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Tag: Schlaflabor

So lange dürfen Sie Schlafmittel einnehmen

Geht es um Schlafstörungen, sind Schlafmittel das Mittel der Wahl zur Behandlung. Allerdings sollten Schlafmittel nicht unbegrenzt lange eingenommen werden. Zum Einen lassen die Wirkungen bei längerer Einnahmedauer oft nach, so dass die Dosierung erhöht werden muss. Zum Anderen besteht die Möglichkeit, dass sich eine Abhängigkeit von den Schlafmitteln bildet. Zwar sehen die Experten das Risiko hierfür als sehr gering an, dennoch sollte ein zu langer Konsum von Schlafmitteln vermieden werden. Ausnahmen gelten dagegen bei Schlafstörungen, die durch andere Erkrankungen, wie Schizophrenie oder Depressionen, verursacht werden. weiterlesen… »

Mit diesen Apparaten können Schlafstörungen diagnostiziert werden

Die Untersuchungen im Schlaflabor sind regelmäßig nur eine Möglichkeit, um Messungen des Schlafverhaltens durchzuführen. Daneben gibt es noch eine Reihe von Apparaten, mit denen spezielle Messungen vorgenommen werden können. Als wichtigste Möglichkeit der Diagnostik ist das Screening zu nennen, welches eine Art Voruntersuchung darstellt. Sie ist von den Krankenkassen sogar vorgeschrieben und muss selbst dann durchgeführt werden, wenn bereits eine eindeutige Diagnose feststeht.

Die Untersuchungen mit dem Screening werden ambulant durchgeführt. Es wird ein Temperaturfühler am Mund angebracht, der den Luftfluss an Nase und Mund messen soll. Mit Hilfe eines Kehlkopfmikrofons wird das Schnarchen untersucht, der Herzschlag und die Körperlage werden ebenfalls gemessen. Außerdem wird die Sauerstoffsättigung gemessen, wofür ein Clip am Finger angebracht wird.

Auch die Aktigraphie ist eine Möglichkeit, eine Diagnose bei Schlafstörungen zu erstellen. Die eingesetzten Aktigraphen messen dabei jegliche Bewegungen im Schlaf. Je feiner sie eingestellt sind, desto besser können sie zwischen Schlaf- und Wachbewegungen unterscheiden. Dadurch können Rhythmusstörungen im Schlaf-Wach-Rhythmus festgestellt werden. Sie werden in der Regel am Bein oder oberhalb des Knöchels getragen, wenn der Verdacht auf periodische Bewegungen im Schlaf besteht.

Als dritte Variante kommt die ambulante Schlafprofilanalyse zum Einsatz. Hierbei wird mit einer Stirnelektrode der Schlaf gemessen. Daraus entsteht ein Schlafprofil, das automatisch erstellt wird. Diese Analyse ist sinnvoll, wenn die Übernachtung im Schlaflabor umgangen werden soll, ohne dabei auf die objektive Messung des Schlafverhaltens zu verzichten.

Foto: © Egon Häbich / pixelio.de

Schlafstörungen in der Schlafambulanz untersuchen lassen

Wenn Sie unter Schlafstörungen leiden, kann der Besuch eines Schlaflabors natürlich sinnvoll sein. Doch nicht immer müssen Sie einen stationären Aufenthalt hinter sich bringen. Viele Schlaflabore bieten auch eine Schlafambulanz an. Hierbei können Sie in der Schlafsprechstunde, wie sie ebenfalls häufig bezeichnet wird, schon erste Hilfe bekommen.

Dabei geht es in der Schlafambulanz natürlich genauso um die Ursachen und die Form Ihrer Schlafstörungen. Um diese herauszufinden, wird sehr genau hinterfragt, seit wann die Schlafstörungen bestehen, wie diese verlaufen und wie die typische Nacht, bzw. der typische Tag aussieht. Aufgrund dieser Angaben sind erste Diagnosen möglich, doch in der Regel wird noch ein zweites Gespräch vereinbart. Hierfür sollten Sie einige Fragebögen ausfüllen, vielfach auch ein Schlafprotokoll führen. Mitunter gibt es auch die Möglichkeit, bestimmte Messungen ambulant durchzuführen. Über die entsprechenden Geräte, die Sie zu Hause einsetzen können, verfügt allerdings nicht jedes Schlaflabor. weiterlesen… »

Das richtige Schlaflabor finden

Schlaflabore sind bei weitem nicht so weit gesät, wie man es aufgrund der Häufigkeit von Schlafstörungen annehmen könnte. Wollen Sie ein Schlaflabor in Ihrer Nähe finden, sollten Sie bei der „Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin“ nachsehen.

Die Schlaflabore sind in der Regel darauf spezialisiert, organische Ursachen für die Schlafstörung auszuschließen und können vorrangig Atmungsstörungen im Schlaf feststellen. Liegt keine organische Schlafstörung vor, können nur wenige Schlaflabore auch die richtige Behandlung einleiten. Meist wird hier ausschließlich die medikamentöse Therapie eingeleitet. Da diese Therapie aber nicht für alle Patienten interessant ist, sollten Sie schon vor der Anmeldung im Schlaflabor nachfragen, ob eine Therapie bei nicht-organischen Schlafstörungen auch ohne Medikamente möglich ist.

Ebenfalls sollten Sie bedenken, dass Schlafstörungen ein großes Problem sind, die Zahl der Schlaflabore jedoch begrenzt ist. Viele Schlaflabore weisen deshalb Wartezeiten von teils mehreren Monaten auf. Erkundigen Sie sich am besten vor der Anmeldung, wie lange Sie warten müssen. weiterlesen… »

Ablauf der Untersuchungen im Schlaflabor

Um Schlafstörungen eindeutig diagnostizieren zu können, werden in bestimmten Fällen Untersuchungen im Schlaflabor angeordnet. Dort können die Patienten nicht nur hinsichtlich der Schlafdauer und Schlaftiefe untersucht werden, sondern auch Probleme mit der Atmung können eindeutig festgestellt werden.  Typische Untersuchungen im Schlaflabor zeigen ebenfalls Bewegungen in den Beinen, nehmen Messungen, wie ein EKG oder ein EMG vor und ähnliches. Hierfür werden zahlreiche kleine Elektroden an verschiedenen Körperstellen des Patienten angebracht. Diese behindern den Schlaf aber keinesfalls, da sie bereits nach wenigen Minuten nicht mehr vom Körper bemerkt werden. Sie werden außerdem so angebracht, dass man sich problemlos im Schlaf bewegen kann. weiterlesen… »

Wann Sie Schlafstörungen im Schlaflabor untersuchen lassen sollten

Wurde die Diagnose Schlafstörungen bereits diagnostiziert, hilft die Behandlung, die der Arzt durchführt in den meisten Fällen. Es gibt aber auch Ausnahmen. Dann sollten Sie ein Schlaflabor aufsuchen. Empfehlenswert ist dies dann, wenn die Behandlung bereits seit mehr als einem halben Jahr erfolgt, aber bisher keine wirkliche Besserung aufgetreten ist. Auch wenn der Verdacht auf eine organische Ursache für die Schlafstörungen besteht, kann ein Besuch im Schlaflabor sinnvoll sein. Gleiches gilt, wenn Sie sehr viele Bewegungen im Schlaf ausführen oder gar schlafwandeln.

Ebenfalls wurden einige Punkte von der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin, kurz DGSM, festgelegt, bei denen zur Überweisung an ein Schlaflabor geraten wird. Dies gilt für langanhaltende Schlafstörungen, durch die die Leistungsfähigkeit und das Befinden auch tagsüber beeinträchtigt werden. Ebenfalls sind die bereits genannten chronisch werdenden Schlafstörungen, bei denen die Behandlung nicht anschlägt, ein Indikator, der für die Überweisung ins Schlaflabor spricht. weiterlesen… »

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