Rückruf von drei Antibaby-Pillen

Insgesamt drei Antibaby-Pillen mussten zurückgerufen werden. Die Gründe: Die Pillen sind verunreinigt und die Haltbarkeit verkürzt. Die Verunreinigungen, die bei Stichproben festgestellt wurden, seien allerdings minimal und auf Probleme mit der Verpackung zurückzuführen. Betroffen sind die Produkte „Yvette Ratiopharm“ und „Tevanette“ vom Pharmakonzern Teva, der zu Ratiopharm zählt, sowie die „Diamilla“ von Puren Pharma.

Wirksamkeit der Antibaby-Pillen nicht beeinträchtigt

Wie ein Sprecher von Teva erklärte, sei aber die Wirksamkeit der Antibaby-Pillen nicht beeinträchtigt. So müssen Frauen, die die Produkte einnehmen, keine Sorge haben, dass sie schwanger werden könnten. Im Zweifel können sie sich an ihren Gynäkologen oder Apotheker wenden, um weitere Informationen zu erhalten.

Auch das Verbraucherportal Produktwarnung.eu erklärte, dass Patientinnen, die die Antibaby-Pillen einnehmen, keinesfalls selbstständig die Behandlung abbrechen oder beenden sollten. Wer sich unsicher ist, kann die Packung mit in die Apotheke nehmen und dort nachfragen, ob die Charge von dem Rückruf betroffen ist. Allerdings werden die zurückgerufenen Antibaby-Pillen nicht ersetzt, wenn sie an den Apotheker zurückgegeben werden. Die betroffenen Patientinnen müssten sich also aus eigener Tasche eine neue Antibaby-Pille kaufen.

Bei Puren Pharma und der „Diamilla“ sind es keine Verunreinigungen, die zum Rückruf geführt haben. Hier kann nicht bei allen Chargen die Haltbarkeit von 36 Monaten garantiert werden. Auch diese Pille ist allerdings in ihrer Wirksamkeit nicht beeinträchtigt.

Welche Chargen der Antibaby-Pillen sind betroffen?

Für alle, die ganz sicher gehen wollen, hier noch die Chargen-Nummern, die von den Pharmaunternehmen zurückgerufen wurden:

  • Diamilla 75 µg – Chargen 9758201 / 9758218 / 9758230
  • Yvette Ratiopharm 75 µg – Chargen 9326074 / 9326080 / 9326097
  • Tevanette – Chargen 9327116 / 9327122 / 9327139

Quelle: produktwarnung.eu

2 thoughts on “Rückruf von drei Antibaby-Pillen

  • 25. Oktober 2016 at 10:53
    Permalink

    Schade dass die Tabletten nicht aus Kulanz zurückgenommen werden. Auch wenn Verunreinigungen im Lebensmittelhandel eine deutlich wesentlichere Rolle spielen, ist mir diese Lösung aus Sicht der Betroffenen lieber.

  • 25. Oktober 2016 at 19:26
    Permalink

    Danke für den Hinweis, gut zu wissen, dass die Verhütung nicht beeinträchtigt ist, sonst hätte es mit Sicherheit in den nächsten 9-15 Monaten ein paar mehr Überraschungsbabys gegeben. 😉

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