Die Gürtelrose ist zwar grundsätzlich eine recht schwerwiegende Erkrankung, allerdings sind die Aussichten auf Heilung sehr gut. So klingt die akute Erkrankung bei Menschen mit einem starken Immunsystem meist binnen weniger Wochen ab. Lediglich die folgenden Nervenschmerzen sind ein großes Problem, welches sich aber durch eine frühzeitige medikamentöse Behandlung in der Regel recht gut lösen lässt. In selteneren Fällen können zusätzliche Probleme auftreten.
Dazu gehört etwa die Narbenbildung auf der Haut, die vorwiegend durch vermehrtes Aufkratzen des Ausschlags begünstigt wird. Ebenfalls kann es zur Vernarbung der Hornhaut auf dem Auge kommen, sollte dieses von der Gürtelrose betroffen gewesen sein. Bei einem Befall der Gesichtsnerven kann es vorübergehend auch zu einer Verminderung des Hörsinns, einem Verlust des Geschmackssinns oder einer kurzzeitigen Lähmung der Gesichtsmuskeln kommen. Bei Personen mit sehr schwachem Immunsystem kann es zur generalisierten Gürtelrose kommen, die den gesamten Körper befällt. Hier sind die Aussichten auf Heilung deutlich geringer, es kann bei zu später Behandlung auch zu Organschäden kommen, die lebensbedrohlich sein können. weiterlesen… »
Die Diagnose der Gürtelrose ist aufgrund des charakteristischen Hautausschlags, der auf einzelne Hautpartien beschränkt und klar abgegrenzt ist, recht einfach. Zusätzlich kann die Diagnose durch die Überprüfung der Krankengeschichte unterstützt werden. Weitere Untersuchungen sind bei einer solch klaren Diagnose oft nicht nötig.
Dennoch wird der gewissenhafte Arzt bei Zweifeln weitere Untersuchungen anordnen. Das kann beispielsweise ein Wundabstrich sein, aus dem hervorgeht, ob der Ausschlag durch das Varicella-Zoster-Virus hervorgerufen wurde. Ebenfalls können Blutuntersuchungen angeordnet werden, anhand derer sich feststellen lässt, ob die Antikörper im Blut enthalten sind. Allerdings sind diese Untersuchungen nicht ganz eindeutig, da jede Person, die schon einmal die Windpocken hatte, die Antikörper im Blut hat. Ausgeschlossen werden muss für die richtige Diagnose zudem eine andere Grunderkrankung, die das Immunsystem schwächt und damit das Auftreten der Gürtelrose begünstigt. weiterlesen… »
Um die Diagnose Gürtelrose korrekt stellen zu können, sind natürlich einige Untersuchungen notwendig. Es gibt jedoch auch zahlreiche Symptome, die eindeutig auf die Viruserkrankung hinweisen.
So stehen zu Beginn der Reaktivierung des Virus zunächst einmal vermehrte Müdigkeit und Abgeschlagenheit der Patienten. Außerdem kann ein brennendes Gefühl an bestimmten Hautarealen auftreten. Diese Hautstellen sind fast immer gleichzusetzen mit den Bereichen, in denen die Viren üblicherweise entlang der Nervenbahnen wandern. Vielfach finden sich entsprechende Beschwerden gürtelförmig rund um den Rumpfbereich, aber sie verlaufen auch von der Wirbelsäule aus zum Brustbein. In den meisten Fällen treten die Schmerzen und der oft folgende Ausschlag nur halbseitig auf. Abhängig ist dies stets von den betroffenen Nervenbahnen. weiterlesen… »
Die Gürtelrose, auch bekannt als Zoster, ist eine Erkrankung, die mit einem oft schmerzhaften Hautausschlag einhergeht. Verantwortlich für die Gürtelrose sind die Varicella-Zoster-Viren, die der Familie der Herpes-Viren zugehörig sind. Wer erstmals mit dem Virus in Kontakt kommt, leidet oftmals zunächst unter Windpocken, die auch als Varizellen bezeichnet werden.
Eine der Besonderheiten, die für alle Herpes-Viren gilt, ist darin zu sehen, dass sie auch nach der abgeheilten Infektion im Nervensystem verbleiben. Kommt es dann zu einer erneuten Aktivierung der Viren, so kann sich eine Gürtelrose entwickeln. Das bedeutet, dass diese Erkrankung selbst nach einer Impfung gegen Windpocken entstehen kann. weiterlesen… »
Bei jedem Menschen kann die Neurodermitis anders verlaufen, die Unterschiede sind sehr groß. Es können im Einzelfall weder genaue zeitliche Abstände für die auftretenden Schübe vorhergesehen werden und genauso wenig kann gesagt werden, wie der Fortbestand ist. Allerdings werden mit der Zeit die Ekzemschübe etwas milder. Ganz plötzlich kann die Neurodermitis genauso in jedem Alter ausheilen und bei vielen Kindern, die sehr frühzeitig von der Hautkrankheit betroffen waren, kann diese ausheilen, bis sie erwachsen sind. Allerdings wird die Haut bei den meisten Betroffenen überaus empfindlich bleiben und das ihr ganzes Leben lang. weiterlesen… »
britta,
1.06.2011, 10:10 | Abgelegt unter: Allgemein,Haut | RSS 2.0 | TB | Tags: Babys, Cremes, Ekzem, Erwachsene, Gesundheit, Haut, Hautkrankheit, Heilung, Juckreiz, Kinder, Medikamente, Neurodermitis, Salben, Schübe | Keine Kommentare
Im Laufe des Lebens verändern sich bei den Betroffenen die Symptome bei Neurodermitis. Als der allgemein bekannte Milchschorf zeigt sich die Neurodermitis auf der Kopfhaut bei Babys. Später verändert sich dieser und tritt als juckender roter Ausschlag auf, der häufig im Gesicht zu sehen ist. Weiterhin breitet sich der Ausschlag auf dem Hals bis hin zur Windelregion aus, auch sind oftmals die Rückseiten der Beine und Arme betroffen. Sobald in die entzündeten Hautstellen Bakterien gelangen, kann sich eine Infektion, die so genannte Impetigenisierung, entwickeln. Die Folge kann hierbei sein, dass sich Flüssigkeit absondert.
Bei Kleinkindern von ein bis zwei Jahren tritt eine Veränderung des Erscheinungsbildes auf. Bevorzugt tritt der Ausschlag in den Beugen der Knie und Arme auf, ebenso wie an den Sprung- und Handgelenken. Sogar der Hals ist vom Ekzem betroffen. Der Ausschlag kann von einem starken Juckreiz begleitet sein, wobei die Haut durch ständiges Kratzen dicker wird. weiterlesen… »
britta,
12.01.2011, 09:13 | Abgelegt unter: Allgemein,Haut | RSS 2.0 | TB | Tags: Bakterien, Ekzem, Entzündung, Gesundheit, Hautausschlag, Juckreiz, Milchschorf, Neurodermitis, rissige Haut, Rötung, trockene Haut | Keine Kommentare
Bis auf den heutigen Tag sind die Ursachen der Neurodermitis noch nicht eindeutig geklärt, lediglich wurde bis dato festgestellt, dass die genetischen Faktoren eine bedeutende Rolle dabei spielen. Die Veranlagung für diese Hauterkrankung wird von den Eltern an die Kinder weiter gegeben. Leidet nur ein Elternteil an einer atopischen Erkrankung, so besteht eine 50-prozentige Chance, dass das Kind nicht daran erkranken wird. Sind jedoch beide Elternteile davon betroffen, so ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass auch die Kinder daran erkranken.
Allerdings bricht die Erkrankung nicht bei jedem Menschen aus, der die Veranlagung in sich trägt. Ist die Veranlagung für die Neurodermitis vorhanden, kann der Krankheitsausbruch genauso durch Umwelteinflüsse und psychische Faktoren provoziert werden. weiterlesen… »
britta,
18.12.2010, 09:07 | Abgelegt unter: Allgemein,Haut | RSS 2.0 | TB | Tags: allergische Reaktion, atopische Erkrankung, Ekzem, Eltern, Gesundheit, Haut, Hauterkrankung, Kinder, Neurodermitis, Umwelteinflüsse, Ursachen, Veranlagung | 1 Kommentar
Neurodermitis wird in medizinischen Fachkreisen als atopische Dermatitis oder als endogenes Ekzem bezeichnet. Hierbei handelt es sich um eine Hauterkrankung, die vererbbar ist und es kommt immer wieder zu Entzündungsreaktionen, die von einem starken Juckreiz begleitet werden. Die Haut weist eine äußerst hohe Trockenheit auf und die Betroffenen müssen sich ständig jucken. Es ist ein Wechsel von beschwerdefreien Zeitabschnitten und Krankheitsausbrüchen in unterschiedlichen Schweregraden gegeben. Patienten mit Neurodermitis sind einem größeren Risiko ausgesetzt, an anderen so genannten atopischen Krankheiten zu erkranken, wie unter anderem Allergien oder Asthma. weiterlesen… »
britta,
25.11.2010, 09:13 | Abgelegt unter: Allgemein,Haut | RSS 2.0 | TB | Tags: Allergie, Asthma, Gesundheit, Hautbeschwerden, Hautkrankheit, Neurodermitis, Patient, Psyche | 1 Kommentar
Der Haarausfall ist nicht nur ein typisches Problem bei Männern, sondern kann gleichermaßen bei Frauen auftreten. Bei jedem Mann verläuft der hormonell erbliche Haarausfall verschieden, bei einigen treten klar abgegrenzte kahle Stellen auf. Bei anderen Betroffenen hingegen kann am Oberkopf ein Flaum aus kurzen und zarten Haaren, auch bekannt unter Vellushaare, bis ins hohe Alter stehen bleiben.
In der Regel beginnt bei den Herren der Schöpfung die androgenetische Alopezie oberhalb der Schläfen. Dabei entstehen die so bezeichneten Geheimratsecken. Im Laufe der Jahre wird auch das Haar am Oberkopf immer lichter und es entwickelt sich langsam die so genannte Stirnglatze, bei der nur noch ein hinterer oder seitlicher Haarkranz zu sehen ist. Bei manchen Männern kann sich genauso eine Vollglatze ausbilden. weiterlesen… »
britta,
15.11.2010, 09:32 | Abgelegt unter: Allgemein,Haut | RSS 2.0 | TB | Tags: androgenetische Alopezie, breiter Scheitel, Geheimratsecken, Haarausfall, Haarfollikel, Haarkranz, hormonell erblicher Haarausfall, Stirnglatze, Vellushaare, Vollglatze | Keine Kommentare
Einem Irrglauben zufolge tritt der hormonell erblich bedingte Haarausfall bei Männern durch eine Überproduktion des Testosterons, dem männlichen Geschlechtshormon auf. Daher wird Männern mit einer Glatze auch eine hohe Potenzfähigkeit nachgesagt.
Doch nicht das Testosteron ist für den frühzeitigen Haarausfall verantwortlich, vielmehr ist es gegenüber dem Geschlechtshormon eine vererbte Überempfindsamkeit der Haarwurzeln. Die Anagenphase, also die Wachstumsphase, der Haare verkürzt sich im Laufe der Jahre immer mehr und die Haarfollikel schrumpfen dabei zunehmend. Dabei werden die so genannten Vellushaare produziert, die nur noch sehr kurz und dünn sind, sie sehen wie ein weicher Flaum aus.
Diese feinen und kurzen Härchen bleiben bei manchen Männern bestehen und bei anderen fallen sie im Laufe der Zeit auch noch aus. Es werden keine neuen Haare nachgebildet und es entsteht somit die bekannte Stirnglatze mit einem seitlichen oder hinteren Haarkranz. Aber genauso kann sich daraus die Vollglatze bilden, wenn Männer unter der androgenetischen Alopezie leiden.
Foto: © Helmut J. Salzer / pixelio.de
britta,
9.11.2010, 09:51 | Abgelegt unter: Allgemein,Haut | RSS 2.0 | TB | Tags: androgenetische Alopezie, Geschlechtshormon, Gesundheit, Haare, Haarkranz, Haarwurzel, hormonell erblicher Haarausfall, Potenz, Stirnglatze, Testosteron, Vellushaare, Vollglatze | Keine Kommentare