Eine Studie, die im British Medical Journal veröffentlicht wurde, zeigt, dass eine erneute Schwangerschaft nach einer Fehlgeburt nicht zu lange aufgeschoben werden sollte. Denn wer innerhalb von sechs Monaten nach der Fehlgeburt erneut schwanger wird, weist ein geringeres Risiko auf, eine erneute Fehlgeburt zu erleiden.
Die Studie wurde an der University of Aberdeen von Sohinee Bhattacharya und ihren Kollegen durchgeführt. Dabei wurden Daten von insgesamt 30.000 Frauen ausgewertet. Sie alle erlitten in der Zeit von 1981 bis 2000 eine Fehlgeburt und die Behandlung der Frauen erfolgte in schottischen Krankenhäusern. Alle Frauen, deren Daten untersucht wurden, erlitten in der ersten Schwangerschaft eine Fehlgeburt und wurden binnen eines Jahres nach diesem Schicksalsschlag erneut schwanger. weiterlesen… »
Die Borreliose heilt oftmals auch ohne spezifische Behandlung aus. Dennoch sollte als Vorsichtsmaßnahme eine Behandlung mit Antibiotika durchgeführt werden. Denn diese sorgt dafür, dass der Patient nicht an Nerven- oder Organerkrankungen leiden wird. Auch wenn keine 100-prozentige Sicherheit gewährleistet werden kann, so kann zumindest das Risiko deutlich gesenkt werden.
Die Erfolgsaussichten bei dieser Therapie steigen an, je eher diese durchgeführt wird. Trotzdem können Antibiotika in jedem Stadium der Erkrankung an Borreliose verschrieben werden. Während in frühen Stadien, wenn also nur eine Hautinfektion besteht, eine Behandlung über etwa zwei Wochen ausreicht, erstreckt sich diese in späteren Stadien meist auf drei oder gar vier Wochen. weiterlesen… »
Eine weitere Therapieform, um die Schlaflosigkeit zu bekämpfen, ist die Schlafrestriktion. Hierbei handelt es sich um eine Art des Schlafentzugs. Die Liegezeit im Bett wird dabei deutlich gesenkt. Dabei ist es entscheidend, die letzten Schlafzeiten zu kennen. Eine Senkung der Liegezeiten sollte auf maximal fünf Stunden erfolgen.
So kann die Liegezeit etwa von 24 bis fünf Uhr morgens festgelegt werden. Wichtig ist, dass dieses so genannte Schlaffenster auch tatsächlich eingehalten wird. Wer früher zu Bett geht oder später aufsteht, wird mit der Schlafrestriktion keinen Erfolg haben. Ebenso darf sich der Patient nicht tagsüber hinlegen, etwa, um einen Mittagsschlaf zu machen. Gerade in den ersten Wochen sollte das Schlaffenster sehr niedrig gewählt werden. Dadurch steigt die Müdigkeit am Tage deutlich an, ebenso wie der Schlafdruck. Jedoch kann so auch ein besseres Ein- und Durchschlafen gewährleistet werden. weiterlesen… »
Der in den scharfen Chilis enthaltene Wirkstoff Capsaicin ist nicht nur verantwortlich für die Schärfe der Chili. Wie Forscher der Third Military Medical University in Chongqing jetzt mitteilten, soll Capsaicin auch den Blutdruck senken. Insgesamt soll eine entspannende Wirkung auf die Blutgefäße entstehen, wodurch der Blutdruck gesenkt werden kann. Die Forscher haben für ihre Untersuchungen Laborratten getestet, die aus einer speziellen Zuchtlinie stammten. Diese Zuchtlinie litt unter chronisch hohem Blutdruck.
Es wurden zwei Gruppen gebildet, die eine erhielt eine Diät auf Basis von Capsaicin und die andere bekam die normale Kost. Es zeigte sich, dass es bei der Caspaicin-Diät zur erhöhten Ausschüttung von Stickstoffmonoxid kam, der für die Entspannung der Blutgefäße sorgt. Ebenfalls sehen die Forscher die Ergebnisse auch als auf den Menschen übertragbar. Das würden Beobachtungen bestätigen, die Bevölkerungsgruppen, die ihre Speisen traditionell mit Chili würzen, und Bevölkerungsgruppen, die darauf verzichten, vergleichen. In ersterer Gruppe sei der Anteil der Patienten, die unter Bluthochdruck leiden, mit 10 bis 14 Prozent sehr gering, in letzterer dagegen seien es durchschnittlich 20 Prozent, die an Bluthochdruck litten. weiterlesen… »
Besteht der Verdacht auf Ansteckung mit der Borreliose nach einem Zeckenstich, so muss natürlich die richtige Diagnose gestellt werden. Wie bei fast jeder Erkrankung wird zunächst die Krankengeschichte festgestellt. Danach folgt eine genauere Untersuchung der Einstichstelle. Der Arzt wird hier vor allem auf die typische Wanderröte achten, aber auch andere Veränderungen der Haut sind zu berücksichtigen. Damit alleine kann jedoch noch keine eindeutige Diagnose für die Borreliose gestellt werden.
Hierfür entnimmt der Arzt eine Blutprobe, die zur weiteren Untersuchung ins Labor geschickt wird. Dort wird getestet, ob Antikörper gegen das Bakterium Borrelio burgdorferi, den Auslöser der Borreliose, vorhanden sind. Diese Antikörper können bereits zwei bis vier Wochen nach dem Zeckenstich labortechnisch nachgewiesen werden. Allerdings kann es in einigen Fällen auch zur Verzögerung der Nachweisbarkeit kommen, so dass diese erst nach etwa zwei Monaten gegeben ist. Ebenfalls lassen sich die einmal gebildeten Antikörper über viele Jahre im Blut nachweisen, so dass sie auch von einer lange zurückliegenden Infektion stammen können. weiterlesen… »
britta,
5.08.2010, 09:14 | Abgelegt unter: Allgemein,Gesund im Sommer | RSS 2.0 | TB | Tags: Antikörper, Blutuntersuchung, Borrelien, Borreliose, Diagnose Borreliose, Gesundheit, Neuroborreliose, PCR, Zeckenstich | Keine Kommentare
Die Regeln der Schlafhygiene befassen sich mit Gewohnheiten und Umständen beim Zubettgehen und sollen helfen, besser schlafen zu können. Alleine werden sie aber nicht wirken, sie bilden jedoch eine wichtige Grundlage für weitere Behandlungsmethoden. Ob und wie sich die Einhaltung dieser Regeln im individuellen Fall auswirken wird, können Patienten nur durch das Führen von Schlaftagebüchern erfahren.
Wichtig ist in jedem Fall eine gewisse Regelmäßigkeit. So sollten regelmäßige Zeiten für das Zubettgehen und das Aufstehen eingehalten werden, auch am Wochenende. Ein unregelmäßiger Rhythmus beeinflusst die innere Uhr. Ebenso sollte auf das Schlafen am Tage, insbesondere nach 15 Uhr verzichtet werden. Dies würde den Schlafdruck für den Abend senken, so dass es erneut zu Einschlafstörungen kommen kann. Die Zeit, die man im Bett verbringt, sollte auf maximal sieben Stunden begrenzt werden oder die Anzahl der Stunden, die in der vergangenen Woche geschlafen wurden. Ebenfalls sollte drei Stunden vor dem Schlafengehen kein Alkohol mehr getrunken werden. Vier bis acht Stunden vor der Nachtruhe sollten auch kein Kaffee, schwarzer oder grüner Tee und Cola mehr getrunken werden, da sie Koffein enthalten, das den Schlaf stören kann. weiterlesen… »
britta,
3.08.2010, 09:14 | Abgelegt unter: Allgemein,Schlaf | RSS 2.0 | TB | Tags: Alkohol, Gesundheit, Koffein, Nikotin, Regelmäßigkeit, Regeln der Schlafhygiene, Ritual beim Zubettgehen, Schlafstörungen, Sport | Keine Kommentare
Psychische und psychosomatische Beschwerden haben sich längst zu den Volkskrankheiten schlechthin entwickelt. Sie verursachen massive Kosten durch Krankschreibungen, Frührentner und vieles mehr. Dem stellen sich jetzt die Psychobiologen der Uni Trier unter Leitung von Dirk Hellhammer entgegen. Sie haben das Neuropattern II Set entwickelt, welches einen Karton mit 16 Röhrchen, einem Fragebogen, einem Mini-EKG und einer Tablette darstellt. Dieser Karton wird vom Hausarzt an die Patienten gegeben, die Speichelproben abgeben, Tests durchführen und den Fragebogen bequem von zu Hause ausfüllen können.
Anschließend geben sie ihn wieder bei ihrem Hausarzt ab, der mit den Ergebnissen der Tests eine entsprechende Diagnose stellen kann. Viele Hausärzte in Deutschland behandeln zwar Depressionen, Stress und das Burnout Syndrom, doch ebenso viele wissen nicht um die Ursachen für diese Erkrankungen. Durch die Tests und Ergebnisse kann der Hausarzt einen individuell auf den Patienten abgestimmten Therapieplan ausarbeiten, der möglichst gute Ergebnisse erzielt. weiterlesen… »