Auch mit Cortison kann Rheuma behandelt werden. Dabei gilt das Cortison als derzeit stärkster, bekannter Entzündungshemmer. Bei Rheuma wirkt das Cortison nicht nur auf die Entzündung im Gelenk selbst, sondern ebenso auf den Allgemeinzustand des Patienten. Dabei kann es beispielsweise die Blutsenkung normalisieren, die bei Rheuma regelmäßig erhöht ist. Ebenfalls kann mittels einer Blutuntersuchung eine Entzündung im Blutkreislauf nachgewiesen werden. Deren Rückgang nach der Gabe von Cortison kann aber ebenfalls nachgewiesen werden.
Problematisch bei der Behandlung von Rheuma mit Cortison ist allerdings, dass diese Medikamente keine Langzeitwirkung haben. Nachdem sie abgesetzt wurden, kehrt üblicherweise auch die Entzündung wieder zurück, und das nicht nur am Gelenk selbst, sondern ebenso im Blut. weiterlesen… »
Cortisonfreie Entzündungshemmer, auch bekannt als „nichtsteroidale Antirheumatika“, kurz NSAR, werden ebenfalls häufig gegen Rheuma eingesetzt. Der Name deutet auch gleich auf die Wirkungsweise hin. Diese Medikamente beeinflussen die Entzündung selbst, die bei Rheuma auftritt. Sie wirken nicht nur gegen die Entzündung, sondern wirken sich ebenfalls positiv auf Gelenkschwellungen und Überhitzungen, sowie eine gewisse Steifigkeit am Morgen aus.
Besonders geschätzt wird von den Patienten die schnelle Wirksamkeit der NSAR. Diese Medikamente wirken bereits wenige Minuten bis Stunden nach der Einnahme, so dass recht zügig eine Verbesserung des allgemeinen Schmerzempfindens gegeben ist. Allerdings hält die Wirkung nicht länger, als ein paar Stunden oder einen Tag an. Sofort nach dem Absetzen der cortisonfreien Entzündungshemmer tritt die Entzündung wieder auf. Damit können die Medikamente nur gegen die Symptome, nicht aber gegen die Krankheit an sich wirken. weiterlesen… »
Analgetika werden auch als Schmerzmittel bezeichnet. Sie zielen vor allem darauf ab, die Schmerzen, die bei einer rheumatischen Erkrankung entstehen, zu bekämpfen. Unterschieden wird dabei in zwei Gruppen der Analgetika: die peripher und die zentral wirksamen Schmerzmittel. Erstere zielen direkt auf den Entstehungsort der Schmerzen hin, letztere hingegen beeinflussen die Schmerzwahrnehmung und zielen somit auf die Verarbeitung des Schmerzes im Gehirn ab.
Die Analgetika werden häufig durch cortisonfreie Entzündungshemmer ersetzt. Sie wirken auf die Entzündung selbst, die oftmals die Schmerzen verursacht. Dadurch, dass die Entzündung gehemmt wird, kann auch der Schmerz gelindert werden. Analgetika hingegen werden alleine gegeben, wenn die Schmerzen sich nicht auf eine Entzündung zurückführen lassen. Das ist beispielsweise dann der Fall, wenn Schmerzen durch Verschleiß und Abnutzung der Gelenke auftreten. Ebenfalls kann es zu Schmerzen kommen, wenn schon einmal Entzündungen bestanden, die mittlerweile aber wieder abgeheilt sind. weiterlesen… »
In der klassischen Therapie von Rheuma werden vier verschiedene Medikamentengruppen genutzt, seit kurzem ist auch noch eine fünfte Gruppe dazugekommen. Hierbei handelt es sich einerseits um die Schmerzmittel, die vor allem den Schmerz bekämpfen sollen. Andererseits gibt es Entzündungshemmer auf Basis von Cortison und cortisonfreie Varianten. Langfristig wirksame Antirheumatika und Medikamente, mit denen die Krankheit zumindest kontrolliert werden kann, bilden den Abschluss.
Jedes dieser Medikamente wirkt ein wenig anders und verfolgt ein anderes Ziel bei der Behandlung. Häufig setzen die Ärzte die Medikamente auch parallel zueinander ein, um so möglichst viele verschiedene Beschwerden lindern zu können. Hier sollten Patienten vor allem auf evtl. auftretende Wechselwirkungen achten und diese mit ihrem Arzt besprechen. weiterlesen… »
Rheuma zählt zu den Krankheiten, die sich in so viele verschiedene Krankheitsbilder untergliedern lassen, dass es nicht leicht fällt, diese zu unterscheiden. Die typischen Schmerzen, die je nach Krankheitsbild, in Ruhe auftreten und sich durch Bewegung verdrängen lassen oder andersherum, werden oftmals falsch gedeutet. Eine unbemerkte Verletzung, ein Problem mit dem Meniskus, das sind oft die ersten Diagnosen, die gestellt werden. Ebenfalls kann es zu Entzündungen an der Wirbelsäule kommen, die oft in den frühen Morgenstunden durch Schmerzen gekennzeichnet sind. Verwechselt werden diese rheumatischen Schmerzen schnell mit einer durchgelegenen Matratze oder auch einer Entzündung der Nieren, da der Schmerz recht tief im Rücken angesiedelt ist. weiterlesen… »
Wird eine Arthrose festgestellt, sollte diese möglichst bald behandelt werden. Welche Therapiemaßnahmen am besten anschlagen, hängt immer vom individuellen Krankheitsbild, sowie den betroffenen Gelenken ab. Die Kniegelenksarthrose ist besonders häufig, bei ihr ist es wichtig, auf eine gute Muskulatur zu achten, insbesondere der Oberschenkel sollte regelmäßig gedehnt und trainiert werden. Die Krankengymnastik alleine reicht allerdings nicht aus, die Patienten müssen auch zu Hause trainieren, um eine Versteifung zu vermeiden.
Ebenfalls werden bei Arthrose Wärme und Kälte eingesetzt. Die Kälte ist insbesondere bei geschwollenen Gelenken mit einer Überhitzung sehr angenehm. Sie tritt oft bei der so genannten aktivierten Arthrose auf. Die Wärme-Behandlung ist indes besser geeignet, wenn bereits Versteifungen eingetreten sind oder Schmerzen auftreten, die denen eines Muskelkaters ähneln. weiterlesen… »
britta,
25.04.2010, 09:14 | Abgelegt unter: Allgemein,Knochen | RSS 2.0 | TB | Tags: Arthrose, Gelenke, Gesundheit, Kniegelenksarthrose, medikamentöse Therapie, Operation, Rheuma, Training der Muskulatur, Vitamin E, Wärme und Kälte | 1 Kommentar
Die Arthrose ist eines der gefürchtetsten Krankheitsbilder von Rheuma. Es handelt sich dabei um eine Veränderung der Knorpel, insbesondere der Gelenkknorpel. Zunächst werden sie schmaler, anschließend fasern sie sich auf, bis die Knorpel vollständig verloren gehen. Am Ende der Arthrose reiben dann die Knochen direkt aufeinander, da keine Knorpel mehr zwischengeschaltet werden. An den Rändern der Knochen bilden sich Ausziehungen und Knochenspangen, die auch als Osteophyten bezeichnet werden.
Begleitet wird die Arthrose von typischen Schmerzbildern, darunter der Startschmerz. Er beginnt, sobald sich ein Gelenk erstmals bewegt, also am Morgen, direkt nach dem Aufstehen. Der Startschmerz lässt jedoch schnell wieder nach. Daneben gibt es den Belastungsschmerz, der bei Belastung des betroffenen Gelenks auftritt. Je nach Fortschritt kann dieser Schmerz beispielsweise in den Knien nach einem längeren Fußmarsch auftreten oder bereits nach wenigen Metern, die man in der Ebene läuft. Dieser Belastungsschmerz lässt nach Beendigung der Belastung ebenfalls recht schnell nach. weiterlesen… »
Da Rheuma an sich keine eindeutige Diagnose oder Erkrankung ist, sind die verschiedenen Krankheitsbilder oft noch mit zusätzlichen Symptomen versehen. Eines dieser Krankheitsbilder, die unter den Oberbegriff Rheuma fallen, ist die Arthrose. Dabei handelt es sich um Veränderungen an den Gelenken, die aufgrund des Alters und des natürlichen Verschleißes der Gelenke entstehen.
Als Ursache kommen verschiedene Dinge in Frage, darunter eine Überbelastung der Gelenke oder Verletzungen von früher, wie etwa Schäden am Meniskus. Ebenfalls können Fehlstellungen der Gelenke, die sowohl angeboren, als auch mit der Zeit erworben worden sein können, die Ursache für Arthrose darstellen. Hierbei sind insbesondere die X- und O-Beine zu nennen. Die Arthrose selbst wird noch in weitere Unterkategorien gegliedert. Darunter die Kniegelenksarthrose. Sie tritt besonders häufig bei ehemaligen Fußballspielern auf, aber auch bei Personen, die einst einen Meniskusschaden aufwiesen, selbst wenn dieser operiert wurde. weiterlesen… »
Der Begriff Rheuma stammt aus dem Griechischen und bedeutet übersetzt so viel wie ein reißender und ziehender Schmerz. Heute werden unter dem Oberbegriff Rheuma alle Erkrankungen des Bewegungsapparates, der Knochen, Gelenke, Gelenkkapseln und Muskulatur, sowie Sehnen zusammengefasst, die nicht auf eine Verletzung oder gar einen Tumor zurückzuführen sind. Somit zeigt sich deutlich, dass Rheuma kein einheitliches Krankheitsbild ist, sondern unter sich mehr als 400 verschiedene Einzelkrankheiten zusammenfasst, die im weitesten Sinne mit unserem Bewegungsapparat zu tun haben.
Die Erkrankungen, die als rheumatische Erkrankungen bezeichnet werden, können sich im Rahmen der Symptome unter Umständen ähneln. Vielfach sind sie aber auch vollständig unterschiedlich ausgeprägt: Es zeigen sich verschiedene Ursachen und Symptome, ein unterschiedlicher Verlauf und so vielfältig wie die Erkrankungen, so vielfältig sind auch die Behandlungsmöglichkeiten. weiterlesen… »
britta,
7.04.2010, 09:16 | Abgelegt unter: Allgemein,Knochen | RSS 2.0 | TB | Tags: Bewegungsapparat, Bindegewebe, entzündliche Rheuma-Erkrankungen, Gesundheit, innere Organe, Muskulatur, Rheuma, rheumatische Erkrankungen, Sehnen | 1 Kommentar
Eine neue Studie hat es ans Licht gebracht, es gibt wirkungsvolle, aber einfache Behandlungsmöglichkeiten bei der Osteoporose-Krankheit. Betroffen sind vor allem ältere Menschen, beide Geschlechter leiden in fortgeschrittenem Alter an den brüchigen Knochen. Doch genauso kann die Osteoporose schon früher ausgelöst werden, etwa durch eine Prostatakrebstherapie bei Männern. Wird diese mit Hormonen durchgeführt, steigt das Risiko, an Osteoporose zu erkranken.
In einer klinischen Studie wurden nun mehr als 1.500 Männer untersucht, die an Prostatakrebs erkrankt waren. Eine Gruppe der Probanden wurde mit Denosumab behandelt. Die Gabe des Stoffs erfolgte per Injektion und musste zwei Mal pro Jahr wiederholt werden. Die Hoffnung der amerikanischen Ärzte: Das Denosumab sollte die Osteoklasten hemmen. Diese sind für den Abbau der Knochen verantwortlich. Werden sie gehemmt, steigt also die Knochendichte wieder. weiterlesen… »