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Homöopathie gegen Ringelröteln einsetzen?

Ringelröteln sind eine Viruserkrankung, die meistens bei Schulkindern in den Frühjahrs- und Sommermonaten auftritt. Aber auch in Kindergärten, Heimen und anderen Gemeinschaftseinrichtungen kann diese Viruserkrankung auftreten. In der Regel verläuft die Erkrankung harmlos.

Eine Behandlung der Ringelröteln ist in der Regel nicht nötig, allerdings wird häufig auf die Homöopathie zurückgegriffen, um den eventuell auftretenden Juckreiz zu lindern. Hierbei kommen homöopathische Aufbereitungen zum Einsatz, die auf mineralischen, tierischen und pflanzlichen Substanzen basieren.

Behandlung der Ringelröteln in der Homöopathie

Es gibt verschiedene homöopathische Mittel, die die Behandlung der Ringelröteln unterstützen können.  Dabei kommt vor allem die Biochemie nach Schüssler zum Einsatz. Dazu zählen die biochemischen Ergänzungsmittel

  • Ferrum phosphoricum D12,
  • Silicea D12 und
  • Magnesium phosphoricum D6.

Insbesondere das zuletzt genannte Mittel wird von den Betroffenen als sehr angenehm empfunden, kann damit doch der Juckreiz wesentlich gelindert werden.

Auch kalte Abwaschungen können unternommen werden, um das Fieber zu senken. Mit einem Waschlappen oder Badeschwamm werden mit kaltem Wasser erst

  • Arme und
  • Brust, anschließend
  • Beine und
  • Rücken

abgewaschen. Allerdings sollten die Abwaschungen maximal drei Minuten dauern.

Ernährung bei Ringelröteln

Empfohlen wird ebenfalls eine mehrtägige Fastenzeit, die auf die Jahreszeit abgestimmt sein sollte. Dabei kann mit Saft oder Tee gefastet werden. Dadurch kann der Verlauf der Erkrankung verkürzt werden.

Symptome und Beschwerden bei Ringelröteln

Ohne Vorwarnung tritt die Erkrankung meistens auf, wobei rund bei der Hälfte  der Betroffenen Krankheitszeichen nicht zu erkennen sind. Ist ein leichtes Fieber, manchmal von Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen begleitet, überstanden, tritt im Gesicht ein hochroter Ausschlag auf, der schmetterlingsförmig ist und auch eine leichte Schwellung aufweist. Auf

  • Arme,
  • Rumpf und
  • Beine

breitet sich der Hautausschlag während der nächsten vier Tage aus und es bildet sich dort ein girlandenförmiges Muster. Durch diese Form des Ausschlags erhielt die Viruserkrankung ihren Namen Ringelröteln.

In einigen Fällen verursacht der Hautausschlag einen Juckreiz, der im Verlauf der Erkrankung eine bläuliche und später gelbliche Farbe annimmt. Teilweise verschwindet er für einige Stunden komplett und tritt dann wieder auf. Meistens verschwindet der Ausschlag nach acht bis zehn Tagen wieder.

2 Kommentare

  1. Brigitte Pühringer:

    Ich hätte eine Frage! Meine Tochter ist an Ringelröteln erkrankt mit dem typischen Ausschlag. Mein Sohn (13) leidet an einer Autoimmunkrankheit mit dzt mildem Verlauf (id. Thrombozythopenie) Was kann ich machen, dass sein Immunsystem nicht wieder völlig verrückt spielt und seine Krankheit wieder ausbricht, sollte er sich bei seiner Schwester angesteckt haben? Danke Brigitte Pühringer

  2. britta:

    Hallo,

    leider können wir hierzu keine Beratung liefern. Bitte kontaktieren Sie den behandelnden Arzt, der die Krankengeschichte Ihrer Kinder kennt und klar einschätzen kann, was Sie tun können.

    Herzliche Grüße

    B. Lutz