vorbereitet, durchgeführt und ebenso nachbereitet werden. Einfach nur auf Nahrung zu verzichten, ist keine Heilfastenkur. Auch auf Dauer können Bärlauch, Mariendistel und andere Heilpflanzen in den Ernährungsplan aufgenommen werden, die gemäß den Angaben unterstützend wirken.

Damit Giftstoffe und Abfallprodukte abtransportiert werden können und eine gesunde Verdauung gewährleistet wird, ist das Reinigen und Durchspülen von allen Organen von immenser Bedeutung. Täglich sollten zwei bis drei Liter Flüssigkeit dem Körper zugeführt werden, am besten ist hierfür Wasser. Der menschliche Körper besteht aus 80 Prozent Wasser und dieses muss sozusagen regelmäßig erneuert werden, damit die Leber gut funktioniert.

Natürliche Leberentgiftung mit Heilpflanzen

Es finden sich verschiedene Heilpflanzen, mit denen man eine natürliche Leberentgiftung (unter bestimmten Bedingungen, so die Experten) vornehmen kann, so dass sich das Organ wieder regenerieren kann.

Eine dieser Pflanzen ist der Löwenzahn, dessen Kraut und Wurzel meistens zu Heilzwecken gemeinsam zum Einsatz kommt. Für die Leberentgiftung eignet sich der Löwenzahn als eine Kur mit Tee. Ein bis zwei Teelöffel werden hier mit einem Viertel Liter kochendem Wasser übergossen, das Ganze muss anschließend zehn Minuten ziehen und wird dann abgeseiht. Über einen Zeitraum von vier bis sechs Wochen wird der Löwenzahntee zwei bis drei Mal am Tag getrunken. Allerdings sollte Löwenzahn vermieden werden, wenn bekannt ist, dass man unter

  • einem Darmverschluss,
  • Gallenwegverschluss oder
  • krankhaften, eitrigen Prozessen in der Gallenblase

leidet.

Auch den Blättern der Artischocke wird eine entgiftende und regenerierende Wirkung auf die Leber nachgesagt. Zurückgeführt wird dies auf die enthaltenen Kaffeoylchinasäurederivate und andere Bitterstoffe. Die Artischocken können als

  • Tee und
  • frischer Saft getrunken oder als
  • Gemüse

verzehrt werden.

Ebenfalls wird die Mariendistel für die natürliche Leberentgiftung kurmäßig eingesetzt. Täglich wird dabei zwei Mal ein Aufguss aus einem Teelöffel der Früchte mit einem Viertel Liter heißem Wasser zubereitet.

Es gibt noch viele andere Pflanzen, die sich positiv auf das Leber-Galle-System auswirken, dazu zählen unter anderem

  • Kurkumawurzel,
  • Schafgarbe,
  • Angelikawurzel,
  • Tausendgüldenkraut,
  • Boldoblätter,
  • Odermenning,
  • Gelber Ampfer,
  • Schöllkraut und
  • Leberblümchen,

um nur einige zu nennen.

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