Übergewicht kann sich auch auf Erbgut auswirken

Wie eine aktuelle Studie mit 10.000 Probanden von einem internationalen Forscherteam gezeigt hat, kann sich starkes Übergewicht an mehr als 200 Stellen auf das Erbgut auswirken und es verändern. Die Studie wurde im Fachmagazin „Nature“ veröffentlicht und unter anderem vom Helmholtz Zentrum München mit durchgeführt. Dabei kommt es jedoch zu epigenetischen Änderungen, die nicht den eigentlichen DNA-Code eines Menschen betreffen, sondern die Regulation verschiedener Gene. Read more

Fette gegen Diabetes?

Fette stehen allgemein im Ruf, Stoffwechselerkrankungen, Übergewicht, Diabetes und Co. hervorzurufen. Doch es soll auch anders gehen. Das wollen jetzt US-Forscher herausgefunden haben. Barbara Kahn vom Beth Israel Deaconess Medical Center in Boston und Alan Saghatelian vom Salk-Institut in Kalifornien haben dafür eine Untersuchung an Mäusen durchgeführt. Die Erkenntnisse aus dieser Studie wurden in der jüngsten Ausgabe der „Cell“ veröffentlicht. Read more

Bittergurke für Diabetiker?

Einmal mehr wurde bewiesen, dass die pflanzliche Medizin durchaus etwas bewirken kann. Dieses Mal kam die Bittergurke, ein gurkenähnliches Gemüse, das zur Familie der Kürbisgewächse zählt, zum Einsatz. Sie wurde schon in der alten Heilkunst des Ayurveda gerne eingesetzt, um Patienten mit Diabetes Typ II zu behandeln. Nun haben Wissenschaftler herausgefunden, dass an der Wirksamkeit etwas dran ist. Das teilte die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit mit. Die Untersuchungen erfolgten an der Universität Gießen und fanden an Mäusen statt. Sie trugen das Diabetes-Gen in sich. Eine Gruppe wurde mit Bittergurken gefüttert, eine andere nicht. Erstere nahm weniger an Gewicht zu und auch der Blutzuckerspiegel sank in dieser Gruppe. Read more

Entstehung von Diabetes: Diabetes Typ I

Diabetes ist wohl die Volkskrankheit schlechthin, unterschieden wird dabei in die Diabetes Typ I und II, sowie die Schwangerschaftsdiabetes. Diabetes Typ I entsteht in der Regel aufgrund genetischer Gegebenheiten. Diese müssen jedoch mit äußerlich wirkenden Faktoren zusammenspielen, um die Entstehung der Krankheit zu bedingen. Mehrere Defekte und Veränderungen an den menschlichen Genen wurden bereits festgestellt, kommen diese gehäuft vor, können sie ein Auslöser für Diabetes Typ I sein. Hierbei spricht man auch von einer polygenetischen Entstehung. Ebenfalls ist eine monogenetische Veränderung denkbar, bei der lediglich ein Gen verändert ist, doch kommt diese sehr selten vor.

Beim Diabetes Typ I handelt es sich dann um eine so genannte Autoimmunerkrankung, was bedeutet, dass das körpereigene Immunsystem, das zum Schutz vor schädigenden Stoffen eingerichtet wurde, sich gegen den eigenen Körper wendet. Die Bauchspeicheldrüse produziert kein Insulin mehr, wodurch die Langerhansschen Inseln, also die Zellen, die für die Bildung des Blutzuckers verantwortlich zeichnen, zerstört werden. Betroffene Personen sind lebenslänglich auf die Zufuhr von Insulin angewiesen. Andere Behandlungsmöglichkeiten gibt es derzeit nicht. Read more

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