Die Ursache von ungefähr 80 Prozent der Schlaganfälle ist der unblutige Schlaganfall, der unter Hirninfarkt oder ischämischer Infarkt bekannt ist. Auslöser sind zwei unterschiedliche Mechanismen, dabei kann es zu einer Verengung oder Verschließung der Blutgefäße im Gehirn kommen, die auf eine Gefäßverkalkung, die Arteriosklerose, zurückzuführen sind. Ebenfalls können heran gespülte Blutgerinnsel, die Thromben, die Blutgefäße verstopfen und es kommt zu einer Gehirnembolie.
Das Hirnareal wird eigentlich von dem verschlossenen Gefäß versorgt, doch durch diese beiden Arten des Schlaganfalls ist es von der Blutversorgung ausgeschlossen. Die Gehirnzellen erhalten somit nicht mehr genügend Nährstoffe und Sauerstoff und sie sterben einfach ab. Angrenzende Blutgefäße, die sich im Bereich des Hirninfarkts befinden, können dabei undicht werden und es kann zu einer weiteren Einblutung im bereits abgestorbenen Gewebe des Hirns kommen. Dabei können sich die Beschwerden von einem Schlaganfall sogar noch nach Tagen weiter verschlechtern. weiterlesen… »
britta,
27.11.2010, 09:23 | Abgelegt unter: Allgemein,Blut | RSS 2.0 | TB | Tags: Blutgefäße, Blutgerinnsel, Bluthochdruck, Gehirn, Gesundheit, Herzinfarkt, Hirninfarkt, Schlaganfall, Übergewicht | 3 Kommentare
Der in den scharfen Chilis enthaltene Wirkstoff Capsaicin ist nicht nur verantwortlich für die Schärfe der Chili. Wie Forscher der Third Military Medical University in Chongqing jetzt mitteilten, soll Capsaicin auch den Blutdruck senken. Insgesamt soll eine entspannende Wirkung auf die Blutgefäße entstehen, wodurch der Blutdruck gesenkt werden kann. Die Forscher haben für ihre Untersuchungen Laborratten getestet, die aus einer speziellen Zuchtlinie stammten. Diese Zuchtlinie litt unter chronisch hohem Blutdruck.
Es wurden zwei Gruppen gebildet, die eine erhielt eine Diät auf Basis von Capsaicin und die andere bekam die normale Kost. Es zeigte sich, dass es bei der Caspaicin-Diät zur erhöhten Ausschüttung von Stickstoffmonoxid kam, der für die Entspannung der Blutgefäße sorgt. Ebenfalls sehen die Forscher die Ergebnisse auch als auf den Menschen übertragbar. Das würden Beobachtungen bestätigen, die Bevölkerungsgruppen, die ihre Speisen traditionell mit Chili würzen, und Bevölkerungsgruppen, die darauf verzichten, vergleichen. In ersterer Gruppe sei der Anteil der Patienten, die unter Bluthochdruck leiden, mit 10 bis 14 Prozent sehr gering, in letzterer dagegen seien es durchschnittlich 20 Prozent, die an Bluthochdruck litten. weiterlesen… »
Wenn eine Frau unter Adipositas leidet und schwanger wird, erhöht sich das Risiko, dass sie ein Kind mit einem Herzfehler zur Welt bringt, deutlich. Das ergab eine Studie aus den USA. Über einen Zeitraum von elf Jahren wurden dabei die Geburten beobachtet. Mehr als 7.400 Kinder mit angeborenen Herzfehlern wurden gezählt. Betrachtet wurden die Mütter, die einer Vergleichsgruppe von Frauen gegenübergestellt wurden, die gesunde Kinder zur Welt brachten. Dabei wurde besonderer Wert auf den Body-Mass-Index gelegt. Dieser zeigte, dass Frauen mit einer leichten Adipositas ein um elf Prozent höheres Risiko hatten, ein erkranktes Kind zur Welt zu bringen.
Bei einer krankhaften Fettsucht stieg das Risiko bereits auf über 33 Prozent. Somit zeigt sich, dass die Fettsucht nicht nur für die Mutter, sondern auch für Kinder schädlich ist. Das Risiko, ein krankes Kind auf die Welt zu bringen, soll im Übrigen gesenkt werden können, wenn die Mutter vor der Schwangerschaft abnimmt.
Doch Adipositas bei der Mutter bedeutet nicht nur eine Gefahr für das Kind. Genauso kann es durch die Fettleibigkeit zu Schwangerschaftsdiabetes, Bluthochdruck während der Schwangerschaft und vermehrten Kaiserschnitten kommen. Außerdem sind die Kinder einem größeren Risiko ausgesetzt, ebenfalls an Fettleibigkeit oder Diabetes Typ 2 zu erkranken. Mitunter kann auch ein angeborener Neuralrohrdefekt auftreten, wobei es sich um eine nicht unerhebliche Missbildung des Rückenmarks handelt.
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britta,
27.04.2010, 09:17 | Abgelegt unter: Adipositas,Allgemein | RSS 2.0 | TB | Tags: Adipositas, Bluthochdruck, Diabetes Typ 2, Gesundheit, Herzfehler, Kinder, Schwangerschaft, Schwangerschaftsdiabetes | Keine Kommentare
Zwar ist eine Behandlung der Adipositas kurzfristig oft erfolgreich, doch setzen viele Patienten auf eine Blitzdiät. Sie befassen sich nicht eingehend mit ihrer Ernährung, so dass sie nach der Blitzdiät wieder ihre normalen Lebensgewohnheiten aufnehmen. In diesem Fall kann das Gewicht nicht gehalten werden, es kommt oft zu einer stärkeren Gewichtszunahme, so dass im Endeffekt mehr Gewicht auf die Waage gebracht wird, als vor der Diät. Diesen Jojo-Effekt kennt wohl jeder.
Wichtiger ist es deshalb für Adipositas-Patienten, dass sie langfristige Behandlungsmethoden nutzen. Eine sanfte, aber dauerhafte Umstellung der gesamten Ernährung ist notwendig, um langfristige Erfolge zu erzielen. Außerdem sollte körperliche Bewegung ein Leben lang auf dem Plan stehen, um keinen Rückfall zu erleiden. Es muss kein Leistungssportler aus Adipositas-Patienten werden, allerdings sollten sie den fünfminütigen Weg zum Supermarkt auch nicht jedes Mal mit dem Auto zurücklegen. weiterlesen… »
britta,
15.04.2010, 09:16 | Abgelegt unter: Adipositas,Allgemein | RSS 2.0 | TB | Tags: Adipositas, Arthrose, Bluthochdruck, Brustkrebs, Fettleibigkeit, Gesundheit, Jojo-Effekt, koronare Herzkrankheit, Rheuma | Keine Kommentare
Immer mehr Menschen leiden unter Bluthochdruck, doch im Sommer sind ihre Probleme oft deutlich geringer. Das zeigt eine aktuelle Studie der Freien Universität Berlin, genauer des Lehrstuhls Naturheilkunde. So ergibt sich bei Patienten, die in der Nähe des Äquators leben, ein deutlich geringerer Blutdruck, als bei den Personen hierzulande.
Verantwortlich ist dafür ein Anteil des Sonnenlichts, und zwar der Ultraviolett-B Anteil. Dieser sorgt im menschlichen Körper einerseits für die Bildung von Vitamin D, andererseits auch für die Senkung des Blutdrucks.
Mittlerweile arbeiten die Forscher an neuen Therapieformen, die helfen sollen, den Blutdruck zu senken. Hierfür kommen spezielle Lampen in Frage, die das Sonnenlicht imitieren sollen. Sie können Bluthochdruck bekämpfen, im Idealfall den Blutdruck sogar soweit senken, dass auf die Einnahme von Tabletten verzichtet werden kann. Für Tausende Patienten, die mit Bluthochdruck kämpfen, kann diese Form der Behandlung eine deutliche Erleichterung bringen. Denn Bluthochdruck ist keinesfalls zu unterschätzen, stellt er doch die Weichen für die Gefäßverengung, Herzinfarkte und Schlaganfälle. Auch Nierenstörungen können aufgrund zu hohen Blutdrucks entstehen. weiterlesen… »
britta,
6.08.2009, 15:30 | Abgelegt unter: Allgemein,Blut,Gesund im Sommer | RSS 2.0 | TB | Tags: Blutdruck, Blutdruck senken, Bluthochdruck, Cholesterin, Gesundheit, Sonne, UV-B, Vitamin D | Keine Kommentare