Schnellstmöglich sollten die Schluckbeschwerden nach Schlaganfall von einem Arzt diagnostiziert werden. Er wird feststellen, ob es sich um eine Schluckstörung handelt. Bei der Untersuchung wird dem Patienten eine kleine Menge Wasser verabreicht, die er schlucken soll. Dabei beobachtet der Arzt den Vorgang des Schluckens bzw. die eventuell auftretenden Beschwerden, wie beispielsweise Husten. Ebenso kann mit Hilfe einer neurologischen Untersuchung die Funktionsfähigkeit von wichtigen Reflexen überprüft werden, wie dem Würgereflex.
Die Schwere und die Art der Schluckbeschwerden nach einem Schlaganfall können mit bildgebenden Verfahren ermittelt werden. Dafür muss der Patient ein Röntgen-Kontrastmittel schlucken, das unterschiedliche Konsistenzen aufweist. Gleichzeitig kann der Arzt die Schluckvorgangsfunktion in einer Röntgen-Untersuchung beurteilen. Dabei erkennt er, ob die Haltungsänderungen oder die verschiedenen Konsistenzen das Schlucken beeinflussen. weiterlesen… »
britta,
15.05.2012, 13:00 | Abgelegt unter: Kopf | RSS 2.0 | TB | Tags: Diagnose, Gesundheit, Husten, Kontrastmittel, neurologische Untersuchung, Reflexe, Schlaganfall, Schluckbeschwerden, Schluckbeschwerden nach Schlaganfall, Schlucken, Schluckstörung, Schluckvorgang, Videoendoskopie | Keine Kommentare
Nach Tumor- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen steht in Deutschland der Schl
aganfall an dritter Stelle bei den Todesursachen. Oftmals bleiben dauerhaft Schäden nach einem solchen Anfall zurück. Nicht nur Taubheitsgefühle oder Kribbeln im Gesicht, an Beinen oder Armen oder sogar die Lähmung einer kompletten Körperhälfte können Folgen sein, genauso können Schluckbeschwerden nach Schlaganfall auftreten. Bedingt ist dies durch Schädigungen im Gehirn, wobei der Schluckprozess nicht mehr richtig koordiniert werden kann. Jeder zweite Patient leidet nach einem Schlaganfall unter Schluckbeschwerden, die von Medizinern als Dysphagien bezeichnet werden. Bei rund 25 Prozent der Patienten können die Schluckbeschwerden nach einem Schlaganfall von Dauer sein, hierbei wird von der chronischen Dysphagie gesprochen. weiterlesen… »
Der Schlaganfall wird in Medizinerkreisen verkürzt als Apoplex oder Insult bezeichnet, auch unter Hirnschlag und Gehirninfarkt ist er bekannt. Dabei treten plötzliche Störungen der Durchblutung im Gehirn auf, wobei die empfindsamen Nervenzellen zu wenig Sauerstoff und Nährstoffe erhalten. Die Folge ist, dass die Nervenzellen absterben.
Von einem Schlaganfall ist nicht nur die ältere Generation betroffen, genauso können bereits jüngere Menschen oder sogar Kinder an einer Unterversorgung von Sauerstoff und Nährstoffen im Gehirn leiden. Mit zunehmendem Alter nimmt das Risiko des Schlaganfalls jedoch drastisch zu. So sind bei den 55- bis 65-Jährigen von 100.000 Menschen etwa 300 jährlich betroffen. Pro Jahr erleiden von 100.000 etwa 800 Menschen im Alter von 65 bis 74 Jahren einen Schlaganfall. Den Statistiken zufolge sind Frauen weniger von einem Schlaganfall betroffen, als dies bei Männern der Fall ist. weiterlesen… »
britta,
21.11.2010, 09:41 | Abgelegt unter: Allgemein,Kopf | RSS 2.0 | TB | Tags: Apoplex, Durchblutung, Gefäßwand, Gehirninfarkt, Hirnblutungen, Hirnschlag, Insult, ischämischer Infarkt, Nährstoffe, Nervenzellen, Sauerstoff, Schlaganfall | Keine Kommentare
Eine neue Therapieform soll gegen die Volkskrankheit Migräne helfen, wie aktuell berichtet wird. Dabei ist die Rede von der Biofeedback-Therapie, die insbesondere bei Frauen anschlagen soll, die deutlich häufiger unter der besonderen Art von Kopfschmerzen leiden.
In der Biofeedback-Therapie geht es darum, dass die Patienten lernen, sich zu konzentrieren und damit ganz bestimAmte Gedanken hervorrufen können. Dies soll zu einer Entspannung führen, später sogar so stark, dass die Gefäße erweitert werden können. Im Grunde genommen sorgt die Biofeedback-Theorie also dafür, dass die Patienten lernen, ihre körpereigenen Funktionen mittels Gedankenkraft zu steuern.
Durch die Erweiterung der Gefäße werden die Schmerzen der Migräne so gut vertrieben, glaubt man den Aussagen, wie es auch Medikamente schaffen können. Die Behandlungen sollen vergleichsweise schnell anschlagen, nach wenigen Sitzungen sind die Patienten laut den Aussagen soweit, dass sie die Migräne eigenständig bekämpfen können. Empfohlen wird die Therapie vor allen Dingen jenen Patienten, die drei Mal pro Monat unter einem Migräneanfall leiden, aber genauso Patienten, bei denen der Anfall mehr als drei Tage andauert.
Foto: © Uta Herbert / Pixelio
Fast jeder Deutsche leidet von Zeit zu Zeit unter den Kopfschmerzen. Ob pochend oder stechend, ob mit Spannungsgefühlen oder dem Gefühl, der Kopf drohe gleich zu zerplatzen, mit diesem Übel ist sicher jeder einmal konfrontiert. Wen es besonders trifft, das sind Migräne-Patienten. Der Griff zur Schmerztablette ist dann meist die Folge. Denn sie hilft in der Regel schnell und es kann wieder zum Alltag übergegangen werden.
Doch immer mehr Menschen scheuen die chemische Keule, sie suchen nach Alternativen, die weniger belastend für den Körper sind. Dass es solche Alternativen gibt, ist klar. Allerdings können sie nur bedingt wirken und es kommt auch immer auf den jeweiligen Patienten an. Von daher lohnt sich das Experimentieren, wie auch Experten zum Thema bestätigen. weiterlesen… »